Minder- und höherwertige Arbeiten

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Vladislav

Beitrag von Vladislav »

Ihr habt doch ein Bisschen wenig mit Russen zum tun.

Ich kann wirklich unterscheiden Russen von Deutschen :lol:

Wie die aussehen ,wie die sich benehmen , wie die laufen,sogar Gesichtausdrück kann alles verraten.
Bei Kinder und Jugenlichen ist zwar schwer zu erkennen, aber Möglich.

Ich bin zur Zeit in Polen und die sehen ganz anders aus wie die Russen oder Deutsche.
Vladislav

Respekt

Beitrag von Vladislav »

Und allgemein Kultgrieche ...was ich noch sagen wollte:
Respekt an deine Frau ich weiss was sie durchgemacht hat.... um das alles zu erreichen...
Es gab mal so ein Spruch... den kenne leider nicht mehr.. in etwa :
Русская баба ... на ходу коня остановит, в горящюю избу войдет...
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Saboteur
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Beitrag von Saboteur »

manuchka hat geschrieben:Kultgrieche, der Opa hätte genau so gefragt, wenn ein kleiner Schwarzer geschrieen hätte, kannste glauben :) Was will denn ein russischer Opi auch sonst sagen, wenn ein Kind schreit? :wink:
ich schmeiss mich weg...der war urst gut!!! :blumen2: :blumen2: :blumen2:
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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manuchka
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Beitrag von manuchka »

Weißte Vladislav, ist ganz nett, dass du hier mitdiskutierst, aber ich finde es ein wenig unangenehm, wenn ich in deinen Beiträgen immer mal wieder zwischen den Zeilen lesen muss, dass wir hier alle keine Ahnung haben - sei es, weil wir nicht in den 80ern in Russland gelebt haben oder weil wir angeblich Russen nicht von Deutschen und Polen unterscheiden können. Tut mir ja leid, dass wir nicht so einen weiten Horizont haben wie du... :roll:

Aber jetzt mal im Ernst - lass uns doch hier nicht einander vorhalten, was wer weiß oder kann und was nicht. Nicht alle Russen sehen z.B. russisch aus, nicht alle benehmen sich so, dass man auf drei Kilometer Entferung sagen kann "Ja, also das... das sind Russen, kein Zweifel", und man muss nicht zu jeder Zeit immer in Russland gewesen sein, um sich eine Meinung zu bilden. Ich wüsste jetzt außerdem auch wirklich nicht, wo auf der Welt ich mehr mit Russen zu tun haben könnte als da, wo ich im Moment lebe. :wink:
Du erntest, was du säst.
Vladislav

Ach komm

Beitrag von Vladislav »

Ach komm.. reg dich nicht auf...das war sakastisch gemeint..

Tut mir leit wenn du dich angegriefen gefüllt hast und wenn das von mir arrogant drüber kommen ist . Ich versuche mich anders auszudrücken.

Sei nicht böse auf mich OK ?
Sportsfreund

Beitrag von Sportsfreund »

Kultgrieche hat geschrieben: ... meine Ehefrau (war in Russland Grundschul- und Englischlehrerin)
...
Seit Beginn des Schuljahres August 2006 hat sie eine Planstelle und in Funktion
einer Klassenlehrerin eine 1. Klasse an einer wiesbadener Grundschule.
Nachdem sie drei Wochen alle Fächer - außer Religion - unterrichtet hat,
wurde ihr der Deutschunterricht höchstpersönlich von der Rektorin abgenommen.
Begründung: Ihr "L" und "R" würde sie zu Russisch aussprechen...

ich verstehe den Unmut deiner Ehefrau aber...

Sie soll sich vorstellen- sie wäre eine Georgierin oder Tschetschenin und würde versuchen als Lehrerin für Russich
irgendwo Mitten in Russland zu arbeiten.
Glaubst Du sie hätte in dem Fall bessere Chansen als in Deutschland Deutsch zu unterrichten?

Wer in Russland würde sich eine Lehrerin für Russisch mit einem kaukasichen Akzent wünschen?
Tausende Witze über Georgier und deren Aussprache sind aus dem russischen Volköre nicht wegzudenken.
In Deutschland ist deine Ehefrau als Deutsch-Lehrerin eine Figur aus einem solchen Witz.
Nichts persönliches...

Ich glaube die ersten 3 Wochen waren wie die Probezeit und definitiv haben sich die Eltern der Schüller beschwert
und die Rektorin musste eigreifen.

