Wie reagiert Luschkow darauf wenn er hört, dass der Metro-Chef sein Moskau mit München gleichsetzt? :-PAuch für die Anliegen überforderter Touristen scheint der Metro-Chef momentan kein Gehör zu haben. Auf die Frage, was denn in Zukunft unternommen werde, damit nicht russischsprachige Passagiere mit der spartanischen Beschilderung in den Stationen besser klar kommen, antwortet er bloss: „In München sind die Stationen auch nur auf deutsch angeschrieben.“
Außerdem geht es wohl weniger um Sprache, als um Schrift. Ein Vergleich mit z.B. Tokyo wäre hier wesentlich angebrachter. Dort sind fast alle Schilder - nicht nur die Namen von U-Bahn-Stationen - sowohl in japanischer als auch lateinischer Umschrift. Wobei man natürlich das Lesen der kyrillischen Schrift in ein, zwei Tagen gut draufhat, was man von der japanischen nicht behaupten kann...


