Ich gebe meinen Vorrednern recht - man bekommt billige Kräfte, diese sind aber schnell wieder weg! Wenn wenig Hintergrundwissen notwendig ist, kann man damit als Arbeitgeber leben. Will man aber dauerhaft Fachkräfte, muss man sich schnell Gedanken über Löhne von mindestens 50.000 Rubel in Moskau oder 40.000 Rubel in den anderen großen Städten machen.
Simone hat geschrieben:Ich konnte hier mit russischen Vertrag innerhalb von 2,5 Jahren mein Gehalt um 25% steigern!!
Manche Russen erwarten in zwei Jahren das Doppelte, sonst gehen sie zur Konkurrenz. Wirklich gute Leute finden schnell wieder einen Job - es "fehlt" die Angst, den Job zu verlieren.
Dave hat geschrieben:Hoffe die richtigen Zahlen im Kopf zu haben...
Ich meine, sie stimmen nicht:
* In den Rentenfond zahlt der Arbeitgeber 14 Prozent vom Bruttolohn (diese teilen sich je nach Alter in die zwei Töpfe des Pensionsfondes auf), allerdings gibt es Obergrenzen. Sind 300.000 Rubel Jahreseinkommen erreicht, sinkt die Quote auf 7 Prozent, ab 600.000 Rubel auf 0.
* Ferner gehen 0,2 Prozent des Bruttolohns an die staatliche Unfallversicherung.
* 13 Prozent des Bruttolohns gehen (zulasten des Arbeitnehmers, richtig) als Lohnsteuer weg. Ist der Arbeitnehmer über 183 Tage im Jahr außerhalb Russlands, sind 30 Prozent abzuziehen.