Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!
tk11de
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Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von tk11de »

Hallo,

ich bin bei der Googlesuche auf dieses Forum gestossen und habe hier viele informative Hinweise gefunden und möchte nun auch was zu meinem Stand der Dinge beitrage und vielleicht dann auch in bälde Hilfe erfragen.

Bei uns ist es etwas einfacher, nenn ich es mal so. Ich arbeite (noch) in Moskau und wir wohnen seit geraumer Zeit auch zusammen. Nun ist aber ziemlich ad hoc das Problem aufgetaucht das ich zurück nach Deutschland muss (mein Arbeitgeber benötigt mich an einem anderen Ort) und so müssen wir die geplante Hochzeit (die in Moskau oder bei ihren Eltern in Sibirien stattfinden sollte) leider umdisponieren.

Zunächst einmal haben wir es ja leicht an alle Dokumente zu komme die man benötigt da wir ja in Russland sind. Einziges Problem war die Geburtsurkund (und ist auch jetzt noch ein leidvolles Thema). Meine Freundin/Verlobte ist in Irkutsk geboren, hat dort aber nur wenige Wochen gelebt, dann sind die Eltern umgezogen nach Krasnojarsk. Wir haben zwar eine Geburtsurkunde, aber leider keine Apostille darauf. Wir kennen nun niemanden leider der dort wohnt und dem wir die Urkunde schicken könnten. Nun gibt es, sagt zumindest das ZAGS in Irkutsk das wir es mit DHL senden können. Man muss lediglich 200 Rubel an das ZAGS senden. Das ist aber ein Problem, denn die Sberbank, die es ja machen soll ist nicht wirklich hilfreich und freundlich (typisch Moskau eben). Aber ich bin mir sicher das wir diese läppischen 200 Rubel noch gesendet bekommen.

Heiraten wollen wir dann aber entspannt im Sommer oder Herbst. Man kann die Zeit Gott sei Dank mit diversen Besuchsvisa überbrücken und meine Verlobte kann bei mir in Deutschland sein in der Zeit. Vielleicht kommt es ja auch nur mir so vor, aber so viele Unterlagen sind es nicht die man benötigt. Ich habe mehrere Telefonate mit dem Standesamt meiner Heimatstadt schon hinter mir und kann mich Gott sei Dank auf den Standesbeamten verlassen der mir schon viel geholfen hat und die Zusage auch weiter da ist. Was leider ein unliebsames Zusammenarbeiten ist, das ist die deutsche Botschaft in Moskau. Nicht nur das man dort keine besonders verlässlichen Auskünfte bekommt, nein auch die Freundlichkeit dort ist typisch Deutsch! Ich kann es inzwischen nach einigen Jahren in Russland sagen, wenn ich Urlaub in Deutschland mache wird man selten mal mit einem freundlichen Gesicht am Zoll empfangen. Jedenfalls ist die deutsche Botschaft (mit wenigen Ausnahmen) zu nichts zu gebrauchen und auch ich habe die Vermutung das sie eher Eheschließungen blockieren wollen als erlauben. Jedenfalls gab mir dieses ein Mitarbeiter der Rechtsabteilung zu verstehen letztens bei einem Telefonat.

Ansonsten sehe ich dem Ganzen recht locker entgegen und ich werde sicherlich mit meiner Verlobten viele Gespräche auch mit dem Standesbeamten führen. Sie spricht zwar noch nicht gut Deutsch, aber es geht. Wir unterhalten uns meist auf einem Misch aus Russisch und Englisch.

Viele Grüße aus Moskau
Thomas
Ragnar Schluchtmann

Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von Ragnar Schluchtmann »

Na denn, viel Glueck und alles Gute, du scheinst ja alles im Griff zu haben.
Zeppelin
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von Zeppelin »

tk11de hat geschrieben:...Was leider ein unliebsames Zusammenarbeiten ist, das ist die deutsche Botschaft in Moskau. Nicht nur das man dort keine besonders verlässlichen Auskünfte bekommt, nein auch die Freundlichkeit dort ist typisch Deutsch! Ich kann es inzwischen nach einigen Jahren in Russland sagen, wenn ich Urlaub in Deutschland mache wird man selten mal mit einem freundlichen Gesicht am Zoll empfangen. Jedenfalls ist die deutsche Botschaft (mit wenigen Ausnahmen) zu nichts zu gebrauchen und auch ich habe die Vermutung das sie eher Eheschließungen blockieren wollen als erlauben. Jedenfalls gab mir dieses ein Mitarbeiter der Rechtsabteilung zu verstehen letztens bei einem Telefonat. ...
Merkwürdig, aber vielleicht ist das ja sehr abhängig davon, an wen man bei der Botschaft gerät. Ich hatte jedenfalls nie Probleme mit dem Konsulat, als es noch um Visa für meine heutige Frau ging, bevor wir geheiratet haben. Da ließen sich viele Dinge per Telefon, Fax und E-Mails selbst von hier aus Berlin klären.

