Gibt es auch Fragen, auf die Du keine Antwort weißt? Sogar Ärzte stellst Du in den Schatten.Zeppelin hat geschrieben:...
deutsch-russische Kinder
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fremantle
Naja, so dringend ist die Lösung dieser Frage noch nicht. Wir planen da erst eher in ein, zwei Jahren. Aber mich hatte einfach mal interessiert, was ein Fachmann generell zur Frage des Geburtsortes, also hier oder dort, sagt und mit welchen Kosten man rechnen muss, wenn die Frau nicht in D krankenversichert ist.Zeppelin hat geschrieben:... nichts gegen die Gründe, die für eine Geburt im Kankenhaus sprechen könnten.
Aber hast Du schon mal die Alternative in einem Geburtshaus erwogen / überdacht?...Zeppelin
Wir, also ich und meine zukünftige Frau haben uns im Allgemeinen noch nicht über Hausgeburt, Geburtshaus oder herkömmliches Krankenhaus unterhalten. UNs sind die Alternativen schon bekannt, aber das kann geklärt werden, wenn es soweit ist.
- zimdriver
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fremantle hat geschrieben:.... was ein Fachmann generell zur Frage des Geburtsortes, also hier oder dort, sagt und mit welchen Kosten man rechnen muss, ....Zeppelin hat geschrieben:... nichts gegen die Gründe, die für eine Geburt im Kankenhaus sprechen könnten.
Aber hast Du schon mal die Alternative in einem Geburtshaus erwogen / überdacht?...Zeppelin
Ernstere Bemerkung:
Kümmere Dich darum, wo es nachher leichter ist, den jeweils anderen Paß für das Kind zu erhalten, also Geburt in D, RUS- Paß wo- und umgekehrt? Ich denke, daß dies umgekehrt, also Geburtsland RUS, damit russ. Staatsbürgerschaft und anschließend Paß in D, leichter zu handhaben ist. All dieser Kram um propiska, Inlands- und Auslandspaß ist nervig.
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Zeppelin
- Zar/iza

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Ja, sehr viele!zimdriver hat geschrieben:Gibt es auch Fragen, auf die Du keine Antwort weißt?
Deshalb stelle ich öfter mal Fragen und antworte im Normalfall im Konjunktiv, wenn andere etwas fragen.
Keineswegs. Sie sind nur weder omnipotent, noch wissen sie in jedem Fall von medizinischer und ökonomischer Indikation zu unterscheiden.Sogar Ärzte stellst Du in den Schatten.
aber Deinen Beitrag finde ich nun ganz besnders aufschlussreich im Hinblick auf das Thema.
Lässt man Dich sonst nicht zu Wort kommen? :(
Aber lassma': In den Bereich der Kompetenz von Altautifahrern mische ich mich nur ein, wenn sich dies mit meinem Kenntnis- und Erfahrungsbereich irgendwie überschneidet.
Und nu stell Dir einfach mal vor, dass ich mich im Bereich des Gesundheitswesens in D relativ gut auskenne und in stetigem Kontakt mit dessen Vertreter/-innen befinde.
Etwa so wie Du Dene(n) "Schlitten" durch Moskau steuerst.
Da könnte ich z.B. nicht mitreden - will es auch gar nicht.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Die meisten "Geburtshäuser" in Russland sind einfach nur schrecklich, das gleich mal vorneweg. Und wenn jemand Klinik schreibt, dann meint er wahrscheinlich generell eine medizinische Einrichtung, zumal in DE - soweit ich weiß - Kinder meistens entweder in Geburtskliniken oder auf Entbindungsstationen in einer Klinik bzw. einem Krankenhaus zur Welt kommen. So abwegig ist das also nicht.
Du erntest, was du säst.
genau!zimdriver hat geschrieben:fremantle hat geschrieben:.... was ein Fachmann generell zur Frage des Geburtsortes, also hier oder dort, sagt und mit welchen Kosten man rechnen muss, ....Zeppelin hat geschrieben:... nichts gegen die Gründe, die für eine Geburt im Kankenhaus sprechen könnten.
Aber hast Du schon mal die Alternative in einem Geburtshaus erwogen / überdacht?...Zeppelin![]()
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Lieber Doktor Z., wir wissen bereits, in wie vielen Bereichen Du kompetent bist, aber lass das zumindest mit den Kindern mal sein. Geh Du erstmal als angehender Vater in ein Geburtshaus oder wohin auch immer und berichte uns dann über Deine Erfahrungen mit den Hebammen und Ärzten - alles andere taugt nix.
