Wären russische Autos............
Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund, in Deutschland ein Auto russischer Produktion zu kaufen, es sei denn aus einer Art Russophilie heraus. Stichworte: Kraftstoffverbrauch (und damit verbundene Steuern), Ausstattung, Sicherheit (man denke an Airbags, ABS etc.); Qualität, Service vor Ort. Oder gibt es mittlerweile Modelle, die unter diesen Gesichtspunkten international mithalten können?
- zimdriver
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... schätze, der neue Lada Kalina in der deutschen Ausführung (Euro 4, Airbags) zu ca. 8,5k EUR könnte schon interessant sein- siehe die Webseite von Lada Deutschland. Immerhin ist der eigenwillige Dacia Logan auch vom Stand weg über alle Verkaufsziele hinausgeschossen. Muß ja nicht jeder Unsummen für ein neues Auto ausgeben, wenn er partout kein gebrauchtes haben will.
Ich muß Manu gerne recht geben- der UAZ Patriot gefällt mir auch. Wenn ich kein Auto hier hätte, würde ich mir den bestimmt sehr nahe angucken.
Ich muß Manu gerne recht geben- der UAZ Patriot gefällt mir auch. Wenn ich kein Auto hier hätte, würde ich mir den bestimmt sehr nahe angucken.
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Stefan
Es gibt mehrere Gründe russische Autos zu kaufen:waldmeister hat geschrieben:Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund, in Deutschland ein Auto russischer Produktion zu kaufen, es sei denn aus einer Art Russophilie heraus. Stichworte: Kraftstoffverbrauch (und damit verbundene Steuern), Ausstattung, Sicherheit (man denke an Airbags, ABS etc.); Qualität, Service vor Ort. Oder gibt es mittlerweile Modelle, die unter diesen Gesichtspunkten international mithalten können?
1) Sie können weitaus preiswerter als die hiesigen Fahrzeuge verkauft werden
2) Flinke Finger reparieren alles alleine
3) Die Technik ist so "einfach" und nicht so anfällig wie die vollelektronisierten Fahrzeuge
4) Die Versicherungsbeiträge sind sicher niedrig, da es kaum solche Fahrzeuge hier gibt
5) Ersatzteile sind in der Regel sehr schnell besorgt und sicher auch nicht so teuer.
Natürlich steht der Spritverbrauch und die Steuer dem etwas entgegen, aber sicher sind diese Autos auch "umbaubar".
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barthez
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Stefan
Ok, als Beispiel möchte ich den Wagen nennen, der hier in Deutschland unter der Bezeichnung DATIA LOGAN läuft. In Russland habe ich dieses Auto auch gesehen, ich glaube auf der Motorhaube und auf dem Kofferaum prangerte das Renault-Zeichen.
Auch dieses Fahrzeug hat man hier in Deutschland mit wenig Chancen behaftet bezeichnet.
Nun, wie sich allerdings herausstellt ist gerade ein so preisgünstiges Fahrzeug der Renner für junge Familien. Dieser Wagen bietet relativ viel Platz für günstiges Geld.
Oder zweites Beispiel.
Ich hatte mal einen Minicooper (MK II). Dieser Mini ist durch einen Autounfall recht rampuniert gewesen und der Motor wollte nicht mehr. Ich habe an meinen Mini sowohl einen KFZ-Mechaniker als auch einen KFZ-Meister rangelassen. Nebenbei hat selbst ein Autofreak sich dieses kleine Schätzchen angeschaut. Keiner dieser Personen hat meinen Mini wieder zum fahren gebracht. Meine letzte Hoffnung war ein entfernter Verwandter meiner Frau. Ich bat ihn sich meinen Wagen mal anzuschauen und mir zu sagen, ob er nur noch einen Fall für den Schrottplatz wäre.
Er schaute sich den Wagen an und lachte erst einmal herzhaft und sagte fast wortwörtlich: "Ich wusste garnicht, daß Schiguli einen so kleinen Wagen gebaut hat".
Nach einer halben Stunde und hier geschraube und dort gedrehe lief mein Mini wieder und ich hatte noch ca. 5 Monate Spaß daran, bis uns dann der TüV schied.
Zu meiner These Versicherungsbeiträge:
Ich weiß nicht genau ob diese Aussage von mir richtig ist, aber meine letzte Info war, jemehr Fahrzeuge der selben Art auf der Straße einen Unfall produzieren, desto höher sind die Beiträge.
Wenn ich also einen russischen Wagen, wie z. B. den Wolga 3110, hätte, dann kann doch eigentlich nur der Beitrag recht niedrig sein, da weder die "Jugendlichen Anfänger" noch die Anzahl der Fahrzeuge in Deutschland sehr stark vertreten sind.
Mit dem Wiederverkaufswert hast du natürlich vollkommen recht.