Und dass Zöllner und Grenzpolizisten wohl in aller Welt nicht eben so "freundlich" sind wie Verkäufer, ist ja wohl irgendwie verständlich und kann einem eben auch egal sein.

Schlimmer wäre es schon, wenn Euer Standesamt oder die ABH etwas gegen Euch hätten, denn die können wirklich Übles veranstalten, wenn sie wollen, ohne das man etwas dagegen machen könnte.
Daher ist es wirklich gut, wenn Ihr da einen guten Draht habt und gemeinsam vorstellig werdet.

Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen, das Russen/-innen hier von den Behörden beinahe so gut behandelt werden, wie die sog. Positivstaatler, was ich eigentlich gar nicht erwartet hatte. Jedenfalls stehen sie meistens deutlich besser da, als Afrikaner, Asiaten oder Latinos, die mit viel stärkeren Stereotypen zu kämpfen haben und sich meistens auch nicht besonders gut artikulieren können.

U.a. kommt das dadurch schon zum Ausdruck, dass Deine künftige Frau bereits nach drei Jahren gemeinsamer Ehe mit Dir in D eine NE bekommen kann oder - falls erwünscht - so gar auch eingebürgert werden würde, sofern ihr keine Sozialhilfe braucht und die Sprachkenntnisse okay sind.


Naja, jedenfalls wünsche ich viel Glück.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
tk11de
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von tk11de »

Und weiter geht es bei uns ;-)

Privat klappt alles bestens nur leider haben wir gerade ein Problem mit der Geburtsurkunde und der Apostille. Die ist auf dem Weg von Irkutsk nach Moskau bei der Firma EMEX nicht zugestellt worde...und jetzt kommt es, das SAGS in Irkutsk hat vergessen die Hausnummer des SAGS in Moskau aufzuschreiben. Dabei haben wir mit EMEX im Vorfeld alles geklärt gehabt und das Problem hat man uns dann auch vor 2 Wochen bei EMEX schon gesagt und wir haben ihnen die Hausnummer gegeben. (übrigens gibt es in Moskau auf dem Kutusovski Prospekt nur ein SAGS ;-) ). Gestern hat meine Freundin dann solange Druck gemacht und heute ist dann endlich die ganze Sache zum SAGS gekommen und wir können sie abholen. Ich rate euch, wenn ihr Dokumente in Russland verschickt, dann bitte Abstand nehmen von EMEX, lieber nen paar Euro mehr ausgeben für DHL und dabei ist EMEX nichtmal günstig!

Ansonsten gab es erst wieder Ärger mit der Botschaft. Wir haben versucht ein Visa für 70 Tage zu beantragen welches gekürzt wurde auf 28 Tage, da, wie die nette Dame meiner Freundin sagte sie ja ledig ist und es nicht nachvollziehbar das sie sooo lange aus Moskau weg kann...da würde sie die Arbeit verlieren und somit das Risiko zu groß sein das sie in Deutschland bleibt. Erstaunlicherweise rief mich dann am späten Vormittag der Sachbearbeiter der Botschaft an und fragte ob es nicht sinnvoller wäre ein Jahresvisa für meine Freundin zu nehmen, er würde das, wenn ich zustimme, einfach mal so handhaben. Wir haben dann gestern noch die 2 Dokumente der Botschaft ausgefüllt die er mir gesendet hat und ich musste lediglich eine formlose Verpflichtungserklärung zusätzlich abgeben für den Zeitraum von einem Jahr und das wars. Zwischendurch habe ich aber mal mit unserer Ausländerbehörde telefoniert und gefragt wie man auf solch eine Idee kommen kann eigenmächtig zu kürzen und dann auch diese diskriminierenden Äußerungen zu machen (natürlich liegt es im Ermessen des Sachbearbeiters wie lange ein Visa genehmigt wird). Auf jeden Fall meinte der Herr des ABH das er schon häufig gerade aus Russland von dieser Situation gehört habe und es auch nicht verstehen kann.