Aber zurück zum Thema.
das stimmt. soweit ich weiss sind es an die 95% aller Neugeborene. Und wie ich weiter oben bereits gesagt habe - die Entscheidung, wo die Entbindung stattfindet, ist sehr individuell und hängt zum großen Teil vom Bauchgefühl ab.manuchka hat geschrieben:zumal in DE - soweit ich weiß - Kinder meistens entweder in Geburtskliniken oder auf Entbindungsstationen in einer Klinik bzw. einem Krankenhaus zur Welt kommen.
Gruß
Oletsch
Hier in Russland haengt es in erstes Linie vom Geldbeutel ab.Oletsch hat geschrieben: das stimmt. soweit ich weiss sind es [in Deutschland] an die 95% aller Neugeborene. Und wie ich weiter oben bereits gesagt habe - die Entscheidung, wo die Entbindung stattfindet, ist sehr individuell und hängt zum großen Teil vom Bauchgefühl ab.
Eine "Hausgeburt" wuerde ich schon aus Gem grund nicht empfehlen, weil man sich im Falle eines Notfalles ziemlich sicher sein kann, dass entweder der Krankenwagen 2 Stunden braucht, oder wenn man selber faehrt der buerokratische Aufwand zuviel Zeit in Anspruch nimmt. Wahrscheinlich nehmen die einen eh ohne den richtigen Stempel nicht... koennte ja sein, dass sie nicht zustaendig sind!
Ein normales Roddom ohne "zusaetzlich gebuchte Leistungen" sollte man auf keinen Fall in Betracht ziehen. Und selbst mit "Kontrakt"- ob offiziell oder unter der Hand mit dem Arzt - ist der Standard auf keinen Fall mit einem deutschen Krankenhaus zu vergleichen.
Bleibt noch die "elitni" Variante. Aber die ist eben "elitni" und die Rechnung am Ende mindestens 6-stellig. Ausserdem fehlt solchen Nobel-Geburtshaeusern teilweise die Klinikabteilung, wenn doch irgendwas besonderes passiert. Da kann es einem also passieren, dass man trotz 100.000+ Rubel am Ende im normalen Umsonst-Roddom landet...
Dietrich
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fremantle
So dann also die Frage noch mal besonders an die Dietrich und die FrauenDietrich hat geschrieben:(...)Ein normales Roddom ohne "zusaetzlich gebuchte Leistungen" sollte man auf keinen Fall in Betracht ziehen. (...)
Bleibt noch die "elitni" Variante. Aber die ist eben "elitni" und die Rechnung am Ende mindestens 6-stellig. Ausserdem fehlt solchen Nobel-Geburtshaeusern teilweise die Klinikabteilung, (...)
Dietrich
Was würdet Ihr denn nun empfehlen...
... wenn...
- nicht Domoi (da zu unsicher im Ernstfall),
- nicht Klinik per RTW (da zu langer Anfahrtsweg),
- nicht Roddom (da zu unseriös) und auch
- nicht elitni (da zu teuer)?
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Zeppelin
- Zar/iza

- Beiträge: 3051
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- Wohnort: Berlin, Gartenhaus 2 Treppen rechts
Liebes misslungenes Omlett,Oletsch hat geschrieben:Lieber Doktor Z., ...
Du kannst es Dir wirklich sparen, mich permanent blöd anmachen zu wollen.
Das gelingt Dir sowieso nicht! Aber wenn Du es unbedingt verlangst: Es würde mir keineswegs schwerfallen, Dir auf gleichem oder noch deutlich geringerem Niveau ein paar unerquickliche Sprüche vorzusetzen. Nur ist (war) mir das (bislang) einfach zu dämlich!
Ich glaube kaum, was Du weiß, was ich kann und nicht kann bzw. weiß oder nicht.Oletsch hat geschrieben:...wir wissen bereits, in wie vielen Bereichen Du kompetent bist, aber lass das zumindest mit den Kindern mal sein.
Aber das Du die Inkarnation der Kompetenz sein möchtest, geht ja aus allen Deiner Beiträge deutlich hervor.
Und ich wüsste nicht, was Dich veranlasst oder gar berechtigt, mir die Beteitligung an der Beantwortung von Sachfragen zu verbieten!
