Reisebericht Transsib II: Wissenswertes über die RZD

Nicht nur für Romantiker.
Antworten
Helmut Uttenthaler

Reisebericht Transsib II: Wissenswertes über die RZD

Beitrag von Helmut Uttenthaler »

Ein paar interessante Fakten über die Eisenbahn in Russland:

Die RZD (http://www.rzd.ru) sind in mehrere Eisenbahndirektionen aufgeteilt. Der Fernverkehr wird von den einzelnen Direktionen organisiert, d.h. sie stellen für einen bestimmten Zug Wagen und Begleitpersonal. Die Lokomotiven laufen nicht durch, sondern werden regelmässig gewechselt, nicht zuletzt deshalb weil es in Russland zwei verschieden Stromsysteme (teils 3 kV=, teils 25kV 50Hz ~) gibt.
Auf der Transsib wird z.B. der „Rossija“ (Moskau – Wladiwostok) von der Moskauer Eisenbahn betrieben, der „Baikal“ (Moskau – Irkutsk) hingegen von der Ostsibirischen Eisenbahn. Zahlreiche andere Transsib-Züge werden von den verschiedensten Direktionen betrieben. Die Fahrpreise sind aber gleich.
Fast alle Züge in Russland sind für Nachtfahren geeignet. In der Regel gibt es drei Klassen:
SV = spalnij vagon: 2-Bett-Abteil (beide Betten unten, nicht übereinander)
K = kupe: 4-Bett-Abteil
P = platskartnij: eine Art Großraumliegewagen
Nur sehr wenige Züge verkehren ausschließlich tagsüber, nur in diesen gibt es „normale“ Sitzwagen (meist Großraum, C = sidatschij). Ansonsten werden auch für reine Tagesfahrten je nach Komfortanspruch bzw. finanziellen Möglichkeiten die drei Kategorien der Fernzüge genutzt. Wenn man ein SV-Abteil allein (als Single-Abteil) nutzen will, muss man auch den doppelten Fahrpreis bezahlen.
In manchen Zügen gibt es noch zuschlagpflichtige Wagen mit zusätzlichem Service (Frühstück inkludiert, etc.).
In jedem Waggon gibt es einen eigenen Schaffner bzw. eine Schaffnerin (auf Langstrecken zwei, die sich abwechseln). Bereits beim Einsteigen kontrollieren diese die Fahrkarten.
Eine Geschlechtertrennung wie bei uns in Schlafwagen gibt es in Russland nicht. Die Plätze werden strikt nach der Buchungsreihenfolge vergeben.

Neben der Unterteilung nach Klassen gibt es auch noch eine nach Zugkategorien. Die besten Zügen sind die „firmenij poezda“. Diese stellen die schnellsten (schnell ist relativ, ein 70er Schnitt ist schon viel in Russland) und modernsten Züge auf den Hauptstrecken dar. Diese Züge haben alle einen Namen, das Wagenmaterial ist klimatisiert.
Außerdem hat jeder dieser Züge eine individuelle Lackierung, der „Rossija“ in den Landesfarben weiß-blau-rot, der „Baikal“ in blau mit gelbem Streifen, etc.
Diese Züge entsprechen auch gehobenen Ansprüchen hinsichtlich Sauberkeit, die WC-Anlagen sind in Ordnung (z.B. ausreichend WC-Papier) und einmal täglich muss man die Staubsaugung des Abteils über sich ergehen lassen...
In den „firmenij poezda“ gibt es meist nur Wagen der Kategorie SV (diese gibt es in anderen Zugarten oft gar nicht) und K.
Nur selten gibt es die Kategorie P in diesen Zügen, oft ist es dann so, dass für diese Kategorie der Tarif für die nächstniedrigere Zugkategorie gilt.
Unter den „firmenij poezda“ sind die „skorij poezda“ (Schnellzug) anzusiedeln, die hinsichtlich Schnelligkeit meist gleichwertig sind, aber die Ausstattung (Speisewagen, Sauberkeit) ist halt etwas schlechter.
Schliesslich gibt es noch die „passazhirskij poezda“ (Personenzug), die auch oft tagelang unterwegs sind. Diese Züge halten recht oft, mit der Sauberkeit und dem Allgemeinzustand der Wagen ist es nicht weit her. Speisewagen gibt es meist keinen.
Auf manchen ausgewählten Strecken (Moskau – Sankt Petersburg) gibt es noch einzelne „skorostnoj poezda“, das sind besonders schnelle Züge für den reinen Tagesverkehr.

