Mal eine Frage.....
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Rotech
Um mich mal wieder in die Suche nach einem Job einzuklinken;
Ich habe meine Freundin 1991 kennengelernt, damals Ausbildung als Schlosser für kernergetische Anlagen, da ich schon damals nach Moskau wollte bin ich den Weg über die Weiterbildung zum Maschinenbautechniker gegangen, aber nur deshalb weil dieser mit 2 Jahren Ausbildung am schnellsten zum Erfollg führen sollte, danach bin ich doch nicht nach Moskau gegangen sondern habe mir die Welt angeschaut, Fehrnbeziehung,. Was ich damit sagen will ist, wenn du einen guten Job haben willst brauchst du eine gute Ausbildung, das unterscheidet uns, sorry für alle Russen, von der rus. Ausbildung.......... das wiederum zum Erfolg führt...........
Ich habe meine Freundin 1991 kennengelernt, damals Ausbildung als Schlosser für kernergetische Anlagen, da ich schon damals nach Moskau wollte bin ich den Weg über die Weiterbildung zum Maschinenbautechniker gegangen, aber nur deshalb weil dieser mit 2 Jahren Ausbildung am schnellsten zum Erfollg führen sollte, danach bin ich doch nicht nach Moskau gegangen sondern habe mir die Welt angeschaut, Fehrnbeziehung,. Was ich damit sagen will ist, wenn du einen guten Job haben willst brauchst du eine gute Ausbildung, das unterscheidet uns, sorry für alle Russen, von der rus. Ausbildung.......... das wiederum zum Erfolg führt...........
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BerndM
Ausbildung
Das Deine Fernbeziehung gehalten hat ist schön und ein Zeichen dafür das soetwas auch funktionieren kann. Aber deswegen schreibe ich nicht, es freut mich einfach.
Für mich stellt sich die Frage wo fängt eine gute Ausbildung an? Gilt sie nur als gut wenn man studiert hat oder reicht es auch wenn man seinen Beruf voll und ganz ausfüllen kann und nicht nur einen Berufs-Abschluß hat. Spielt die Art des Berufes dabei auch eine Rolle? Sicher schwer zu beantworten und auch von Land zu Land verschieden.
Gruß Bernd
Für mich stellt sich die Frage wo fängt eine gute Ausbildung an? Gilt sie nur als gut wenn man studiert hat oder reicht es auch wenn man seinen Beruf voll und ganz ausfüllen kann und nicht nur einen Berufs-Abschluß hat. Spielt die Art des Berufes dabei auch eine Rolle? Sicher schwer zu beantworten und auch von Land zu Land verschieden.
Gruß Bernd
Jaja, deshalb arbeiten so viel Russen in den USA und weltweit in verschiedenen Laboratorien und wissenschaftlichen Instituten als Chemiker, Physiker, Biologen, Programmierer etc.Rotech hat geschrieben:....brauchst du eine gute Ausbildung, das unterscheidet uns, sorry für alle Russen, von der rus. Ausbildung..........
7punkt
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
Hallo Bernd,
leider gibt es keine handfeste Berufsausbildung mit Berufsschule und praktischem Unterricht hier. Man lernt seinen Beruf quasi dadurch, dass man mit einem, der ihn schon länger macht, mitgeht und dann anfängt, einfache Sachen selber zu machen, oder es gibt Kurse, die dauern paar Monate - und dann ist man Sekretärin, Buchhalter oder weiß der Geier was. Deswegen steht in den Stellenangeboten selbst für Jobs, für die man sicher kein Studium braucht, als Einstellungsvoraussetzung "Hochschulabschluss". Das führt dazu, dass falsche Diplome gekauft werden und dass Leute irgendwas studieren, nur um einen Hochschulabschluss vorweisen zu können, den sie ja doch nicht brauchen. Auch viele Leute mit richtigem Uni-Abschluss arbeiten überhaupt nicht in ihrerm Berufsfeld.