Nur zu Deiner persönlichen Information: Mein ältester Sohn ist heute 23 Jahre alt und kerngesund.Oletsch hat geschrieben: Geh Du erstmal als angehender Vater in ein Geburtshaus oder wohin auch immer und berichte uns dann über Deine Erfahrungen mit den Hebammen und Ärzten - alles andere taugt nix.
Bei dessen Geburt war ich noch keine 20 Jahre alt und habe gemeinsam mit meiner damaligen Frau genau die ganze Prozedur in der damaligen DDR durchgezogen.
Dabei hatten wir uns für eines der ganz wenigen Entbindungskliniken entschieden, in denen
a) der Vater bei der Geburt dabei sein durfte,
b) die 1984 bereits "schon" mit der Möglichkeit zu Ultraschalluntersuchen ungen ausgestattet war und
c) über einen von zwei Computertomographen verfüge, die es in der DDR damals nur gab.
1992 erfolgte dann noch einmal das Gleiche - nunmehr unter deutlich veränderten Bedingungen.
Leider verstarb unsere Tochter wenige Stunden nach ihrer Geburt an einem irreparablen Herzklappenfehler. (Niemand trägt dafür Verantwortung und sowohl die Mutter als auch ich sind der Meinung, dass die Mediziner ihr Möglichstes getan haben.) Doch weil ich nie wirklich der Vater sein konnte, erwähne ich dies hier erstmals in der Öffentlichkeit.
Die Geburt der Kleinen fand in einem Geburtshaus in unmittelbarer Umgebung eines namhaften Berliner Krankenhauses statt, in der die besten Ärzte für die relevanten Gebiete mit der denkbar besten Ausstattung, die zu der Zeit verfügbar war, sofort zur Verfügung standen.
Und ferner habe ich auch einer Reihe werdender Mütter aus dem Freundes- und Verwandtenkreis, die sich mit der Frage u.a. an mich gewandt hatten, nach bestem Wissen und Gewissen meine Informationen und Kenntnisse zur Verfügung gestellt. - Zuletzt meiner Nichte, die mich kürzlich zum Onkel gemacht hat.
Und ganz abgesehen davon ist es auch zwischen mir und der Frau, mit der ich nunmher glücklich verheiratet bin ein immer wiederkehrendes Thema, was wir machen sollten, wenn sie unser erstes gemeinsames Kind erwartet, welches ja dann irgendwie unter möglichst guten Bedinungen zur Welt kommen sollte.
Letzeteres ist ja nun wirklich der Gipfel der Arroganz und Borniertheit!Oletsch hat geschrieben:Aber zurück zum Thema ...
das stimmt. soweit ich weiss sind es an die 95% aller Neugeborene. Und wie ich weiter oben bereits gesagt habe - die Entscheidung, wo die Entbindung stattfindet, ist sehr individuell und hängt zum großen Teil vom Bauchgefühl ab.
Oletsch
Die Eingangsfrag ging ja hypotetisch darum, wie man evtl. ein Geburt auch ohne gesetzliche dt. Krankenversicherung zu hochwertiger und doch erschwinglicher Fürsorge in DEUTSCHLAND organisieren könnte!!!!
Und auch nur darauf habe ich meine antwort auf die Eingangsfrage bezogen: Mögliche Alternative zur teuren Geburt in einem Krankenhaus ist eben ein medizinisch nicht minder gut ausgestattetetes bzw. kooperierendes Geburtshaus. Russländische Geburtshäuser waren da gar nicht Gegenstand der Möglichen Alternativen.
Und Forummlerin Prof. Dr. Mutter O(m)letsch, die vermutlich Trägerin des Bundesverdiensordens für verdiente Mütter ist (ich schlussfolgere dies nur aufgrund derer substanzieller Beiträge zum Thema "Bauchgefühl"), hat latürnich den totalen Überblick über das System der geburtsmedizinischen Einrichtungen in Deutschland.
Aber mal ganz ehrlich: Es ist mir völlig "Ratte", wie irgendwer, der / die seine Kompentenzen im Bereich Kinder hier nicht mit entsprechenden Referenzen nachweist / beschreibt, meint seine Kommetare zu meinen Beiträgen äußern zu müssen.
@ Oletsch und den Zimfahrer: Es ist ja ganz klar dass ihr Euch für die Komtetenzkompetenz haltet, aber das Forum hier gibt leider wenige Referenzen dafür her. Stehen die evtl. in Euren russ. Arbeitsbüchern ?