Zu den Fahrplänen:
Taktfahrpläne sind in Russland unbekannt. Generell scheint es in Russland üblich zu sein, auch bei kürzeren Strecken Nachtzüge zu bevorzugen.
Ein Grossteil der Züge ist länger als 24 Stunden unterwegs, Zeit spielt keine Rolle in Russland. Auch in Russland gibt es Saisonzüge zu Urlaubsorten, die oft tagelang unterwegs sind (z.B. von Irkutsk nach Adler am Schwarzen Meer). Auch z.B. für Verwandtenbesuche etc. sind Russen oft tagelang unterwegs.
Die Fahrplandichte ist stark unterschiedlich. Auf den von Moskau ausgehenden Hauptstrecken ist das Angebot recht dicht, wobei allerdings das Hauptaugenmerk auf Langstreckenverbindungen liegt.
Die zeitliche Verteilung über den Tag (für kürzere Teilstrecken wichtig) ist deshalb nicht unbedingt optimal: So verlassen die Fernzüge Richtung Osten Moskau fast ausschliesslich zwischen 15 und 24 Uhr, wodurch es nicht unbedingt ein tolles Angebot für Teilstrecken gibt. Das Loch zwischen 0 und 15 Uhr pflanzt sich natürlich nach Osten fort, wenn auch in abgeschwächter Form durch unterschiedlich schnelle Züge sowie Zusatzzüge, die erst irgendwo im Osten beginnen oder von einer anderen Strecke zur Transsib stossen...
Weiter im Osten wird dann die Zugdichte geringer, aber ca. 5 tägliche Fernzüge gibt es auf jedem Transsib-Abschnitt.
Auf weniger wichtigen Strecken muss man oft mit einem täglichen Zug (oder gar nur jeden zweiten Tag) vorlieb nehmen.

Die „firmenij poezda“ bleiben am seltensten stehen, wobei die Anzahl der Halte dort häufiger ist, wo das Zugsangebot eher dünn ist. Dann bleibt ein „firmenij poezd“ schon mal in kleinen Kaffs stehen. Bei uns ist es ja auch nicht anders: Auf der Westbahn würde nie ein IC in Dörfern wie Radstadt oder St. Michael stehen bleiben, da es genug andere Züge gibt, die die kleineren Orte bedienen.
Zwischen Moskau und Nowosibirsk betrug der durchschnittliche Halteabstandes unseres Zuges exakt 300 km, das Maximum lag bei 456 km ohne Halt.
Die Dauer der Aufenthalte schwankt zwischen 1 und 25 Minuten. Die längeren Halte gibt es alle paar Stunden, da kann man sich dann die Füsse am Bahnsteig ein bisschen vertreten und sich mit Proviant entdecken, denn am Bahnsteig gibt es v.a. private Händler, die selbst geerntetes und gekochtes verkaufen. Die meisten Fahrgäste ziehen diese Art der Verpflegung dem teureren Speisewagen vor.
Die Halte werden ausserdem zum Wassernachfüllen (WC) genutzt.