Zurück zu Bernds Frage: Erfahrene Praktiker sind, glaube ich, immer gern gesehen, und ein Ausländer muss auch nicht unbedingt einen Hochschulabschluss haben, da wird die Berufsschule mit begleitender Ausbildung u.U. sogar als gleichwertig angesehen, noch dazu, wenn dann jemand jahrelang in der Branche gearbeitet hat. Solche Leute nehmen auch russische Unternehmen gern, gerade Leute, die mit Technik zu tun haben. Ausländische Unternehmen haben meist die gleichen Voraussetzungen wie im Heimatland, also nicht unbedingt Uni-Abschluss, und Sprachkenntnisse sind immer von Vorteil.
Beamte und Angestellte im Staatsdienst haben da natürlich generell schlechtere Karten, denn die sind ja eigentlich "nur" für den Dienst im eigenen Staat ausgebildet - wie gesagt, z.T. überqualifizierte Sekretäre. Ein Sachgebietsleiter oder jemand, der irgendein Fachreferat oder sowas betreut hat, ist da für eine Firma sicherlich schon interessanter.
leider gibt es keine handfeste Berufsausbildung mit Berufsschule und praktischem Unterricht hier. Man lernt seinen Beruf quasi dadurch, dass man mit einem, der ihn schon länger macht, mitgeht und dann anfängt, einfache Sachen selber zu machen, oder es gibt Kurse, die dauern paar Monate - und dann ist man Sekretärin, Buchhalter oder weiß der Geier was. Deswegen steht in den Stellenangeboten selbst für Jobs, für die man sicher kein Studium braucht, als Einstellungsvoraussetzung "Hochschulabschluss". Das führt dazu, dass falsche Diplome gekauft werden und dass Leute irgendwas studieren, nur um einen Hochschulabschluss vorweisen zu können, den sie ja doch nicht brauchen. Auch viele Leute mit richtigem Uni-Abschluss arbeiten überhaupt nicht in ihrerm Berufsfeld.
7punkt - keine Frage, die Wissenschaft ist in Russland Spitze, das stimmt, und deswegen gehen die Spezialisten ins Ausland, weil sie in Russland keiner ordentlich bezahlt. Aber die normale Berufsausbildung für Handwerker, Techniker etc. ist eigentlich keine richtige Ausbildung, wie man sie in Deutschland hat und kennt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass russische Bauarbeiter - Maurer, Schweißer, Fliesenleger etc, die wirklich ihren Beruf beherrschen - Mangelware sind, auch Leute, die sich mit Technik auskennen. Deswegen holt man sich für solche Sachen Ausländer, auch aus dem Westen (gut, nicht auf den Bau, aber als Bauleiter schon, und als Monteure etc. - frag mal m1009)7punkt hat geschrieben:Jaja, deshalb arbeiten so viel Russen in den USA und weltweit in verschiedenen Laboratorien und wissenschaftlichen Instituten als Chemiker, Physiker, Biologen, Programmierer etc.Rotech hat geschrieben:....brauchst du eine gute Ausbildung, das unterscheidet uns, sorry für alle Russen, von der rus. Ausbildung..........
Zurück zu Bernds Frage: Erfahrene Praktiker sind, glaube ich, immer gern gesehen, und ein Ausländer muss auch nicht unbedingt einen Hochschulabschluss haben, da wird die Berufsschule mit begleitender Ausbildung u.U. sogar als gleichwertig angesehen, noch dazu, wenn dann jemand jahrelang in der Branche gearbeitet hat. Solche Leute nehmen auch russische Unternehmen gern, gerade Leute, die mit Technik zu tun haben. Ausländische Unternehmen haben meist die gleichen Voraussetzungen wie im Heimatland, also nicht unbedingt Uni-Abschluss, und Sprachkenntnisse sind immer von Vorteil.
