Elja hat geschrieben:Hallo Waldmeister! Was meinst Du mit "wenn keinerlei Zweifel bleiben"? Zweifel an der Treue? An der Beziehung an sich? Und wie soll man alle Zweifel grundsätzlich beseitigen?
Hallo Elja,
hoffentlich hat der Frust sich inzwischen gelegt?
Totzdem noch kurz dazu...
Ich wollte sagen: Durch Zweifel des Einen werden Zweifel des Anderen geweckt (dabei spielt es für mich keine Rolle, ob an der Treue oder an der Beziehung an sich. Dies bedingt sich wohl gegenseitig, denke ich).
Ich meine, wenn Du das Gefühl hast, Dein Freund verliert das Interesse an Dir, dann sollte er Dir zeigen, dass dem nicht so ist, und zwar zweifelsfrei. Wenn er das nicht kann, hats wahrscheinlich keinen Sinn mehr (das gilt natürlich auch umgekehrt). Ich denke, die Kraft zum Beenden einer Beziehung muss man schon aufbringen, wenn Zweifeln an deren Sinn nicht beizukommen ist. Zumindest, wenn man den Partner fürs Leben sucht, darf es keine Bedenken geben.
Das sagt sich natürlich sehr leicht, ich weiß. Und nur, weil der Verstand dies für richtig hält, muss es trotzdem nicht unbedingt stimmen. Oft tut man ja auch Dinge, obwohl man sie für falsch hält. Na ja, aber gib vielleicht nicht allzuviel auf meine Worte...Mein Horizont ist, wenn ich Deine bisherigen Beiträge richtig gelesen habe, ziemlich genau der Deine. Ich bin also auch nicht schlauer als Du, Deine Situation kommt mir allerdings bekannt vor.
Aber klar ist schon: Das ist ein unendliches Thema. Zunächst müsste man sich bei Diskussionen über z.B. zum Thema "Treue" darauf einigen, wo Untreue beginnt, und wenn man dann endlich auf einen Nenner gekommen ist: Wieviel Untreue kann man persönlich vertragen etc.
Ich persönlich denke, kein Mensch ist so heilig, dass man ihn/sie nicht näher betrachtren düfte; aber man muss wissen, wo die Grenzen sind.
Schönen Gruß!