Viele Züge verkehren nicht täglich, sondern nur jeden zweiten Tag (an geraden oder ungeraden Tagen). Dann gibt es ziemlich komplizierte Regelungen bei Monaten mit 31 Tagen, da dann zwei ungerade Tage aufeinanderfolgen: So fährt der „Rossija“ in Moskau am 29. und dann erst wieder 3 Tage später am 1. in Moskau ab.
Das zweitägige Loch hält sich bis Wladiwostok und wirkt sich auch auf die Gegenrichtung aus. Von Wladiwostok startet der Zug normalerweise an geraden Tagen, Ende Oktober/Anfang November sieht es aber so aus: 28., 30., 1., 3., 5., 8., 10., usw.. Das Zweitagesloch ab Moskau (keine Abfahrt am 30. und 31.) hat ein Zweitagesloch (6., 7.) in der Gegenrichtung und von der Grundregel (gerade Tage) abweichende Verkehrstage zur Folge. Erst nach 2 Wochen ist das Loch wieder umlaufmässig zurück in Moskau...
Klingt kompliziert, ist aber so.
Aus diesem Grund (aber auch weil die Verkehrstage oft nachträglich geändert werden), gibt es im RZD-Kursbuch auch keine Angaben zu den Verkehrstagen der nicht täglich verkehrenden Züge....
Zu beachten ist ferner, dass in Russland Fahrpläne überall in Moskauer Zeit angegeben sind und auch die Bahnhofsuhren Moskauer Zeit (manche haben einen zweiten Stundenzeiger für die Ortszeit) anzeigen. Wenn der Zug also um 1:22 in Irkustk ankommt, ist das nicht mitten in der Nacht, sondern um 6:22 in der Früh.
Im Sommerfahrplan (Ende Mai – Ende September) verkehren viele Zusatzzüge v.a. in die Urlaubsgebiete. Auch vom hohen Norden (Murmansk, Vorkuta) kann man dann direkt ans Meer fahren.
Typisch für die RZD sind auch noch zahlreiche Kurswagen, die oft einen halben Tag an irgendeinem Bahnhof auf ein Abstellgleis gestellt werden, bis sie an einen Zug zur Weiterbeförderung angehängt werden. Ein Beispiel dafür ist der internationale Kurswagen Berlin – Nowosibirsk (ab Berlin Lichtenberg samstags), dessen Reisende in Saratow Zeit für eine Stadtbesichtigung von 13:55 bis 0:49 haben)

Die Fahrpreise unterscheiden sich einerseits nach Zugkategorie und andererseits nach Klasse.
Ein paar Preisbeispiele (Rubel) für Moskau – Omsk (ca. 2700 km)
„firmenij poezd“: SV 4969,4 / K 2262,1 / P 1039,0 (über Nischnij Nowgorod)
„skorij poezd“: SV - / K 1508,0 / P 799,3 (über Nischnij Nowgorod)
„skorij poezd“: SV - / K 1614,1 / P 857,0 (über Jaroslawl)
„passazhirskij poezd“: SV - / K 1476 / P 779,7 (über Jaroslawl)
[Richtpreise; Stand: November 2003]
Ach ja, 1000 Rubel sind ungefähr 29 Euro wert.
Zu diesen Fahrpreisen kommen noch ein Nebengebühren (z.B. obligatorische Versicherung) in der Höhe von ein paar Rubeln dazu, siehe
http://www.mza.ru/eng/info/inf_rules_int/komis.htm

Alle Fernzüge in Russland sind grundsätzlich reservierungspflichtig und es gibt eigentlich keine Trennung Fahrkarte – Reservierung wie bei uns, sondern nur Fahrkarten und Reservierung in einem. Fahrkarten werden personenbezogen ausgestellt und man benötigt einen Reisepass zum Fahrkartenkauf.
Fahrkarten kann man ab 45 Tage vor Fahrtbeginn kaufen. Vor allem im Sommer sind Züge in die Urlaubsregionen (Kaukasus, Schwarzes Meer) oft schon kurz nach Beginn der Buchungsfrist ausverkauft, oft werden dann nach und nach Zusatzwagen im Reservierungssystem freigegeben oder Zusatzzüge eingesetzt.
Fahrkarten gibt es immer nur für einen direkten Zug oder Kurswagen, bei Umsteigeverbindungen benötigt man zwei (oder mehrere) Fahrkarten.

