Entschädigung für verlorenen Einschreibebrief nach RU?

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Papa Hoth

Entschädigung für verlorenen Einschreibebrief nach RU?

Beitrag von Papa Hoth »

Hallo zusammen,

weiß nicht genau, ob mein Anliegen in diese Rubrik gehört - falls nicht, bitte verschieben.

Folgender Sachverhalt :

Bisher habe ich mit meinen Postsendungen(immer internationales Einschreiben) nach RU noch keine größeren Probleme gehabt - meistens waren sie nach zwei bis fünf Wochen beim Adressaten. Anfang November habe ich wieder einen Brief abgesendet, der nun wirklich unterwegs verschwunden ist. Der bereits zweite Nachforschungsauftrag der Post neigt sich dem Ende zu und wird eine weitere negative Auskunft bringen. Nach Aussage der Post, beginnt dann einige Tage später ein Entschädigungsverfahren.
Hat jemand Erfahrung, wieviel man da bekommt, bzw. maximal rausschlagen kann (ohne Belege über den Inhalt)?

Danke und Gruß,

Papa Hoth!
Sine Loco

Re: Entschädigung für verlorenen Einschreibebrief nach RU?

Beitrag von Sine Loco »

Papa Hoth hat geschrieben: ....Hat jemand Erfahrung, wieviel man da bekommt, bzw. maximal rausschlagen kann (ohne Belege über den Inhalt)?

Danke und Gruß,

Papa Hoth!
Schwierig...
Diese Frage würde ich einfach dem Postangestellten der Deutschen Post stellen. Wenn der Brief unbewertet versandt wurde, dann gibt es sicher irgendeinen Versicherungswert, denn Du beim Verlust bekommen wirst. Etwas "rausschlagen" - keine Chance. Wenn Du einen Wertbrief versandt hast, dann bekommst Du das Geld, dass Du beim Versand angegeben hast, zurück.
Da, wie ich vermute, es hier weniger um die Kohle geht als um den Inhalt, dann einen Rat: Schick niemals wieder wertvollen Inhalt mit der einfachen Post nach Russland. Bestehe darauf, dass es wenigstens per DHL den Weg in Russland weitermacht und nicht mit der Russischen Post. Es gibt ausserdem noch UPS. Die beiden Stellen zwar einen Haufen Fragen und es ist teuer, doch es kommt wenigstens an.
An sonsten gibt es eine schwache Hoffnung, dass die Sendung i r g e n d w a n n m a l ankommt. Rekord in meiner Erfahrung bist jetzt: 2 Jahre unterwegs (Hatte beruflich viel mit der Russischen Post zu tun)
Schade, dass ich Dir keine grösseren Hoffnungen geben kann

Grüße
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werner
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Beitrag von werner »

@ Papa Hoth... hast Du eine Wertangabe für diesen Brief
angegeben ? Ich hatte früher auch mal so ein " Erlebnis " mit der
Deutschen Post. Bekam dann nur das Porto wieder.

Wertvolle Schriftstücke besser mit versicherten Packet nach Russland
schicken. Oder besser noch, mit JANZEN, dann kommt immer ein
Beweisfoto von der annehmenden Person zu Dir geschickt !

LG. Werner
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Dietrich
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Re: Entschädigung für verlorenen Einschreibebrief nach RU?

Beitrag von Dietrich »

Papa Hoth hat geschrieben: Hat jemand Erfahrung, wieviel man da bekommt, bzw. maximal rausschlagen kann (ohne Belege über den Inhalt)?
Wenn du Glueck hast, bis zu 1x den staatlich festgesetzten Mindestlohn.....

....vergiss es!
Zeppelin
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Beitrag von Zeppelin »

Verstehe ich nicht so ganz: Auf dem Einlieferungsbeleg müsste doch unter draufstehen, bis zu welcher Summe die Sendung versichert ist. Dein Vertragspartner ist doch das Umternehmen, bei dem Du die Sendung aufgegeben hast, und nicht ein Dritter Beteiligter, der für die Zustellung beauftragt wurde.
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manuchka
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Beitrag von manuchka »

Haftung
Bei Verlust oder Beschädigung genießen Sie beim Versand eines Einschreiben International eine Haftung in Höhe von 30 SZR* (nach derzeitigem SZR-Kurs ca. 35,60 EUR).

* Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist eine Rechnungseinheit und ein Zahlungsmittel für Transaktionen mit dem Internationalen Währungsfonds. Zum 1. Januar jeden Jahres wird ein Durchschnittswert ermittelt, der die Grundlage für Entgelte, Wertangaben und Haftungsbeträge bildet. Der für 2007 ermittelte Wert beträgt 1 EUR = 0,8437 SZR.
Quelle: http://www.deutschepost.de/dpag?tab=1&s ... mlFile=851
Du erntest, was du säst.
Papa Hoth

Beitrag von Papa Hoth »

Danke schön Manuchka, Du hast sofort begriffen um was es mir ging... Meine Frage in die Runde war, ob jemand mit dem Sachverhalt schon Erfahrung hat, da es bei mir auch das Erste Mal gewesen ist.

Der Brief ist als ganz normales "Einschreiben International" abgegangen, so daß keine Wertangabe darauf steht. Der Beamte am Telefon gab mir den Tip, einen "Wertbrief" zu versenden, würde nur einen EUR mehr kosten, aber die Entschädigungssumme wäre höher... Na ja, eigentlich möchte ich ja nur daß mein Brief ankommt.

Danke für das geleistete Feedback, ich halte euch auf dem Laufenden, wann und wieviel die Post mir zahlt - ich denke, es wir auf die 36,00 EUR hinauslaufen, besser wie nichts.

Gruß

Papa Hoth!
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Beitrag von manuchka »

Ich hab auch schon erfolglos einen Einschreibebrief nach RUS versandt, der nicht beim Adressaten ankam, sogar einen eiligen (die wollten unbedingt schnell ein UNO-Kartenspiel, lach). Ein Nachforschungsauftrag hat ergeben, dass die russische Post den Brief angeblich zugestellt hat... wem nur??? Na und deswegen gab es auch keine Entschädigung.
Du erntest, was du säst.
Papa Hoth

Beitrag von Papa Hoth »

Hallo zusammen,

nach einigen Telefonaten mit der Deutschen Post in Frankfurt, wurde mein Suchauftrag nach zwei Monaten erfolgloser "Suche" in Rußland abgebrochen und ich habe ein Formular zugesendet bekommen auf welchem ich meinen Verlust geltend machen sollte. Da der Inhalt des Briefes ziemlich genau dem möglichen Höchstbetrag entsprach :D , habe ich jetzt 35,60 EUR sowie 3,05 EUR für das Porto überwiesen bekommen.


November : Brief aufgegeben
Dezember /Januar : "Suche"
Februar : Papierkrieg wegen Entschädigung
März : Kohle da

Zähigkeit lohnt sich manchmal!
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Beitrag von Magdeburg-Moskva »

manuchka hat geschrieben:Ich hab auch schon erfolglos einen Einschreibebrief nach RUS versandt, der nicht beim Adressaten ankam, sogar einen eiligen (die wollten unbedingt schnell ein UNO-Kartenspiel, lach). Ein Nachforschungsauftrag hat ergeben, dass die russische Post den Brief angeblich zugestellt hat... wem nur??? Na und deswegen gab es auch keine Entschädigung.
Die Sache Eil International - S narochnym ist relativ heiß. Die bekommen zwar eine Kontrollnummer, werden aber immer nach den Maßgaben des Postunternehmens des Ziellandes behandelt. In Russland heißt das: Steht nicht Einschreiben drauf, also einfacher Brief mit Eilzustellung, also in den Briefkasten einwerfen, u. U. ohne Nachweiszettel (wie etwa bei einem Einwurf-Einschreiben, wo der Postbote noch irgendwo ne Unterschrift für den Einwurf setzt).
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