7punkt
Osteuropäische Frau - Was macht sie interessanter?
Geht nicht um Spass oder besser nicht nur um Spass: berufserfolgreiche Frau ist mehr gesichert als die Frau, die zu Hause sietzt, den Haushalt fuehrt, vom Mann voellig abhaengig ist etc., ist ja klar. Sie weiss dann, was zu machen, wenn was mit dem Mann passiert, von dem wie gesagt sie und ihre Kinder abhaengen :idea: Ausserdem oft ist es so, dass man (Frau
) Eltern finanziell unterstuetzen muss, weil die Rente nicht reicht. "Bisschen mehr Familie" ist gut, klappt aber nicht immer eben wegen der o.g. Gruende
7punkt
7punkt
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
7punkt, das ist aber ein Teufelskreis, denn wenn man sich nicht auch um eigenen Nachwuchs sorgt, sitzt man in Russland im Alter ohne Unterstützung rum, und auch in Deutschland wird die Rente mickrig, weil sie keiner mehr erarbeitet, wenn keine Kinder in die Welt gesetzt werden. Die Opferbereitschaft für die Familie hat, meine ich, nachgelassen. "Wir können uns kein Kind leisten." Oder: "Wir wollen erst mal noch das Leben genießen." Oder: "Es gibt sowieso Überbevölkerung." Klar ist an allen diesen Punkten was dran, das streite ich ja nicht ab, aber diese Selbstverwirklichungsgeschichte hat eben auch Nebenwirkungen, die gerne unter den Teppich gekehrt werden.
Du erntest, was du säst.
Fast alles hat Nebenwirkungen, deshalb sucht man nach einem Kompromiss - moeglichst beides zu verbinden: Kinder in die Welt setzen und parallel das Geld verdienen. Kinder verlieren leider dabei, weil sie nicht genug Liebe etc. von ihren Eltern bekommen
Hier ist aber wohl nichts zu machen......
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
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fremantle
Ich glaube, das geht auch ohne, dass die Kinder da einen Verlust spüren. Bei mir wars zwar so, dass meine Mutter immer da war, ich weiss aber auch von sehr glücklichen Kindern die ab 1 Jahr in der Krippe waren. Wenn man sich das Französische Erziehungssystem anschaut ist es sogar darauf ausgelegt.7punkt hat geschrieben:Kinder verlieren leider dabei, weil sie nicht genug Liebe etc. von ihren Eltern bekommenHier ist aber wohl nichts zu machen......
- Kultgrieche
- Zar/iza

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- Registriert: 14 Jan 2005, 09:29
- Wohnort: Wiesbaden
So ist das Leben gestrickt. Männer müssen tagein, tagaus ranklotzen, um Geld zu verdienen. Frauen haben aber die super Wahlmöglichkeit: Entweder sie gehen arbeiten, oder sie werden schwanger und seilen sich dann erst mal für einen Zeitraum - gesellschaftlich akzeptiert - aus dem Berufsleben ab, weil sie auch vielleicht keine große Lust auf Beruf haben.Dietrich hat geschrieben:Aber von den Maennern wird natuerlich erwartet, dass sie zuerst einmal jeden Tag "anschaffen gehen" um Frau und Kind(er) ueber die Runden zu bringen. Zumindest dann, wenn die Frau nicht arbeiten will.
Will sie aber dann trotzdem "irgendwas" machen, auch wenn es nicht viel Geld bringt (Selbstverwirklichung nennt sich das dann), muss alles so eingerichtet sein, dass dies auch so funktioniert.
Und wenn ihnen die Decke auf den Kopf daheim fällt, können sie auch, dank einschlägiger Gesetze in Deutschland, wieder zu ihrer Arbeit zurückkehren und mit Krippe, Kindergarten etc. Beruf und Kind vereinen. Männer müssen eben immer "funktionieren", Frauen haben eine Wahlmöglichkeit - und jammern hier in Deutschland manchmal derart, dass einem schlecht wird. Entweder latzt Papa Staat nicht genug Geld für Kinder oder man hat beruflich gerade ein soooo wichtiges Projekt, dass Kinder zu einem völlig ungünstigen Zeitpunkt kommen oder oder oder.
Ich schaue mich in meinem deutsch-russischen Bekanntenkreis (Alter um die 30) um und stelle fest: Die russische Fraktion hat größtenteils die Familienplanung abgehakt und Kind und Kegel dabei, die deutschen Bekannten jammern nur und erfinden immer wieder Gründe, warum Kinder jetzt nicht sein können/dürfen und haben das Ticket zur Vereinsamung in späteren Jahren fast schon in der Tasche. Oder "planen" Kinder zu einem Zeitpunkt, wo der Filius sich nach Beendigung der 10. Klasse überlegen kann, ob der noch Papa oder schon Opa zum Erzeuger sagt.