Mir ist das völlig Wurscht - solange es Leute betrifft, die alles besser wissen
Doch auch ohne "Erlaubnis" von 'Oletsch' und anderen werde ich mich weiterhin am Forum beteiigen.
Der Zimdriver kann ja gern inzwischen seinen geburtsmedizinischen Horizont auf den Straßen der Russ. Föderation Erweitern und dann hier sien Fachbeiträge abliefern.
Ich möchte dies hier nicht weiter ausführen. Aber wenn mir nochmals jemand zynisch und dumm hinsichtlich meiner Erfahrungen mit Geburten und deren Umständen bzw. möglichen Folgen kommt, möge er / sie bitte ausführen, und itte dazu auch die dazugehörigen Erziehungserfahrugen offenlegen.!
Zeppelin
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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fremantle
Hallo Zeppelin (und alle anderen)!
Letztlich gehts mir ja erstmal nur darum, mir selbst eine Meinung zu bilden, und dazu wollte ich einfachmal hier in die Runde fragen, welche Erfahrungen in Russland so gemacht wurden. Schließlich ist es ja noch gar nicht dran zu denken, aber es kann ja alles schneller gehen als man halt so denkt.
Nach den Gesprächen mit meinem Bruder bin ich mir eigentlich sicher, dass es Quatsch ist, nur für die Geburt hierher nach Deutschland zu reisen, Papiere hin oder her. Durch solche Dinge muss man durch, wichtig ist das Wohl des Kindes, aber es muss auch für unsere Verhältnisse finanzierbar sein. Einen gewissen Standard kann man sicherlich auch in Petersburg finden. Ich kann mir vorstellen, dass das in Samara oder Petropawlowsk-Kamtschatski schwieriger wird.
Klar, Geburtskliniken in Deutschland kenne ich, und wo Du schon so von der bekannten in der DDR schreibst - wenn ich mich nicht täusche, meinst Du MH in Pankow. Da hat meine Nachbarskinder-Mutter als Hebamme ihr Arbeitsleben lang gearbeitet. Insofern kann ich mir betreffs Geburt in Deutschland Hilfe meiner Nachbarin und meines Bruders eine Meinung bilden, wie heute so die Ausstattung ist.
Was aber nun wiederum speziell für Russland mir nicht so leicht fällt, mangels Ansprechpartner(in) mit Erfahrung
(Auch die russ. Freundinnen meiner Freundin sind da in Petersburg noch nicht soweit und geniessen länger das unabhängige Großstadtleben - anders als in Perm, da geht es mit dem Kinderkriegen wohl früher los).
Vielleicht hatte ich mich in meinem ersten Posting etwas unverständlich ausgedrückt.
Letztlich gehts mir ja erstmal nur darum, mir selbst eine Meinung zu bilden, und dazu wollte ich einfachmal hier in die Runde fragen, welche Erfahrungen in Russland so gemacht wurden. Schließlich ist es ja noch gar nicht dran zu denken, aber es kann ja alles schneller gehen als man halt so denkt.
Nach den Gesprächen mit meinem Bruder bin ich mir eigentlich sicher, dass es Quatsch ist, nur für die Geburt hierher nach Deutschland zu reisen, Papiere hin oder her. Durch solche Dinge muss man durch, wichtig ist das Wohl des Kindes, aber es muss auch für unsere Verhältnisse finanzierbar sein. Einen gewissen Standard kann man sicherlich auch in Petersburg finden. Ich kann mir vorstellen, dass das in Samara oder Petropawlowsk-Kamtschatski schwieriger wird.
Klar, Geburtskliniken in Deutschland kenne ich, und wo Du schon so von der bekannten in der DDR schreibst - wenn ich mich nicht täusche, meinst Du MH in Pankow. Da hat meine Nachbarskinder-Mutter als Hebamme ihr Arbeitsleben lang gearbeitet. Insofern kann ich mir betreffs Geburt in Deutschland Hilfe meiner Nachbarin und meines Bruders eine Meinung bilden, wie heute so die Ausstattung ist.
Was aber nun wiederum speziell für Russland mir nicht so leicht fällt, mangels Ansprechpartner(in) mit Erfahrung
Vielleicht hatte ich mich in meinem ersten Posting etwas unverständlich ausgedrückt.
