Fototour (planespotting) nach Moskau und Monino 2007
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ricci38
Fototour (planespotting) nach Moskau und Monino 2007
Hallo,
Ich Reise am 12.06.07 für 6 Tage nach Moskau und Monino zum fotografieren von Flugzeugen ("spotten", dass sind die Leute die überall auf den Flughäfen an den Zäunen und Besucherplattformen stehen und wie wild alle Flugzeuge fotogarfieren). Einen kleine Einblick in dieses Hobby könnt ihr hier auf meiner Webseite haben: http://www.flugzeugbilder.net .
Jetzt meine Fage an euch, wie sieht es an den Moskauer Flughäfen mit dem fotografieren aus? Wie sind die "Spielregeln" vor Ort? Wo kann ich Tipps bekommen? Ich bin für alle Infos dankbar.
Ich Reise am 12.06.07 für 6 Tage nach Moskau und Monino zum fotografieren von Flugzeugen ("spotten", dass sind die Leute die überall auf den Flughäfen an den Zäunen und Besucherplattformen stehen und wie wild alle Flugzeuge fotogarfieren). Einen kleine Einblick in dieses Hobby könnt ihr hier auf meiner Webseite haben: http://www.flugzeugbilder.net .
Jetzt meine Fage an euch, wie sieht es an den Moskauer Flughäfen mit dem fotografieren aus? Wie sind die "Spielregeln" vor Ort? Wo kann ich Tipps bekommen? Ich bin für alle Infos dankbar.
Was willst du denn in Monino? Das ist soooo ein Nest... und ein Flugzeug hab ich da noch nie gesehen. Es sei denn, du meinst den Militärflughafen Tschkalovo, der da irgendwo in der Nähe sein muss. Nur zur Info - ich wohne quasi in der Einflugschneise, 5-10 km von Monino weg.
Du erntest, was du säst.
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ricci38
- Zejtnot
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Re: Fototour (planespotting) nach Moskau und Monino 2007
Das Fotografieren von militärischen und strategisch wichtigen Anlagen - Flughäfen, Brücken, Bahnhöfen, U-Bahnen - ist in Russland verboten. Wer es offensichtlich aus touristischem Interesse macht und sich dabei erwischen lässt, wird heutzutage nur noch mündlich verwarnt.ricci38 hat geschrieben:... wie sieht es an den Moskauer Flughäfen mit dem fotografieren aus? Wie sind die "Spielregeln" vor Ort?
Wenn Du aber am Zaun rumsitzen willst, kannst Du ernsthafte Probleme erwarten! Beschlagnahmung der Kamera wäre die mildeste Variante. U-Haft wegen Spionageverdacht die wahrscheinlichere.
Im Museum dürfte es keine Probleme mit Fotos geben, frage nach einer Fotogenehmigung (meist rund 3 Euro).
In der Praxis kann das jedoch offenbar anders aussehen. Es kommt vielleicht auch auf das Wann und Wo an. Ein Freund von mir (Russe) wurde im September mit zum UWD-Revier genommen, weil er das Bahnhofsgebäude in Mineralnye Vody und irgendeine Schule (historisches gebäude) fotografiert hat. Es folgte eine Prozedur mit Fotografieren und FSB-Interview.Zejtnot_ hat geschrieben:Das Fotografieren von militärischen und strategisch wichtigen Anlagen - Flughäfen, Brücken, Bahnhöfen, U-Bahnen - ist in Russland verboten. Wer es offensichtlich aus touristischem Interesse macht und sich dabei erwischen lässt, wird heutzutage nur noch mündlich verwarnt.
Begründung: Terrorismusgefahr.
- Zejtnot
- Globaler Moderator

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- Registriert: 30 Jun 2006, 11:25
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Klar, aber wenn man alle Touristen festnehmen wöllte, die in der Moskauer Metro fotografieren, käme der FSB zu nichts anderem mehr. Insofern wird es an vielen Stellen inzwischen toleriert. Dass Minwody im Kaukasus etwas weniger tolerant ist, ist sogar nachvollziehbar. Obwohl sich über die strategische Bedeutung des Bahnhofes dort streiten lässt.waldmeister hat geschrieben:In der Praxis kann das jedoch offenbar anders aussehen.
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germanisator
Als ich einen Besuch aus Russland hatte, waren wir unter anderem in Potsdam untwerwegs. Zum Abschluss des Tages wollte mein Besucher noch ein Abschiedsfoto im Potsdamer Hauptbahnhof schießen. Da kam ein Security und hat die Session unterbrochen. Verboten.
Ein Fall aus Bayern:
Ein Bekannter (Deutscher) von mir während eines Spaziergangs mit seiner Frau hat zu viel Aufmerksamkeit der amerikanischen Kaserne geschenkt, die bei ihnen in der Stadt ist. Sie haben sich von der Straße, also durch den Zaun, den Hummer angeschaut und ihn aufs Handy fotogrfiert. Äußerst unvorsichtig!
Sie wurden dringend aufs Revier bestellt, wo sie ein nettes Gespräch mit geheimnissvollen Beamten in Zivil führen dürften. Man hat sie beim Fotografieren gesehen, klar, aber wie haben sie herausgefunden wo sie wohnen und wer sie sind? Seit dem hat mein Bekannter etwas Angst und macht einen Bogen um die Kaserne, obwohl sie mitten in der Stadt liegt.
Ein Fall aus Bayern:
Ein Bekannter (Deutscher) von mir während eines Spaziergangs mit seiner Frau hat zu viel Aufmerksamkeit der amerikanischen Kaserne geschenkt, die bei ihnen in der Stadt ist. Sie haben sich von der Straße, also durch den Zaun, den Hummer angeschaut und ihn aufs Handy fotogrfiert. Äußerst unvorsichtig!
Sie wurden dringend aufs Revier bestellt, wo sie ein nettes Gespräch mit geheimnissvollen Beamten in Zivil führen dürften. Man hat sie beim Fotografieren gesehen, klar, aber wie haben sie herausgefunden wo sie wohnen und wer sie sind? Seit dem hat mein Bekannter etwas Angst und macht einen Bogen um die Kaserne, obwohl sie mitten in der Stadt liegt.
Zuletzt geändert von germanisator am 14 Mär 2007, 02:39, insgesamt 1-mal geändert.
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fremantle
Was aber nicht daran liegt, dass der Potsdamer Bahnhof ein Sicherheitsobjekt ist, sondern dass dort ein Shoppingcenter drin ist und damit Privatbesitz. Da kann der Betreiber des Ganzen einfach sagen: Linse aus. Sonst dürfte Dir da nix passieren. Ist kein verbrechen, sicherlich nicht mal ne Ordnungswidrigkeit.germanisator hat geschrieben:Als ich einen Besuch aus Russland hatte, waren wir unter anderem in Potsdam untwerwegs. Zum Abschluss des Tages wollte mein Besucher noch ein Abschiedsfoto im Potsdamer Hauptbahnhof schießen. Da kam ein Security und hat die Session unterbrochen. Verboten.
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germanisator

