Leute,
ich habe mich ja wirklich lange gescheut, hier auch meinen Senf dazuzugeben. Aber zwischen juckt es mich doch zu sehr, um noch die Klappe halten zu können.
Das Thema ist ja durchaus - und nicht ohne Grund - höchst umstritten und ebenso fragwürdig.
Klischees, Pragmatismus, Erfahrungswerte, Interessen, Vorlieben etc. dürften sich hier die Waage halten.
Nun bin ich ja auch einer der klassischen "Kandidaten", dem man ganz leicht unterstellen könnte, sich nach Osteuropa orientiert zu haben, weil man's auf dem einheimischen Heiratsmarkt 'nicht gebacken' bekommen hat.
Doch weit gefehlt: Das Kapitel Partnerschaften hatte ich aus realistischen Gründen längst zu den Akten gelegt, als ich eines Besseren belehrt wurde.
Und dabei war von beiden Seiten nicht die geringste Absicht vorhanden!
Hier bleibt ja leider nach wie vor die Frage im Raum, ob osteuropäische Frauen nun tstdächlich attraktiver seine, als solche aus Westeuropa und es werden dabei eine Reihe mehr oder weniger untilitaristischer Begründungen angeführt.
Ich gebe hiermit allen recht, die der manchmal behaupteten, willfährigen "Lammfrömmigkeit" osteuropäischer Frauen widersprechen. Dies ist der blanke Mythos!
Wer es nicht glauben will, wird es erleben - wie ja hier auch schon von anderen aus Erfahrungsberichten bestätigt wurde.
Aber ich sehe dennoch einen ganz elementaren Aspekt, der wohl für uns, wie auch für zahlreiche andere Paare, die Basis einer vertrauensvollen und stabilen Beziehung bildet. Und dies ist die vergleichbare Erfahrung mit der Bewältigung existenzieller Fragen, die die Bravo- und Barbigeneration in Westeuropa nicht vorzuweisen hat.
Zusammenfassend würde ich die Eingangsfrage daher folgendermaßen beantworten wollen: Es geht um den Unterschied, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.
Welchen Sinn hätte es schon, sich Frauen anzubiedern, die sich durch eine Partnerschaft lediglich eingeengt, unterdrückt und benachteiligt fühlen und dies in ihrem Habitus wie eine Standarte vor sich her tragen?
Aus reiner Dummheit habe ich es doch gestern glatt gewagt, einer kinderwagenschiebenden Frau die Tür am Supermarkt aufzuhalten. So leicht kann man sich hier als "Macho" outen.
Ich schwöre, ich mach's nie wieder.
Z.