Russische Fahrkarte Moskau – Sankt Petersburg:
Bild
Zug 002AA, Abfahrt am 2.8. um 23:55, Wagon 16, Preis: Ticket 256,9 Rubel + Reservierung 476,8 Rubel, 1 Erwachsener
Moskva Okt. – St. Petersburg Gl., firmenij poezd
Platz 31
Ticket-Nummer
Reisepass Nr., Name
Gesamtpreis 751 Rubel, Ankunft am 3.8. um 7:55


Den aktuellen Buchungsstand (Anzahl der freien Plätze je nach Kategorie) sowie Fahrpreise aller Züge in Russland und den meisten anderen UdSSR-Nachfolgestaaten (das gemeinsame Reservierungssystem Express-2 stammt noch aus der Sowjet-Zeit) kann man online auf http://train.mza.ru abfragen.
Fahrkarten kaufen in Russland ist oft mit stundenlangen Wartezeiten an Bahnhöfen verbunden, und im schlechtesten Fall hat man sich am falschen Schalter angestellt, denn es gibt unterschiedliche z.B. für Kriegsveteranen, die gratis oder ermässigt fahren.
Apropos Veteranen: So etwas wie eine Vorteilscard oder sonstige kommerzielle Ermässigungen gibt es in Russland nicht, dafür jede Menge Vergünstigungen für Veteranen, Duma-Abgeordnete, etc.
Siehe http://www.mza.ru/eng/info/inf_rules_int/privilege.htm
Seit heuer gibt es aber als nachfragesteuerndes Element unterschiedliche Preise je nach Jahreszeit. Auf http://www.mza.ru/news5.htm (Meldung vom 16.1.2003) gibt es eine Liste mit den saisonal verschiedenen prozentuellen Preisänderungen im Vergleich zu den Fahrpreisen des Jahres 2002.
In letzter Zeit gibt es auch zunehmend Agenturen, in deren Büros man Fahrkarten ohne stundenlanges Schlangestehen gegen eine geringe Kommissionsgebühr erstehen kann. Die Moskauer Eisenbahnagentur ist eine davon, siehe http://www.mza.ru/eng/index.htm

Bis vor wenigen Jahren war es recht schwer, in Österreich an russische Fahrkarten ranzukommen. Man konnte diese nur über Reisebüros bekommen, die waren allerdings sauteuer, da es bis 1999 in Russland noch deutlich erhöhte (d.h. um ein Vielfaches) Wessi-Tarife gab.
Seit einigen Jahren gibt es aber eine Verknüpfung des russischen Reservierungssystems mit dem u.a. von DB und ÖBB genutzten System EPA/Kurs90. So kann man nun bereits in Österreich am Bahnhof eine internationale Fahrkarte und eine Schlafwagenreservierung (bei Kauf hierzulande ist das natürlich schon getrennt) kaufen. Man steigt zwar etwas teurer aus, als bei Kauf in Russland, aber man spart massiv gegenüber durch Reisebüros organisierte Fahrkarten.
Seit einem knappen Jahr gibt es ausserdem Eurodomino Russland (siehe http://www.oebb.at/Angebot_Reisen/oebb_ ... omino.html), mit dem man bei sehr langen Strecken sogar günstiger aussteigt als mit dem russischen Inlandstarifen. Für Moskau – Wladiwostok benötigt man 7 Eurodomino-Tage (100 Euro, <26: 77 Euro), eine WL-Reservierung („kupe“) kostet 40 Euro.
Bei hierzulande gekauften Fahr- und Bettkarten gibt es übrigens keine Preisunterschiede zwischen den Zugkategorien.
Bei Buchungen ist übrigens zu beachten, dass die ganze alphanumerische Zugnummer (zB 4ZJ, auch aus http://fahrplan.oebb.at ersichtlich) eingegeben werden muss. Viele ÖBB-Schaltermenschen wissen das nicht (bzw. sie glauben, man kann für Russland sowieso nicht reservieren), und mussten von mir erst eines besseren belehrt werden....
Als Fahrkarte habe ich übrigens ab Salzburg den Sparpreis Russland genutzt: Vn jedem Bahnhof in Deutschland zu jedem Bahnhof in Russland und zurück um 300 Euro (2.-5. Person: 150 Euro). Bei drei Personen und mit ICE-Zuschlag kostete Salzburg – Irkutsk und zurück 220 Euro pro Person:
Bild


Wenn es dieses Angebot nicht gegeben hätte, hätte ich auf den Umweg über Deutschland verzichtet und wäre mit dem Schlafwagen Wien – Moskau gefahren.
Mittlerweile gibt es den Sparpreis Russland in dieser Form nicht mehr, für derart lange Strecken ist Eurodomino jetzt das günstigste Angebot.

