Aber es klappt oft genug, auch in Russland.Zejtnot_ hat geschrieben:Wisst ihr, ich mache mir inzwischen einen Spaß draus, die Leute zu echter Freundlichkeit zu bringen: Einfach so nett sein, dass sie wirklich lächeln müssen. Das ist eigentlich auch ein schönes Vorhaben. Klappt leider nicht immer.
Jobmoeglichkeit in Moskau
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barthez
Jepp, das ist schön 8)Zejtnot_ hat geschrieben:Wisst ihr, ich mache mir inzwischen einen Spaß draus, die Leute zu echter Freundlichkeit zu bringen: Einfach so nett sein, dass sie wirklich lächeln müssen. Das ist eigentlich auch ein schönes Vorhaben. Klappt leider nicht immer.
Aber wie schon gesagt: Ist ja nicht so, dass ich mich rund um die Uhr darüber freue, dass hier alle mein Lieblingswort "sluschaju!" benutzen. Aber ich merke, dass ich mich hier in gewisser Weise unerwartet auch positiv verändert habe. Und das ist doch schön, oder?
Wir waren in Krasnojarsk viel ausschließlich nur mit Bekannten/Freunden meiner Freundin unterwegs.
Egal wo, ob wir ihm Bus Tickets kauften, oder im Kiosk Brot oder Bier, oder einfach nur nach der Rechnung fragten, ich habe immer (also ich, weil ich möglichst viel Sprachpraxis haben wollte, so hab ich mich meist mit meinen Bekannten beraten, was ich denn am besten sagen soll und bin selber bestellen [ect] gegangen). Da gabs echt ne gewisse Unruhe zu Anfang, als ich wirklich jedem, von dem ich was wollte, das irgendwie mit einem paschalußta gesagt habe.
Hehe, trotz Maßregelungen meiner Bekannten, man sage sowas nicht zu Ticketverkäufern im Bus oder am Kiosk, hab ich dran festgehalten, wurde anfangs allerdings auch dementsprechend oft recht mißtrauisch angeschaut.
Kann natürlich auch an Dialekt, Kleidung ect pp gelegen haben
Ich fands trotzdem schön, und die ein oder andere Verkäuferin schmunzelte nach wenigen Tagen bereits, nur wenn ich den Laden betrat und mit meinem arg gebrochenen Russisch mit wahrscheinlich fürchterlichem Dialekt irgendwas zu bestellen versuchte und überall irgendwie ein paschalußta einfügte ...
@Waldmeister
Ich glaube, da gabs keinen vergleichbaren Schuppen in Krasnojarsk, wir haben zumindest keinen gefunden
Trotzdem war es ne wirklich Scheiß-Aktion, auch wenn ich schon ein paar Bier getrunken hatte, ist für mich unentschuldbar. In Deutschland wär ich nie auf so eine dämliche Idee gekommen. Und das nicht, weil ich den ganzen Abend lang Schiss hatte
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Bephep
Das man nicht in eine Disco eingelassen wird gibt es hier auch.
Eine Gruppe russischer Studenten wollte mit Betreuern der Stadt in eine Disco und kamen nicht rein.
Am naechsten Tag grosser Bericht in der Zeitung mit Entschuldigung.Trotzdem geaendert hat sich nichts.
Freundlichkeit der Verkaeufer/innen.
Das faellt jedem russischen Gast hier auf.Das ist eben in RU nicht ueblich.
Wenn man Russen aber richtig schocken will geht man mit Ihnen ins Rathaus und dann zur Toilette oder man nimmt sie mit ins Krankenhaus.
Eine Gruppe russischer Studenten wollte mit Betreuern der Stadt in eine Disco und kamen nicht rein.
Am naechsten Tag grosser Bericht in der Zeitung mit Entschuldigung.Trotzdem geaendert hat sich nichts.
Freundlichkeit der Verkaeufer/innen.
Das faellt jedem russischen Gast hier auf.Das ist eben in RU nicht ueblich.
Wenn man Russen aber richtig schocken will geht man mit Ihnen ins Rathaus und dann zur Toilette oder man nimmt sie mit ins Krankenhaus.
Meine Tante arbeitet in einem Altenheim in Dresden mit moderner Pflegetechnik, hübschen Zimmern, ganz schöner Gestaltung der Räumlichkeiten und der Außeranlagen. Als wir da mal gucken waren, mein Mann und ich, war er wirklich schockiert, wie miserabel es im Vergleich dazu alte Leute in Russland haben. Das ging ihm sehr nahe.Bephep hat geschrieben:Wenn man Russen aber richtig schocken will geht man mit Ihnen ins Rathaus und dann zur Toilette oder man nimmt sie mit ins Krankenhaus.
Du erntest, was du säst.
Und wenn man einen Deutschen schocken will, dann geht man hier am Feiertag ins naechste Krankenhaus in die Unfall-Ambulanz!Bephep hat geschrieben: Wenn man Russen aber richtig schocken will geht man mit Ihnen ins Rathaus und dann zur Toilette oder man nimmt sie mit ins Krankenhaus.
Oder in den naechsten Bahnhof auf's Klo! Einmalig!
Fazit - man geht also in jedem Fall in ein Krankenhaus und in ein öffentliches Klo, und schon hat man den gewünschten Kulturschockeffekt.Dietrich hat geschrieben:Und wenn man einen Deutschen schocken will, dann geht man hier am Feiertag ins naechste Krankenhaus in die Unfall-Ambulanz!Bephep hat geschrieben: Wenn man Russen aber richtig schocken will geht man mit Ihnen ins Rathaus und dann zur Toilette oder man nimmt sie mit ins Krankenhaus.
Oder in den naechsten Bahnhof auf's Klo! Einmalig!
Dietrich, ich finde übrigens Bahnhofsklos hier oft attraktiver als z.B. das, was einem da im GUM angeboten wird...
Du erntest, was du säst.
Aha..heisst es denn, dass Du das Programm fuer Deinen DE-Besuch schon komplett hast?manuchka hat geschrieben:...man geht also in jedem Fall in ein Krankenhaus und in ein öffentliches Klo, und schon hat man den gewünschten Kulturschockeffekt.....
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"