Beamte und Angestellte im Staatsdienst haben da natürlich generell schlechtere Karten, denn die sind ja eigentlich "nur" für den Dienst im eigenen Staat ausgebildet - wie gesagt, z.T. überqualifizierte Sekretäre. Ein Sachgebietsleiter oder jemand, der irgendein Fachreferat oder sowas betreut hat, ist da für eine Firma sicherlich schon interessanter.
Zuletzt geändert von manuchka am 27 Sep 2006, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
Du erntest, was du säst.
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BerndM
Dann sollte ich meine Bewerbungen etwas umstrukturieren und das besser hervor heben. Na ja und an der Sprache arbeiten!!! Habe mich bisher aber nur bei deutschen Firmen beworben und denke das zumindest ein Teil der Bewerbungen auch von deutschen gelesen wird.manuchka hat geschrieben: Erfahrene Praktiker sind immer gern gesehen, und ein Ausländer muss auch nicht unbedingt einen Hochschulabschluss haben, da wird die Berufsschule mit begleitender Ausbildung u.U. sogar als gleichwertig angesehen, noch dazu, wenn dann jemand jahrelang in der Branche gearbeitet hat. Solche Leute nehmen auch russische Unternehmen gern, gerade Leute, die mit Technik zu tun haben. .... und Sprachkenntnisse sind immer von Vorteil.
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Rotech
Also ich habe die Erfahrung gemacht, das gerade Firmen aus Deutschland nur Personen einstellen die die richtigen "Scheine" vorweisen können, abgesehen von der Person, ob sie es kann oder nicht. Desweiteren, was Manu. schon sagte ist die Ausbildung in Russland nicht das gelbe vom Ei, um mal höflich zu sein, dieses learning by doing kenne ich aus Schweden, das war teileise nicht ganz einfach mit solchen Fachkräften auseinander zu setzten, da fehlte das Verständis eine Zeichnung zu lesen, sich seine Technologie selbst zu erstellen um ein Werkstück herzustellen, einfache logische Schritte zu gehen......
Ist zum Teil so, zum anderen aber holen einige Firmen auslaendische Spezialisten auch, weil es billiger ist (ja ja, net wundern, frag ma z.B. Ragnar ueber Elektromonteure). Und was den Bau angeht....na kann manchmal auch so sein, dass es eine der Tenderbedingungen ist, auslaendische Arbeiter einzuladen. Wie und warum das erfolgt, ist schon allen bekanntmanuchka hat geschrieben:....Aber die normale Berufsausbildung für Handwerker, Techniker etc. ist eigentlich keine richtige Ausbildung, wie man sie in Deutschland hat und kennt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass russische Bauarbeiter - Maurer, Schweißer, Fliesenleger etc, die wirklich ihren Beruf beherrschen - Mangelware sind, auch Leute, die sich mit Technik auskennen. Deswegen holt man sich für solche Sachen Ausländer, auch aus dem Westen (gut, nicht auf den Bau, aber als Bauleiter schon, und als Monteure etc. - frag mal m1009)....
Gruss,
7punkt
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
7punkt - wenn du mit ausländischen Spezialisten Leute aus Tadshikistan, Usbekistan und sonstwo meinst, dann wissen wir beide, dass das allenfalls ein guter Witz ist. Die Leute sind zweifellos fleißig und geben sich Mühe, und sie kosten natürlich wenig, aber Spezialisten sind das nicht.
Du erntest, was du säst.
Nein, ich meine net die Leute aus Tadshikistan etc. (und im mom hab ich auch keine Lust zum Witzemachen. Wenn ich "Spezialisten" sag, dann meine ich natuerlich Leute, die wirklich Fachleute sind und ihren Job professionall machen...... schade, dass ich falsch verstanden binmanuchka hat geschrieben:....wenn du mit ausländischen Spezialisten Leute aus Tadshikistan, Usbekistan und sonstwo meinst....
7punkt
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"