Der Nahverkehr findet in Russland organisatorisch getrennt vom Fernverkehr statt und wird von den einzelnen Eisenbahndirektionen lokal organisiert. Einheitliche Tarife gibt es da nicht und es gibt eigene Fahrkartenschalter für den Nahverkehr.
Nahverkehr gibt eher nur im Umland der Ballungszentren, wobei die Züge aber recht weit (bis zu 200 km) hinaus fahren. Abseits von diesen Vorortverkehr gibt es oft - wenn überhaupt - nur ein Regionalzugspaar, dass die Grundversorgung der Taiga darstellt.
Zumindest bis Novosibirsk müsste es möglich sein, ausschliesslich mit Nahverkehrszügen (auch „Elektritschkas“ genannt) zu fahren. Das ist aber zeitaufwendig, da auch die Fahrpläne der einzelnen Vorortverkehre an den Anknüpfungspunkten nicht unbedingt untereinander koordiniert sind.
Im Kursbuch sind übrigens nur die Fernzüge verzeichnet, Informationen über den Nachverkehr gibt es nur in den jeweiligen Regionen oder fallweise im Internet.

Auf der Transsib gibt es auch regen Güterverkehr, der Containerverkehr Europa – Asien ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der RZD.
Insgesamt ist der Verkehr recht dicht, obwohl die Gegend sehr dünn besiedelt ist, kommt zumindest westlich von Novosibirsk oft alle 5-10 Minuten irgendein Zug (Fern-, Nah- oder Güterverkehr) entgegen.

Die Transsib ist durchgehend zweigleisig befahrbar und seit heuer auch von Moskau bis Wladiwostok durchgehend elektrifiziert, drei Mal wird aber das Stromsystem gewechselt (Moskau – Wladimir (km 210) =, Wladimir – Balezhino (km 1154) ~, Balezhino – Mariinsk (km 3680) =, Mariinsk – Wladiwostok (km 9259) ~).
Die Strecke ist durchgehend mit automatischem Streckenblock ausgestattet, die Blockabstände sind im Minimalfall nur 2,5 bis 3 km lang.
Statt Vorsignale gibt es folgende Regel: Wenn der nächste und übernächste Block frei ist, wird „grün“ angezeigt, wenn nur der nächste frei ist, „gelb“ und wenn der nächste besetzt ist, wird „rot“ angezeigt.
An den Blockgrenzen gibt es immer eine Reihe knapp aufeinanderfolgender (Isolier-, vermute ich) Schienenstöße, die offenbar etwas mit der Gleisbesetztmeldeanlage zu tun haben.
Auf jeden Fall sind diese Schienenstöße ein deutlich hörbares Charakteristikum bei Bahnfahrten in Russland....
In ganz Russland herrscht übrigens Rechtsverkehr, Gleiswechselbetrieb wird nur im Falle einer Gleissperre betrieben, Signale auf dem falschen Gleis gibt es nicht.
Beim Oberbau überwiegen nicht verschweisste Schienen und Holzschwellen. Zunehmend werden aber Streckenabschnitte modernisiert und die Schienen verschweisst und Betonschwellen verwendet.
Das Geschwindigkeitsniveau liegt - abgesehen von Moskau - St. Petersburg bei maximal 120 km/h, auf vielen Strecken entweder aus Trassierungsgründen oder wegen des schlechten Oberbaues aber oft deutlich darunter.
Antworten

Zurück zu „#Transsib“