Zum Thema Ersatzteile:
Wie ich es in Russland sehen konnte - der Schigolie meines Schwagers wollte nicht mehr - haben sich die Leute dort ihre Ersatzteile selber gebaut. Klar kann man nicht alles selber bauen, aber hier und da erspart es einem doch etwas Kleingeld und wenn eine Firma sich entscheiden würde ein russisches Auto zu verkaufen, dann ist doch auch meistens der Ersatzteilnachschub gesichert. Genauso wie die Personen, die die Autos reparieren können (freie Werkstätten).
Auch dieses Fahrzeug hat man hier in Deutschland mit wenig Chancen behaftet bezeichnet.
Nun, wie sich allerdings herausstellt ist gerade ein so preisgünstiges Fahrzeug der Renner für junge Familien. Dieser Wagen bietet relativ viel Platz für günstiges Geld.
Oder zweites Beispiel.
Ich hatte mal einen Minicooper (MK II). Dieser Mini ist durch einen Autounfall recht rampuniert gewesen und der Motor wollte nicht mehr. Ich habe an meinen Mini sowohl einen KFZ-Mechaniker als auch einen KFZ-Meister rangelassen. Nebenbei hat selbst ein Autofreak sich dieses kleine Schätzchen angeschaut. Keiner dieser Personen hat meinen Mini wieder zum fahren gebracht. Meine letzte Hoffnung war ein entfernter Verwandter meiner Frau. Ich bat ihn sich meinen Wagen mal anzuschauen und mir zu sagen, ob er nur noch einen Fall für den Schrottplatz wäre.
Er schaute sich den Wagen an und lachte erst einmal herzhaft und sagte fast wortwörtlich: "Ich wusste garnicht, daß Schiguli einen so kleinen Wagen gebaut hat".
Nach einer halben Stunde und hier geschraube und dort gedrehe lief mein Mini wieder und ich hatte noch ca. 5 Monate Spaß daran, bis uns dann der TüV schied.
Zu meiner These Versicherungsbeiträge:
Ich weiß nicht genau ob diese Aussage von mir richtig ist, aber meine letzte Info war, jemehr Fahrzeuge der selben Art auf der Straße einen Unfall produzieren, desto höher sind die Beiträge.
Wenn ich also einen russischen Wagen, wie z. B. den Wolga 3110, hätte, dann kann doch eigentlich nur der Beitrag recht niedrig sein, da weder die "Jugendlichen Anfänger" noch die Anzahl der Fahrzeuge in Deutschland sehr stark vertreten sind.
Mit dem Wiederverkaufswert hast du natürlich vollkommen recht.
Zum Thema Ersatzteile:
Wie ich es in Russland sehen konnte - der Schigolie meines Schwagers wollte nicht mehr - haben sich die Leute dort ihre Ersatzteile selber gebaut. Klar kann man nicht alles selber bauen, aber hier und da erspart es einem doch etwas Kleingeld und wenn eine Firma sich entscheiden würde ein russisches Auto zu verkaufen, dann ist doch auch meistens der Ersatzteilnachschub gesichert. Genauso wie die Personen, die die Autos reparieren können (freie Werkstätten).
Wenn man als "Bastler", der auch noch Spass an der Sache hat saemtliche Reparaturen selber machen kann, dann mag an der These was dran sein.
Ich kaufe mir meinen Computer auch in Einzelteilen zusammen.... weil's einfach mehr ein Hobby ist.
Aber wenn man selber nur "fahren" moechte, und fuer Reparaturen etc. die Werkstatt bemueht, dann lohnt sich ein Lada/GAS/wasauchimmer nicht.
Komischerweise raten dir selbst du Russen ab, sich ein solches Fahrzeug zu kaufen. Und zwar vor allem welche, die sich in juengster Vergangenheit einen Lada oder so gekauft hatten! Zwar kann man die Karre fuer 8.5k und nicht fuer 11k kaufen. Aber bevor das Ding dann problemlos laeuft hat man ruckzuck die fehlenden 2.5k und jede Menge Zeit und Nerven trotzdem noch investiert.
Einen Volga kriegst du uebrigens so ohne Weiteres gar nicht in Deutschland zugelassen. Weder von den Abgaswerten, noch von der Sicherheit (Bremsen, etc.) her....
Ich kaufe mir meinen Computer auch in Einzelteilen zusammen.... weil's einfach mehr ein Hobby ist.
Aber wenn man selber nur "fahren" moechte, und fuer Reparaturen etc. die Werkstatt bemueht, dann lohnt sich ein Lada/GAS/wasauchimmer nicht.
Komischerweise raten dir selbst du Russen ab, sich ein solches Fahrzeug zu kaufen. Und zwar vor allem welche, die sich in juengster Vergangenheit einen Lada oder so gekauft hatten! Zwar kann man die Karre fuer 8.5k und nicht fuer 11k kaufen. Aber bevor das Ding dann problemlos laeuft hat man ruckzuck die fehlenden 2.5k und jede Menge Zeit und Nerven trotzdem noch investiert.
