Zu der eigentlichen Frage kann ich eigentlich nichts sagen. Denn ich will nicht verallgemeinern. Das ist eben auch das Problem, wenn ich nach Russland komme, werde ich öffters gebeten über Deutsche zu erzählen, was für mich ziemlich problematisch ist. Es ist sehr subjektiv. Denn man spricht aus eigener Erfahrung. Wenn ich sage die Deutschen sind so und so, dann gibt es zig Beispiele, die es widerlegen. Und überhaupt:
Man bewegt sich auf dünnem Eis, wenn man über ganze Nationen spricht. Eine Unterhaltung muss deshalb auf einem möglichst hohen Niveau geführt werden, damit sie konstruktiv und fair bleibt und nicht in einem Austausch mit subjektiven Vorwürfen endet. Also wenn ich in Russland nach Deutschen gefragt werde, weiß ich nicht so recht was ich sagen soll. Ich weigere mich strikt irgendwelchen Scheiß über Deutsche zu erzählen, obwohl man es von mir manchmal erwartet. Aus einem Grund: Ich habe deutsche Freunde und ich finde es ziemlich beschissen hinter ihrem Rücken, irgendwelchen sobjektiven und verallgemeinertenScheiss über Deutsche zu erzählen. Die die das wollen, sollen ihre negativen Erfahrungen mit Deutschen selber machen. Meine behalte ich für mich. Vergleiche Russen - Deutsche anzustellen finde ich albern und sinnlos, da völlig subjektiv. Also über Russen kann ich so nichts sagen. Wenn schon, dann muss man sachlicher fragen. Ich persönlich bin kein Nigilist.
Tod und Nihilismus
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E.P.H.
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@Alekz
Der Thread ist zwar schon lange nicht mehr benutzt worden, aber als ich über "Todessehnsucht" gestolpert bin, wollte ich auch noch nen Literaturtip geben.
Und zwar: Catherine Merridale, "Steinerne Nächte. Leiden und Sterben in Russland", München 2001.
In einigen Aspekten ausführlicher, aber affenteuer und man muss erstmal ein bisken suchen: Carsten Goehrke, Russischer Alltag, 4 Bände !! (weil unterschiedliche Epochen), Zürich 2003.
Und ne russische Kulturgeschichte in kurz (für den schnellen Überblick in einem Buch): Orlando Figes, Natascha's Tanz, Berlin 2003.
Vielleicht verirrt sich ja jemand nochmal hierher ....
Der Thread ist zwar schon lange nicht mehr benutzt worden, aber als ich über "Todessehnsucht" gestolpert bin, wollte ich auch noch nen Literaturtip geben.
Und zwar: Catherine Merridale, "Steinerne Nächte. Leiden und Sterben in Russland", München 2001.
In einigen Aspekten ausführlicher, aber affenteuer und man muss erstmal ein bisken suchen: Carsten Goehrke, Russischer Alltag, 4 Bände !! (weil unterschiedliche Epochen), Zürich 2003.
Und ne russische Kulturgeschichte in kurz (für den schnellen Überblick in einem Buch): Orlando Figes, Natascha's Tanz, Berlin 2003.
Vielleicht verirrt sich ja jemand nochmal hierher ....
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