Tja, jetzt ist es amtlich!!!
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Ragnar Schluchtmann
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Zeppelin
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Das gilt ja wohl grundsätzlich und überall (finde ich zumindest.)Ragnar Schluchtmann hat geschrieben:dem stimme ich voll zu
gilt aber auch fuer Deutsche, die in Russland jahrelang leben, z.B. auf Baustellen, und ausser Pivo kein Wort russisch koennen. Ist eine Missachtung der heimischen Bevoelkerung.
Doch auf der rein persönlichen Ebene habe ich den Eindruck, dass die Russs. Föderation und vor allem deren Bürger auf dieser Ebene mal ein deutliches Plus in puncto Toleranz haben.
Da wurde ich wegen meiner mangelnden Artikulationsfähigkeit eher wohlwollend belächelt.
Hier in D würde ich mich als RUS-StA darauf eher nicht verlassen.
Zeppelin, das kommt immer drauf an - verallgemeinern kann man das sicher nicht. Ein Deutscher wird hier vielleicht wohlwollend belächelt, ein tadschikischer, usbekischer oder georgischer Busfahrer muss sich dagegen manchmal ziemliche Unverschämtheiten wegen seines Akzentes oder seiner fehlerhaften Grammatik gefallen lassen... selbst mehrfach erlebt. Und mein Mann hat mit seinem wenigen Deutsch in Deutschland bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Du erntest, was du säst.
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Zeppelin
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Das will ich gern glauben. Hier ist es ja ähnlich mit "guten" und "schlechten" Ausländern.manuchka hat geschrieben:.. ein tadschikischer, usbekischer oder georgischer Busfahrer muss sich dagegen manchmal ziemliche Unverschämtheiten wegen seines Akzentes oder seiner fehlerhaften Grammatik gefallen lassen...
Wären die letzen Jahre nicht ein paar Millionen "Russen" nach Deutschland eingewandert, würde man ihnen hier auch viel freundlicher begegnen. Früher, als sie noch dem Kommunismus entronnen waren, wenn sie bei uns eintrafen, ging es ihnen besser...Zeppelin hat geschrieben:Das will ich gern glauben. Hier ist es ja ähnlich mit "guten" und "schlechten" Ausländern.manuchka hat geschrieben:.. ein tadschikischer, usbekischer oder georgischer Busfahrer muss sich dagegen manchmal ziemliche Unverschämtheiten wegen seines Akzentes oder seiner fehlerhaften Grammatik gefallen lassen...
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Zeppelin
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Mag sein Harald.harald63 hat geschrieben:Wären die letzen Jahre nicht ein paar Millionen "Russen" nach Deutschland eingewandert, würde man ihnen hier auch viel freundlicher begegnen. Früher, als sie noch dem Kommunismus entronnen waren, wenn sie bei uns eintrafen, ging es ihnen besser...
Aber ich bin nicht so ganz davon überzeugt, dass es an dem Umstand oder der Zahl der aus RUS und ehem. GUS Zugewanderten liegt, sondern daran, dass ein gewisser Teil davon recht unangenehme Eindrücke in der öffentlichen Wahrnehmung hinterlässt - und somit der integeren Mehrheit das Ansehen vermasselt.
Doch dergleichen ist wohl ebenfalls ein universeller Internationalismus.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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Relativ
Beruflich habe ich extrem viel mit Bürgern der Russischen Förderation zu tun.
In ihrem Heimatland spreche ich russisch, für mich logisch.
Aber in Deutschland erlebe ich es immer wieder, dass konsequent kein Deutsch von Ihnen gesprochen wird und das auch tunlichst vermieden wird. Angebote für Sprachkurse (die nicht mal selbst finanziert werden müssen) werden abgelehnt.
Selbst auf den Ämtern werden (sofern vorhanden) die minderjährigen Kinder vorgeschickt, um ihre (teilweise vermeintlichen Rechte) einzufordern.
Frauen weigern sich nach meiner Kenntnis um ein Vielfaches mehr als die russischen Männer.
Unverständlich ist für mich auch, dass viele unter dem Aspekt Deutschrussen ins Land gekommen sind um in der so geliebten Heimat zu leben. Befristete Aufenthalte wegen Arbeitstätigkeit sind es nicht. Stattdessen bekommt man dann als russisch verstehender Deutscher zu hören, dass es sich in Deutschland mit Sozialleistungen viel einfacher und bequemer lebt, als in Russland zu arbeiten. Wozu also die Sprache?
Meine Meinung in großzügiger Anlehnung eines Sprichwortes "Wessen Brot ich ess, dessen Sprache ich sprech!"
In ihrem Heimatland spreche ich russisch, für mich logisch.
Aber in Deutschland erlebe ich es immer wieder, dass konsequent kein Deutsch von Ihnen gesprochen wird und das auch tunlichst vermieden wird. Angebote für Sprachkurse (die nicht mal selbst finanziert werden müssen) werden abgelehnt.
Selbst auf den Ämtern werden (sofern vorhanden) die minderjährigen Kinder vorgeschickt, um ihre (teilweise vermeintlichen Rechte) einzufordern.
Frauen weigern sich nach meiner Kenntnis um ein Vielfaches mehr als die russischen Männer.
Unverständlich ist für mich auch, dass viele unter dem Aspekt Deutschrussen ins Land gekommen sind um in der so geliebten Heimat zu leben. Befristete Aufenthalte wegen Arbeitstätigkeit sind es nicht. Stattdessen bekommt man dann als russisch verstehender Deutscher zu hören, dass es sich in Deutschland mit Sozialleistungen viel einfacher und bequemer lebt, als in Russland zu arbeiten. Wozu also die Sprache?
Meine Meinung in großzügiger Anlehnung eines Sprichwortes "Wessen Brot ich ess, dessen Sprache ich sprech!"
Sehe ich auch so. Keiner verlangt, dass 50-jährige Russlanddeutsche fehler- und akzentfrei deutsch sprechen lernen, aber ein wenig Mühe geben und guten Willen zeigen kann und sollte man schon, noch dazu wenn man sich für die Einreise auf seine "deutsche Volkszugehörigkeit" berufen hat.
Du erntest, was du säst.
