Zejtnot_ hat geschrieben:Das Problem ist ja, dass es in der deutschen Phonetik keinen Unterschied zwischen stimmhaften und -losen Lauten gibt!
Na und

Russen palatalisieren alles, was man sofort merkt, wenn Russen mit dem Erwerb der deutschen Sprache anfangen (und manche reden dann das ganze Leben so, mit diesem slawischen Akzent). Daher faellt es Deutschen manchmal schwer Russisch richtig auszusprechen, weil die Zunge andere Positionen im Mund gewohnt ist (jetzt bitte keine Spaesse

geht um wichtige Sachen

). Aber was ich sagen moechte ist, welche Transkription fuer richtig zu halten. Und hier bin ich wie vorher der Meinung den Laut mit -SH- zu wiedergeben. Sonst gibt's keinen Unterschied zum SCH-Laut (SCHule). Und wenn der Laut -SH- unbekannt ist, dann muss man bissl mehr lernen. Die Sprachnormen beinflusst das Nichtwissen net.
Zejtnot_ hat geschrieben:Wir unterscheiden lange und kurze Vokale - was den Russen wieder egal ist. Oder harte und weiche Konsonanten...
Na iss halt so und muss beim Spracherwerb beachtet werden.
Zejtnot_ hat geschrieben:Bliebe die wissenschaftliche Transkription (nicht Transliteration): Z mit Häckchen drüber! Habe ich in meinem Diplom genutzt, das ist am Saubersten!
Na bin wieder net sicher, dass junge Generation der Deutschen diesen Laut -Z- mit Haeckchen (heisst etwa wie Gatschik dieses Haeckchen

) richtig liest

liegt aber wie fast alles an Grad der Bildung
LG,
7punkt
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"