Ahnenforschung in Russland! Eure Hilfe ist gefragt....
- Saboteur
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Ahnenforschung in Russland! Eure Hilfe ist gefragt....
Hallo,
ich habe mal ein Anliegen. Eine Bekannte von mir ist Französin. Sie wohnt in Frankreich und hat aber einen russischstämmigen Nachnamen (teile ich gerne per PM mit). Sie möchte nun mehr über ihren Großvater erfahren der aus Moskau kommt. Habt ihr ne Idee wie man solch eine Suche gestalten kann? Gibt es Ämter oder Anlaufstellen bei denen man nachfragen kann??? Vielen Dank für die Hilfe...
ich habe mal ein Anliegen. Eine Bekannte von mir ist Französin. Sie wohnt in Frankreich und hat aber einen russischstämmigen Nachnamen (teile ich gerne per PM mit). Sie möchte nun mehr über ihren Großvater erfahren der aus Moskau kommt. Habt ihr ne Idee wie man solch eine Suche gestalten kann? Gibt es Ämter oder Anlaufstellen bei denen man nachfragen kann??? Vielen Dank für die Hilfe...
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
- Zejtnot
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Re: Ahnenforschung in Russland! Eure Hilfe ist gefragt....
Ist schon in Deutschland wegen Datenschutz sehr schwierig. In Russland wird es Probleme wegen der Behäbigkeit geben.Saboteur hat geschrieben:Gibt es Ämter oder Anlaufstellen bei denen man nachfragen kann???
Etwas mehr als der Familienname sollte schon bekannt sein. Eine ehemalige Adresse oder so! Dann kann man mit Schokolade im richtigen Amt schon etwas erreichen. (Obwohl ... wer sich hier abmeldet, muss seine neue Adresse nie angeben.)
Vielleicht im Standesamt? Es gibt ja auch Einträge über Eheschließungen, wobei es keine Familienbücher gibt. Also auch schlecht.
Zejtnot,Dann kann man mit Schokolade im richtigen Amt schon etwas erreichen
dass ist doch auch so ein altes Russlandklischee.
Eine Freundin von uns ist Ärztin. Bei meinem letzten Besuch zeigete Sie mir resigniert einige Schubladen voll mit Schokolade und Paralinen. "Alle meinen das sie eine bessere Behandlung bekommen, wenn sie Schokolade mitbringen," meinte sie.
Bekannte in der Miliz und in anderen Ämtern denken genauso. Früher, in der roten Zeit, war das mal Mangelware. Aber heute doch nicht mehr.
-
Sine Loco
Re: Ahnenforschung in Russland! Eure Hilfe ist gefragt....
Könnte schwierig werden, es sei denn die Bekannte weiss, wo der Vorfahre ungefähr gewohnt hat und sich selbst an das zuständige Standesamt wendet.Saboteur hat geschrieben:Hallo,
... Habt ihr ne Idee wie man solch eine Suche gestalten kann? Gibt es Ämter oder Anlaufstellen bei denen man nachfragen kann??? ...
Man kann auch versuchen in Sachen Onomastik das Internet durchzusuchen.
So zum Beispiel gibt es viele Infos zu verschiedenen russischen Nachnamen auf
http://rodstvo.ru/
Hier noch eine Linksammlung zu dem Thema:
http://onoma.newmail.ru/ssilki.htm
Alles leider nur auf russisch. Aber möglicherweise ein Anfang
- Zejtnot
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Ach wenn ich einfach Danke sagen will (ich bringe Schokolade nur NACH einem Gefallen), finde ich es dennoch nett. Geld würde ich nie geben.Uwe hat geschrieben:"Alle meinen das sie eine bessere Behandlung bekommen, wenn sie Schokolade mitbringen," meinte sie.
Was empfielt Deine Ärztin als Dank? Blumen? (Die Frage ist ernst gemeint.)
- Zejtnot
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Man kann seinen Job machen und - um beim Beispiel des Standesbeamten zu bleiben - Ehen schließen.
Und man kann anderen einen Gefallen machen und französisch-russische Familiennamen suchen. Dann kann ich auch mit einem Gefallen antworten.
Ich sehe das nicht so verbissen. Ich bringe natürlich nicht für einen normalen Stempel gleich ein Kilo Schokolade an. Aber für eine außergewöhnliche Hilfe finde ich eine einfache Schokolade schon in Ordnung. (Beispiel: Die Beamtin vom Passportny Stol ruft mich von ihrem privaten Handy aus an und gibt mir einen wichtigen Hinweis.)
Und man kann anderen einen Gefallen machen und französisch-russische Familiennamen suchen. Dann kann ich auch mit einem Gefallen antworten.
Ich sehe das nicht so verbissen. Ich bringe natürlich nicht für einen normalen Stempel gleich ein Kilo Schokolade an. Aber für eine außergewöhnliche Hilfe finde ich eine einfache Schokolade schon in Ordnung. (Beispiel: Die Beamtin vom Passportny Stol ruft mich von ihrem privaten Handy aus an und gibt mir einen wichtigen Hinweis.)
Uwe, du hast schon recht - eigentlich ist es blöd, jemanden dafür zu "belohnen", dass er oder sie einfach ihre Arbeit macht. Leider läuft hier vieles aber nun mal so, das ist noch aus der Sowjetzeit übrig, weißt du ja selber. Die Frage ist nun: Macht man das mit und hält man sofern diese "Unsitte" am Leben, oder streubt man sich dagegen, um sie "auszurotten"?
Ich halte es so wie Zejtnot - ich verschenke nie etwas vorneweg, um mir einen Gefallen zu erkaufen. Wenn mir aber jemand einen getan hat, kann ich mich hinterher auch z.B. mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken. Das hab ich auch in Deutschland ab und zu gemacht, und das ist doch auch eine nette Geste.
Ich halte es so wie Zejtnot - ich verschenke nie etwas vorneweg, um mir einen Gefallen zu erkaufen. Wenn mir aber jemand einen getan hat, kann ich mich hinterher auch z.B. mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedanken. Das hab ich auch in Deutschland ab und zu gemacht, und das ist doch auch eine nette Geste.
Du erntest, was du säst.
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Zeppelin
- Zar/iza

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- Registriert: 25 Jun 2006, 14:12
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Zejtnot_ hat geschrieben:... Und man kann anderen einen Gefallen machen (Herv. von mir) und französisch-russische Familiennamen suchen. Dann kann ich auch mit einem Gefallen antworten. ...
Zejtnot, es ist etwas off topic, aber "jemanden einen Gefallen machen", zeugt von guter sprachlicher Integration in der RF.
Gruß,
Zeppelin
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