Ein Lob muss ich mal an die ABH bei uns machen die mich bisher blendent beraten und unterstützt hat und auch der Standesbeamte hilft schon ungemein. Von daher bin ich mit dem Support den ich auf dem Land bekomm sehr zufrieden, vielleicht liegt es aber auch daran das ich den Standesbeamten durch meine Eltern her kenne und mein bester Freund einen recht guten Draht mit dem Leiter der ABH hat.

Weiteres wird wohl folgen wenn es soweit ist. Wir hoffen mal das es im September mit der Hochzeit klappt, mal abwarten.

Gruß
Thomas
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Dietrich
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von Dietrich »

Ich habe auch schon gemerkt, dass man "auf dem Lande" mit solchen Aemtern meist wenig Probleme hat. Erst vor 2 Wochen habe ich meine Kinder in Deutschland angemeldet. Was gar nicht so einfach war, denn i.A. sollte eine Familie gemeinsam gemeldet sein, was aber bei meiner Frau mangels Aufenthaltsgenehmigung nunmal nicht geht. Nach ein paar Telefonaten wusste die Dame dann, das man das in dem Falle doch machen kann.
Und nachdem sie mit Hilfe zweier Kollegen dann auch noch das (neue) Software-System ausgetrickst hatte, hatten wir die beiden Kinder dann angemeldet. Mit Erstellung von 2 Kinder-Reisepaessen und einer Erneuerung meines Persos war dann ueber eine Stunde um. Und was sagte die Frau dann doch tatsaechlich zu mir:
Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat.

...ich haette sie fast in den Arm genommen, nach den Erfahrungen hier auf den russischen Aemtern.

(allerdings ist mein Vater Fraktionsvorsitzender und guter Freund des Buergermeisters.... hilft vielleicht auch ab und an mal)

In Hamburg oder so sieht das dann schon anders aus.
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von Zeppelin »

tk11de hat geschrieben:Ansonsten gab es erst wieder Ärger mit der Botschaft. Wir haben versucht ein Visa für 70 Tage zu beantragen welches gekürzt wurde auf 28 Tage, da, wie die nette Dame meiner Freundin sagte sie ja ledig ist und es nicht nachvollziehbar das sie sooo lange aus Moskau weg kann...da würde sie die Arbeit verlieren und somit das Risiko zu groß sein das sie in Deutschland bleibt. Erstaunlicherweise rief mich dann am späten Vormittag der Sachbearbeiter der Botschaft an und fragte ob es nicht sinnvoller wäre ein Jahresvisa für meine Freundin zu nehmen, er würde das, wenn ich zustimme, einfach mal so handhaben. Wir haben dann gestern noch die 2 Dokumente der Botschaft ausgefüllt die er mir gesendet hat und ich musste lediglich eine formlose Verpflichtungserklärung zusätzlich abgeben für den Zeitraum von einem Jahr und das wars.
Und das nennst Du "Ärger"? :shock: Wahrscheinlich hast Du keinen Vergleich, was andere da so für schlimme Erfahrungen sammeln müssen. Und bedenke, dass das Konsulat den Visazeitraum nicht aus Willkür kürzen wollte, sondern dass die Mitarbeiter dort sehr strenge Vorschriften haben. Außerdem haben die eine extreme Arbeitsbelastung und sind absolut nicht verpflichtet, ihre Entscheidungen auch noch zu begründen. Für Letzteres muss man normalerweise erst remonstrieren. Ferner ist die gegebene Begründung ziemlich verständlich
Wenn also der SDachbearbeiter von sich aus anruft und ein Jahresvisum anbietet, betrachte ich das als enormes Entgegenkommen um Euch im Rahmen des Möglichen und erlaubten zu helfen.

Man muss sich auch vor Augen halten, was für Strafen einem Beamten drohen, wenn man ihm eine Verwicklung in einen Visamissbrauch anhängen kann.

Naja, kleinere Problemchen sind im Vorfeld binationaler Ehen wohl immer zu überwinden, was aber den positiven Nebeneffekt hat, dass solche gemeinsam durchlebten Abenteuer auch eine sehr große Bindungskraft für die Zukunft mit sich bringen. Spätestens beim ersten richtig harten Ehekrach - der mit Sicherheit nicht ausbleibt - weiß bzw lernt. man das dann sehr zu schätzen.

Jedenfalls wünsche ich viel Glück für den weiteren Verlauf.