@Russland: Dort habe ich den Eindruck, das an erster Stelle Geldverdienen steht, an zweiter Stelle Geldverdienen und an dritter Stelle Geldverdienen. Schließlich müssen IKEA und Eldorado und die anderen Kaufbuden mit Menschen dauerhaft gut gefüllte Konsumtempel sein, und im Kollegen- und Bekanntenkreis muss mit der letzten Ägyptenreise geprahlt werden.
1. Zur Bildung. Papasha, Du übertreibst. Russen haben ein gutes Schul- und Hochschulsystem. Sie sind schneller im Beruf und wissen dabei öfters mehr als ihre gleichaltrige Kollegen in Deutschland, die zwar mit 18 einen Führerschein haben und Papas Schlitten fahren dürfen, aber mit einem simplen Dreisatz Probleme bekommen und mit 20 noch nicht wissen, was sie denn beruflich werden wollen. Meine Meinung ist natürlich auch subjektiv, ich habe nur ein bisschen auf beiden Seiten beobachtet.
Und bitte nicht alles auf Mathe und Physik beschränken. Geographie, Informatik, Medizin, und so weiter.
2. Wenn die Kinder in die Krippe gehen, werden sie sozialisiert und es ist auch gut so. Aber in Deutschland werden dann die Eltern als Rabeneltern abgestempelt, der Druck der öffentlicher Meinung ist groß und viele Frauen bleiben zu Hause, "weil das schon immer so war". Ich finde es rückständig; sehr beispielhaft ist die derzeitige Diskussion über mehr Krippenplätze. Überlegt euch, zur Zeit gibt es im Westen Plätze für etwa 8 % Kinder, das ist doch lächerlich. Und die Gegner der Reform sagen: vielleicht brauchen wir gar nicht mehr davon? Ich lache mich tot.
Die jammernde Frauen in Deutschland, die Kultgrieche erwähnt hat, sind nämlich die, die zu Hause sitzen, Geld vom Mann und Staat kassieren und nicht mal ein Kind in die Welt setzen wollen. Der Kopf entleert sich mit den Jahren, und die beste Beschäftigung wird die Sammlung der Gartenzwerge und Solariumbesuche. Und für die muss mein Kind die Rente zahlen?
Nabolelo...
Gruß
Oletsch
Und bitte nicht alles auf Mathe und Physik beschränken. Geographie, Informatik, Medizin, und so weiter.
2. Wenn die Kinder in die Krippe gehen, werden sie sozialisiert und es ist auch gut so. Aber in Deutschland werden dann die Eltern als Rabeneltern abgestempelt, der Druck der öffentlicher Meinung ist groß und viele Frauen bleiben zu Hause, "weil das schon immer so war". Ich finde es rückständig; sehr beispielhaft ist die derzeitige Diskussion über mehr Krippenplätze. Überlegt euch, zur Zeit gibt es im Westen Plätze für etwa 8 % Kinder, das ist doch lächerlich. Und die Gegner der Reform sagen: vielleicht brauchen wir gar nicht mehr davon? Ich lache mich tot.
Die jammernde Frauen in Deutschland, die Kultgrieche erwähnt hat, sind nämlich die, die zu Hause sitzen, Geld vom Mann und Staat kassieren und nicht mal ein Kind in die Welt setzen wollen. Der Kopf entleert sich mit den Jahren, und die beste Beschäftigung wird die Sammlung der Gartenzwerge und Solariumbesuche. Und für die muss mein Kind die Rente zahlen?
Nabolelo...
Gruß
Oletsch
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papasha
antiquiert und ineffektiv. unis gibts nicht nur in moskau und piter.bedenken!Oletsch hat geschrieben:1. Zur Bildung. Papasha, Du übertreibst. Russen haben ein gutes Schul- und Hochschulsystem.
gesellschaftlicher zwang. schnell schule,schnell uni.schnell in den job... bedeutet nicht, dass es auch ihr traumjob ist.Oletsch hat geschrieben:Sie sind schneller im Beruf
1. polemikOletsch hat geschrieben:und wissen dabei öfters mehr als ihre gleichaltrige Kollegen in Deutschland, die zwar mit 18 einen Führerschein haben und Papas Schlitten fahren dürfen, aber mit einem simplen Dreisatz Probleme bekommen und mit 20 noch nicht wissen, was sie denn beruflich werden wollen.
2. ansichtssache
wie meinte mein russischer kollege letztens so trefflich: nasho molodyosh-odni narkomani...
aber eigentlich gehts ja hier um die lieben frauen
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Relativ
Noch ne Ergänzung zu den bisher zum Thema geäußerten Ansichten vor allem in der ersten Hälfte des Threads und zum Schluss hin (die Allgemeinaussagen der letzten Beiträge finde ich übrigens ziemlich gewagt):
Ich glaube, jeder Mensch sucht auch nach einem Partner, den er achten kann.
