Kommando zurück
Die Botschaften touristisch attraktiver Länder bereiteten sich auf die Reisesaison vor. So habe Deutschland die am 1. Februar 2007 eingeführte Begrenzung der Zahl der Pässe, die von Reisebüros entgegengenommen werden, auf 600 pro Woche wieder aufgehoben und gehe außerdem zu einem schnelleren System der – elektronischen – Antragsstellung über. Dabei würden die Anträge auf der Internetseite der Botschaft jeweils mit einem Strichcode versehen, der alle Angaben des Visaantrags enthalte; die Mitarbeiter der Botschaft brauchten den Strichcode nur noch zu scannen. Durch die Neuerung werde – so Aleksandr Turtschenko, der Generaldirektor eines Moskauer Reisebüros – der Prozess der Bearbeitung beschleunigt, daher werde sie von den Reisebüros begrüßt, obwohl ihnen die Botschaft auf diese Weise praktisch einen Teil ihrer Pflichten übertragen habe. Turtschenko: Wichtig sei, dass das mit dem Scannen klappe, sonst sei alles für die Katz. Außerdem habe die Deutsche Botschaft Ende voriger Woche unter den Reisbüros, mit denen sie zusammenarbeitet, eine Erklärung über die Abschaffung der am 1. Februar eingeführten Quote verbreitet. Am 1. Februar hätte die Botschaft zudem die Bearbeitungsdauer von Visaanträgen auf bis zu zwei Wochen verlängert und die Zahl der vorzuweisenden Unterlagen erhöht – wodurch Deutschland ein Drittel der aus Russland kommenden Touristen verloren habe. Ob auch Änderungen bezüglich dieser zwei Neuerungen zu erwarten sind, sei von der Botschaft wegen der Osterfeiertage nicht zu erfahren gewesen.
Na bitte....
geht doch!