Z.
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von tk11de »

Und das nennst Du "Ärger"? :shock: Wahrscheinlich hast Du keinen Vergleich, was andere da so für schlimme Erfahrungen sammeln müssen. Und bedenke, dass das Konsulat den Visazeitraum nicht aus Willkür kürzen wollte, sondern dass die Mitarbeiter dort sehr strenge Vorschriften haben. Außerdem haben die eine extreme Arbeitsbelastung und sind absolut nicht verpflichtet, ihre Entscheidungen auch noch zu begründen. Für Letzteres muss man normalerweise erst remonstrieren. Ferner ist die gegebene Begründung ziemlich verständlich
beim letzten Visa das wir hatten wollten die eine Geburtsurkunde sehen von Tanya....das habe ich für ein normales Visa noch nie gehört. Und ich bezeichne ein Besuchsvisa für 7 Tage nicht als was Außergewöhnliches!!! Das mit der Geburtsurkunde konnten wir Gott sei Dank regeln da wir sie zu diesem zeitpunkt noch in Moskau hatten.

Überarbeiten lasse ich nicht als Grund gelten. Wenn sie in der freien Wirtschaft arbeiten würden dann wäre es völlig normal. Dort ist man ständig einem großen Druck ausgesetzt, wenn die Mitarbeiter dem aber nicht gewachsen sind dann sind sie fehl am Platz. Und ich bin schon der Meinung das auch sie eine Ablehnung begründen müssen, denn ich kann nicht nur weil mir danach ist einen Antrag ablehnen. Sie müssen die Begründung nicht beifügen, aber das wenn man remonstriert begründen.
Naja, kleinere Problemchen sind im Vorfeld binationaler Ehen wohl immer zu überwinden, was aber den positiven Nebeneffekt hat, dass solche gemeinsam durchlebten Abenteuer auch eine sehr große Bindungskraft für die Zukunft mit sich bringen. Spätestens beim ersten richtig harten Ehekrach - der mit Sicherheit nicht ausbleibt - weiß bzw lernt. man das dann sehr zu schätzen.
So sehen wir es übrigens auch...Probleme am Start helfen in der Regel das hinterher besser zu gestalten. Und sie hat sich auch sehr wohl gefühlt in Deutschland. Naja nichtsdestotrotz wollen wir versuchen in 3 Jahren wieder nach Russland zu gehen für einige Jahre (ich habe die Chance dort zu arbeiten, so haben wir uns ja auch kennen gelernt)

Bezüglich Erleben bei der deutschen Botschaft...ich find es immer recht witzig dort zu sehen wenn einige Leute dort ohne irgendwelche Unterlagen hinkommen und gleich sagen sie wollen ein Visa...sind dann ganz überrascht das man Dokumente benötigt.
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von Norbert »

Man muss auch bedenken, dass Moskau nun schon zwei Visaskandale hatte ... ich würde dort als Beamter auch sehr vorsichtig sein. Es gibt deutsche Abgeordnete, die gern mal vorbeikommen und Unregelmäßigkeiten suchen. Und ich wöllte als Beamter wegen großzügigen - wenn auch vernünftigen - Visa keine Dienstaufsichtsbeschwerde bekommen. Ist leider so.
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von tk11de »

So, nun ist schon 2009 und ich wollte dann den neusten Stand durchgeben ;-)

Wir haben 2008 relativ Problemlos geheiratet, aber leider nicht wie geplant Ende September, wir mussten es doch leider vorverlegen auf Ende August aber unser Standesbeamte hat super reagiert und uns bombastisch unterstützt und auch mit der ABH alles geklärt. Der Grund wieso wir Ende August heiraten mussten war einfach das Tanyas Visa 90 Tage pro Halbjahr gültig ist und ein Halbjahr mit der ersten Einreise beginnt (und nicht wie wir dachten am 1. Januar). Nun hat sie aber eine Aufenthaltserlaubnis für 3 Jahre und sogar schon einen Job gefunden in dem sie glücklich ist. Und auch bei uns ist alles super, haben dieses Jahr einen herrlich langen Urlaub in Russland gemacht und seltsamerweise recht freundliche Zollbeamten bei der Einreise in D gehabt. Einzig was problematisch war, das waren die Dokumente nach der Hochzeit von ihr zu ändern. Die russischen Behörden reagieren doch recht langsam und noch bürokratischer als die Deutschen, aber auch das haben wir gelöst jetzt.
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Re: Hochzeit mit einer Russin (die 1000ste oder so ;-) )

Beitrag von wolk0815 »

tk11de hat geschrieben:...und seltsamerweise recht freundliche Zollbeamten bei der Einreise in D gehabt.
Warum seltsamerweise?
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