shkelda hat geschrieben:
Ich bin erstaunt wieviel du aus so wenigen Sätzen herauslesen konntest.
Das ist nur die Lebenserfahrung. Und die Fähigkeit das Gehirn einzuschalten was im "freien Westen" schon als exotisch gilt.
Die Fragen hat sich mir aufgedrängt, da ich die Titulierung als Regime nicht für richtig halte aber dennoch in gewissen Instituten auf der Uni und in den Medien vermehrt von einem Regime gesprochen wird.
Davon ist die Rede. Die Medien im Westen haben sich schon längst in eine "Göbbels-Propaganda" verwandelt die nach dem einfachen Motto arbeiten: "Jede Nachricht aus Russland ist gut. Hauptsache die muss schlecht sein".
Da, wie Zejtnot auch schon gesagt hat, die Russische Regierung demoktratisch legitmiert ist, kann von einem Regime nach alltäglichem Wortgebrauch keine Rede sein.
Natürlich. Vor allem wenn man bedenkt, dass mehr als 80% der Bevölkerung die Politik von Präsident Putin unterstützt und mehr als die Hälfte das Jahr 2006 als "positiv" betrachtet.
Wie sieht es den mit deiner eigenen Meinung zur Opposition in Russland aus ?
Man soll zuerst das Wort "Opposition" klar definieren. Opposition ist
Keine Gruppe von irgendwelchen Leuten die sich gerne als "Kreml-Kritiker" bezeichnet und automatisch von der "freien westlichen Presse" viel Lob und Jubel bekommt. Opposition ist eine politische Kraft die in der Lage ist Führung im Lande zu übernehmen und nach einem bestimmten Programm zu arbeiten. Ein "Programm" nennt man das. Und wenn ich unsere Idioten, Schmarotzer, Versager und Diebe die sich "Oppositionele" nennen so angucke, höre ich langsam auf diese Welt zu verstehen. Wer sind diese Leute? Ein wilder Schachspieler, ein "Nationalbolschewik" mit dem Slogan "Stalin, Beria, GULAG", ein Ex-Regierungschef mit dem Spitznamen "Mischa 2%" usw. Soll dies alles "Opposition" bedeuten? Vielen Dank, lieber Westen! Wir schaffen es besser ohne euere "Hilfe"!