Ich habe leider bei jüngeren deutschen Frauen oft das Gefühl, dass die vom Konsum verdorben sind, sie haben zu wenig Bewegung, sind mental instabil, auch nicht besonders fleißig (das betrifft nicht nur die Frauen, sondern auch viele Männer!). Dazu kommen vielfältige und hohe Ansprüche an sich selbst, denen sie nur schwer gerecht werden können. Ebenso werden hohe Ansprüche anm Männer gestellt, die diese ebenso nur selten erfüllen können. Insgesamt finde ich, deutsche Frauen sind oft ziemlich unzufrieden. Und das macht sie weniger interessant und schwer im Umgang.
Gerade für Männer ist es, denke ich, ziemlich wichtig, dass sie das Gefühl haben, von ihren Frauen als durchsetzungsfähig, stark, leistungsfähig usw. wahrgenmommen zu werden. Russische Frauen können dieses Gefühl oft vermitteln, weil die klassische Rollenverteilung normalerweise akzeptiert wird.
Vielleicht ist die Frage gar nicht so wichtig, was deutsche Männer von Frauen aus Osteuropa halten, sondern eher die Frage, was diese von deutschen Männern halten. Letztendlich sind Frauen doch meist ein ganzes Stück wählerischer. Oder?
Das nur zur Ergänzung. Dass deutsche Frauen oft auch nicht so peinlich genau auf ihr Äußeres achten wie russische, das hatten wir ja schon. Auch, dass Exotik immer ihren Reiz hat usw.
Ich glaube, jeder Mensch sucht auch nach einem Partner, den er achten kann.
Ich habe leider bei jüngeren deutschen Frauen oft das Gefühl, dass die vom Konsum verdorben sind, sie haben zu wenig Bewegung, sind mental instabil, auch nicht besonders fleißig (das betrifft nicht nur die Frauen, sondern auch viele Männer!). Dazu kommen vielfältige und hohe Ansprüche an sich selbst, denen sie nur schwer gerecht werden können. Ebenso werden hohe Ansprüche anm Männer gestellt, die diese ebenso nur selten erfüllen können. Insgesamt finde ich, deutsche Frauen sind oft ziemlich unzufrieden. Und das macht sie weniger interessant und schwer im Umgang.
Gerade für Männer ist es, denke ich, ziemlich wichtig, dass sie das Gefühl haben, von ihren Frauen als durchsetzungsfähig, stark, leistungsfähig usw. wahrgenmommen zu werden. Russische Frauen können dieses Gefühl oft vermitteln, weil die klassische Rollenverteilung normalerweise akzeptiert wird.
Vielleicht ist die Frage gar nicht so wichtig, was deutsche Männer von Frauen aus Osteuropa halten, sondern eher die Frage, was diese von deutschen Männern halten. Letztendlich sind Frauen doch meist ein ganzes Stück wählerischer. Oder?
Das nur zur Ergänzung. Dass deutsche Frauen oft auch nicht so peinlich genau auf ihr Äußeres achten wie russische, das hatten wir ja schon. Auch, dass Exotik immer ihren Reiz hat usw.
papasha - auf eine recht ausführliche Antwort von Oletsch mit ein paar hingeklatschten Worten antworten, das finde ich auch recht polemisch. Aber gut.
Ich finde weder die superjungen Schulabgänger in Russland, noch die schon erwachsenen Abiturienten in Deutschland ideal. Sind die Leute zu jung, dann fehlt es an Reife und Selbständigkeit (und das russische Uni-System ist auch nicht unbedingt darauf angelegt, diese zu fördern - aber da kann man auch anderer Meinung sein). Die Deutschen sind dagegen recht alt, wenn sie dann endlich in den Beruf starten. Ein Mittelmaß wäre da ganz gut.
Oletsch, zu deinem 2. Punkt gebe ich dir recht - Kindertagesstätten sollte es viel mehr geben. Wer der Meinung ist, dass er/sie sein Kind bis 3 oder bis zur Schule zu Hause selber erziehen will - bitte. Aber die anderen sollten zumindest die Möglichkeit haben, sich anders zu entscheiden und nicht zwangsweise zu Hause sitzen zu müssen, weil man sonst sein(e) Kind(er) nirgends lassen kann.
Ich finde weder die superjungen Schulabgänger in Russland, noch die schon erwachsenen Abiturienten in Deutschland ideal. Sind die Leute zu jung, dann fehlt es an Reife und Selbständigkeit (und das russische Uni-System ist auch nicht unbedingt darauf angelegt, diese zu fördern - aber da kann man auch anderer Meinung sein). Die Deutschen sind dagegen recht alt, wenn sie dann endlich in den Beruf starten. Ein Mittelmaß wäre da ganz gut.
Oletsch, zu deinem 2. Punkt gebe ich dir recht - Kindertagesstätten sollte es viel mehr geben. Wer der Meinung ist, dass er/sie sein Kind bis 3 oder bis zur Schule zu Hause selber erziehen will - bitte. Aber die anderen sollten zumindest die Möglichkeit haben, sich anders zu entscheiden und nicht zwangsweise zu Hause sitzen zu müssen, weil man sonst sein(e) Kind(er) nirgends lassen kann.
Du erntest, was du säst.

