Ein Zitat aus der heutigen Berliner Zeitung: Die größte Gefahr, Misshandlungen zu erleiden, besteht unmittelbar nach der Festnahme, wenn sich die Häftlinge noch in Gewahrsam der Miliz befinden. Das Vorgehen der Miliz genießt dabei breite Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Übergriffe auf Obdachlose und Alkoholiker, die mit Schlägen und Fußtritten malträtiert werden, sind in Moskau keine Seltenheit. Asylsuchende, Flüchtlinge und Angehörige ethnischer Minderheiten sind bevorzugtes Ziel von Ausweiskontrollen und willkürlichen Verhaftungen.
Der ganze Artikel ist nachzulesen unter http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... 568-1.html
Was sagt ihr dazu?
Berliner Zeitung: Folter in russischen Gefaengnissen
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Anonymous
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Meine Frau sagte mir auch schon mal, das die Milizia hier das Recht hat, bis zu 3 Tage zu inhaftieren, ohne das Du ein Rechtsbeistand usw. bekommst. Von Folterungen dort hat sie jedoch nicht gesprochen.
In den Gefängnissen ist es jedoch auch so, dass Du dann wohl von anderen Mithäftlingen u. a. gefoltert und sogar sexuell mißbrauchst werden sollst. Sie sagte, dass so ca. 90 % der Inhaftierten anschl. für ihr Leben lang erkrankt sein sollen.
Ob das wahr ist, weiß ich jedoch nicht.
Ich kann nur sagen, mir war die Polizei bisher freundlich entgegen gekommen und hat mir sogar schon geholfen.
Gruß
Sibirier
In den Gefängnissen ist es jedoch auch so, dass Du dann wohl von anderen Mithäftlingen u. a. gefoltert und sogar sexuell mißbrauchst werden sollst. Sie sagte, dass so ca. 90 % der Inhaftierten anschl. für ihr Leben lang erkrankt sein sollen.
Ob das wahr ist, weiß ich jedoch nicht.
Ich kann nur sagen, mir war die Polizei bisher freundlich entgegen gekommen und hat mir sogar schon geholfen.
Gruß
Sibirier
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Aber es wird auch vielfach überzogen. Ich bin doch der Meinung, dass wenn man der russ. Polizei vernünftig gegenüber auftritt, man auch ordentlich behandelt wird.
Ich möchte persönlich auch nicht in der Haut der russ. Polizei sein, hier sind m. E. die Verbrecher wesentlich gewalttägtiger wie in Deutschland. Beschimpfen, bespuckuen und evtl. selber geschlagen werden ist wohl auch nicht angenehm.
Klar Gewalt soll man eigentlich nicht mit Gewalt bekämpfen. Aber es hängt dann auch von der Mentalität des einzelnen ab.
Ab und zu liest man ja auch in Deutschland von nicht gerechtfertigten Polizeiübergriffen, Schülermißhandlungen usw. Das ist auch in Russland nicht anders.
Also meine ich, wer in Rußland nach den Richtlinien bzw. Gesetzen lebt, ist eigentlich auch vor diesen Übergriffen ziemlich sicher.
Ich möchte persönlich auch nicht in der Haut der russ. Polizei sein, hier sind m. E. die Verbrecher wesentlich gewalttägtiger wie in Deutschland. Beschimpfen, bespuckuen und evtl. selber geschlagen werden ist wohl auch nicht angenehm.
Klar Gewalt soll man eigentlich nicht mit Gewalt bekämpfen. Aber es hängt dann auch von der Mentalität des einzelnen ab.
Ab und zu liest man ja auch in Deutschland von nicht gerechtfertigten Polizeiübergriffen, Schülermißhandlungen usw. Das ist auch in Russland nicht anders.
Also meine ich, wer in Rußland nach den Richtlinien bzw. Gesetzen lebt, ist eigentlich auch vor diesen Übergriffen ziemlich sicher.
@meta: Dazu war im April dieser Artikel erschienen: http://www.aktuell.ru/rupan0010/morenew ... ditem=1181
@Sibirier: Hoffen wir es, aber ich bin nicht davon ueberzeugt. Ich habe selber erlebt, wie ein Bekannter wegen Rauchens bei Rauchverbot ohne Ansprechen erstmal von zwei Milizionaeren zusammengeschlagen wurde. Erst als wir eingeschritten sind, sind die Polizisten abgezogen. Wir waren offensichtlich zuviele.
Ebenso habe ich nicht erst einmal gesehen, wie "Penner" in der Metro mit Fusstritten und Schlagstoecken aus der Metro vertrieben wurden, selbst wenn sie so besoffen waren, dass sie nicht laufen konnten.
Meiner Meinung nach sind die Artikel nicht realitaetsfern, sondern leider im Bereich der Moeglichkeiten.
Allerdings kann ich nicht bestaetigen, dass die Bevoelkerung diese Methoden gut findet, sie resigniert lieber und schaut weg, ehe sie selber eins auf den Deckel bekommt.
@Sibirier: Hoffen wir es, aber ich bin nicht davon ueberzeugt. Ich habe selber erlebt, wie ein Bekannter wegen Rauchens bei Rauchverbot ohne Ansprechen erstmal von zwei Milizionaeren zusammengeschlagen wurde. Erst als wir eingeschritten sind, sind die Polizisten abgezogen. Wir waren offensichtlich zuviele.
Ebenso habe ich nicht erst einmal gesehen, wie "Penner" in der Metro mit Fusstritten und Schlagstoecken aus der Metro vertrieben wurden, selbst wenn sie so besoffen waren, dass sie nicht laufen konnten.
Meiner Meinung nach sind die Artikel nicht realitaetsfern, sondern leider im Bereich der Moeglichkeiten.
Allerdings kann ich nicht bestaetigen, dass die Bevoelkerung diese Methoden gut findet, sie resigniert lieber und schaut weg, ehe sie selber eins auf den Deckel bekommt.