Einen Volga kriegst du uebrigens so ohne Weiteres gar nicht in Deutschland zugelassen. Weder von den Abgaswerten, noch von der Sicherheit (Bremsen, etc.) her....
Und genau deswegen - auch wenn das paradox klingt - werden in Russland noch relativ neuwertige gebrauchte russische Autos, also zB. Jahreswagen, oft für den Neupreis oder manchmal sogar ein bißchen teurer wiederverkauft - der Erstbesitzer hat alle Mängel beseitigt, die das fabrikneue Auto hatte, die Kiste fährt nun endlich, wie sie soll. Das ist insbesondere beim Niva Chevrolet und beim Patriot (Modell 2004 oder Anfang 2005) so, da hatte ich mich erkundigt. Also nix von wegen schlechter WiederverkaufswertDietrich hat geschrieben:Komischerweise raten dir selbst du Russen ab, sich ein solches Fahrzeug zu kaufen. Und zwar vor allem welche, die sich in juengster Vergangenheit einen Lada oder so gekauft hatten! Zwar kann man die Karre fuer 8.5k und nicht fuer 11k kaufen. Aber bevor das Ding dann problemlos laeuft hat man ruckzuck die fehlenden 2.5k und jede Menge Zeit und Nerven trotzdem noch investiert. ....
Du erntest, was du säst.
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barthez
Selbst wenn man nicht nur fahren möchte, so möchte man doch meist von Start nach Ziel kommen und hat wenig Lust, auf dem Weg zu Schweigereltern/Arbeit/Ausflug nochmal kurz schrauben zu müssen.Dietrich hat geschrieben: Aber wenn man selber nur "fahren" moechte, und fuer Reparaturen etc. die Werkstatt bemueht, dann lohnt sich ein Lada/GAS/wasauchimmer nicht.
Komischerweise raten dir selbst du Russen ab, sich ein solches Fahrzeug zu kaufen.
Und das jetzt jedes mit Technik vollgestopfte Auto kaum noch am Ziel ankommt, ist sicherlich auch nur eine Mär.
Tatsache ist allerdings, dass Verschleißteile wie Stoßdämpfer, Achsen, also eigentlich alle mechanischen Verschleißteile, eine wesentlich höhere Lebensdauer haben.
Ich sprech da aus Erfahrung:
Mein Opa (geb. 1921, mit 3 Jahren aus der Nähe des heutigen Riga ins Rheinland gekommen) hat sich zum Entsetzen der ganzen Verwandschaft vor gut 15 Jahren nen Lada gekauft.
Er hat gern geschraubt und mir trotz des Ladas am Todesbett noch von russischer Technik vorgeschwärmt, aber nach nem guten Jahr hatte selbst er keine Lust mehr auf den neuwertigen Lada und hat sich nen Nissan gekauft
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m1009
doch.. geht jedenfalls bei vielen russ autos.. jedenfalls bei gebrauchten.. das problem ist einfach nur das abgasgutachten...Dietrich hat geschrieben:Einen Volga kriegst du uebrigens so ohne Weiteres gar nicht in Deutschland zugelassen. Weder von den Abgaswerten, noch von der Sicherheit (Bremsen, etc.) her....
fuer autos die es zu ddr zeiten gab (m21, m24, kamaz, ural etc.) gibt es ein abgasgutachten.. ist meist in irgendner datenbank vom tuev/dekra hinterlegt...
fuer neuere autos... also volga neuer typ, kamaz mit eur2, maz .. etc. musst du nur schauen, wo die dinger in der eu verkauft werden... neue volga bekommst du zum beispiel in litauen... da litauen zur eu gehoert, kannst du dir also in litauen ein auto kaufen, das zollfrei nach deutschland einfuehren... der tuev/dekra akzeptiert dann bei erstellung der papiere das litauische abgasgutachten....
allerdings lauft das alles ueber einzelabnahme... das heisst ein paar tausender wirst du schon los....
- zimdriver
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Kleiner Tip: Unbedingt den TÜVer Deines Vertrauens befragen! Vorher! Bei Gebrauchtwagen aus Nicht- EU zählt das Datum der Erstzulassung für die Anforderungen an den EU- Abgaswahn. D.h., daß ein 1 Jahr altes Auto aus RUS sehr wahrscheinlich nicht als Gebrauchtwagen in D zugelassen werden kann, weil der Computerstecker für EURO3 oder 4 nicht vorhanden ist. Ausnahme ist hier Umzugsgut mit der Auflage, das Auto niemals weiterverkaufen zu dürfen.m1009 hat geschrieben:...kannst du dir also in litauen ein auto kaufen, das zollfrei nach deutschland einfuehren... der tuev/dekra akzeptiert dann bei erstellung der papiere das litauische abgasgutachten........
Wie es mit den neuen EU-Ländern ausschaut, weiß ich nicht. Habe allerdings noch nicht gehört, daß wer sich einen Kamaz oder Ural gekauft und zugelassen bekommen hat in D.