Das ganze von mir geschriebene schmällert auf keinem Fall
die Problematik "Schwierig in Deutschland als Nicht-Muttersprachler"
Ich hatte selber früher eine Arbeitsstelle verloren, weil angeblich Kunden sich beschwert hätten-
der Typ am Telefon kligt sehr fremd... als ob es für technische Supporthilfe entscheidend wäre...
aber verstehen kann ich schon, dass man sich eher an den wendet,
der fliessend akzentfrei spricht...
Es war Schicksal...
:(

sich später eine bessere und besserbezahlte Stelle zu finden
:D
Vladislav

Beitrag von Vladislav »

Meine Russisch-Lehrerin war Türkin :D sie war wie zweiter Mutter für uns.
Und ihre Dialekt hat niemandem gestört... es war sogar niedlich....
achim

Beitrag von achim »

Sportsfreund hat geschrieben:Ich glaube die ersten 3 Wochen waren wie die Probezeit und definitiv haben sich die Eltern der Schüller beschwert
und die Rektorin musste eigreifen.
Ich denke mal, bei der Rektorin hat der allseits beliebte deutsche Perfektionismus die Oberhand gewonnen. Nur leider ist dieser manchmal nicht weit von der allseits unbeliebten deutschen Pedanterie entfernt.
Zeppelin
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Beitrag von Zeppelin »

Ich verstehe sehr gut, wie verletzend es für Frau Kultgriechin sein muss, wegen ihres Akzents, der vermutlich nicht einmal sehr ausgeprägt ist, derart angemacht zu werden.
Sehr selten, aber doch gelegentlich, muss auch meine Frau sich solch blöde Sprüche anhören - insbesondere von irgend welchen Vorzimmertussis, die nichts in der Birne haben.

Und besonders stört es mich aus fachlicher Sicht bei dem Deutschlehrerinbeispiel, das an der Kompetenz und / oder Eignung gezweifelt wird, wegen eines Akzents. Dabei meine ichg noch gar nicht mal das schlampige Deutsch einiiger hiesiger Dialekte.
Sondern ich habe immer wieder feststellen müssen, dass Ausländerinnen - insbesondere in Osteuropa ausgebildete Deutschlehrerinnen - die deutsche Gramatik und ihre Regeln dermaßen perfekt und aus dem Stehgreif beherrschen, dass man als Muttersprachler vor Scham im Boden versinken möchte.
Natürlich beherrsche ich meine Sprache m.E. auch sehr gut und kann auch anhand von Beispielen und einigen Konstruktionen die Garamatik erklären, aber oftmals fehlt mir die Definition der Regel, warum etwas so ausgedrückt wird.
Außedem wage ich mal die kühne These, dass auch ein leichter Akzent fürderlich für die Aufmerksamkeit der Schüler im Unterricht sein dürfte.

Etwas zu mäkeln gäbe es höchstens, wenn tatsächlich und icht nur Ausnahmsweise echte Sprachliche Fehler im Deutschunterricht gemacht werden, wie etwa die berühmten Verwechslungen von bestimmten und unbestimmten Artikeln etc., was ja nicht nur Osteuropäern aus guten Gründen manchmal harte Nüsse zu knacken aufgibt.

Aber ich gebe unumwunden zu, dass meine Frau und ich uns hinsichtlich ihrer Herkunft wegen der verbreiteten Abneigung gegen Leute aus Osteuropa durchaus recht opportunistisch verhalten haben, indem wir z.B. meinen Namen als gemeinsamen Ehenamen gewählt haben. Der ihrige ist eigentlich viel schöner und klangvoller.
Aber wenigstens haben wir es geschafft, dass ihr Vatersname als ihr zweiter Vorname in unsere Papiere kam, ohne dass das Standesamt da herumgezickt hätte.
Doch erfreulicherweise bemerken nur Leute mit guter Regionalkenntnis, woher sie tatsächlich stammt. Und die haben dann natürlich auch keine Probleme damit - eher das Gegenteil ist der Fall.

Zeppelin
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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Kultgrieche
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Beitrag von Kultgrieche »

Zeppelin hat geschrieben:Sondern ich habe immer wieder feststellen müssen, dass Ausländerinnen - insbesondere in Osteuropa ausgebildete Deutschlehrerinnen - die deutsche Gramatik und ihre Regeln dermaßen perfekt und aus dem Stehgreif beherrschen, dass man als Muttersprachler vor Scham im Boden versinken möchte.
Meine Frau hat in Deutschland beispielsweise die neue deutsche Rechtschreibung gelernt, ich bin noch ein alter Klepper, der die alte deutsche Rechtschreibung verinnerlicht hat. Und so kommst es ab und zu vor, dass ich als Deutscher meine Frau als Russin frage, wie denn nun jetzt das eine oder andere Wort auf Deutsch geschrieben wird. Ein wenig gaga ist das ja schon...
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