zimdriver hat geschrieben:
Trotzdem sag ich's gerne nochmals:
Besser in Moskau arbeiten als in Deutschland mit Hartz4 zu verbittern, die Löcher im sozialen System zu suchen oder sich gar aufgeben zu müssen.
Recht hast du, sehe das genauso. Aber leider sieht die Realität anders aus. Viele Russlanddeutsche und Angehörige der Russischen Förderation sehen das genau andersrum: lieber Hartz 4 in Deutschland ... abgesichert ist abgesichert.
Woran mag das wohl liegen? Selbstzufriedenheit, Unlust, sich mit dem geringsten Aufwand durchs Leben schleichen ... Ich weiß es nicht und will auch nix unterstellen (vorsorglich das mal sag). Aber ich versteh es nicht, lieber arbeiten egal wo, als von der Unterstützung vom Staat abhängig sein bzw. diese zu meinen Lebensinhalt zu machen. Ich könnte es nicht für immer nur so zu leben.
@ stefan: was wäre eigentlich gewesen, wenn ihr euch nicht kennen gelernt und nach Deutschland gezogen wärt? Wie hätte sich ihr Leben ohne dich entwickelt und wo? Entschuldige, wenn ich das so frage ...
Ansonsten schließe ich mich (obwohl keine *Ehefrau*) der letzten Bemerkung von Simone an:
Simone hat geschrieben:
Und übrigens, eine Bemerkung von mir als (Ehe)Frau: Eine Frau, die sich kategorisch gegen die Entwicklung ihres Mannes stellt, sollte überlegen, was eine Ehe ausmacht. Einen Versuch sollte man immer wagen und damit Entgehenkommen zeigen.