niar hat geschrieben: Für eine kleine Durchsicht wäre ich dann sehr dankbar!!
Ich werde mich bemühen, wenn ich zum betreffenden Zeitpunkt die Gelegenheit dazu bekomme. Andernfalls kannst Du auch auf andere hier zählen.
Mich brennt es zu interessieren, nach welchen Kriterien sie ausfiltern. Sie hatte am 25.04.2008 um 14:30h ihren Termin. Der Stempel auf der Absage ist von 15 Uhr, gerade mal eine halbe Stunde später, da haben sie wirklich nicht lange überlegt...
Da gibt es für eine/n SB in der Visastelle auch nicht viel Zeit und Grund zum Überlegen. Jung, weiblich, vermutlich gutaussehend, vermutlich mittellos, keine näheren Angaben über Reisegrund, Reisezweck und die Häufung von Aufenthalten in D. Dann auch noch die gefakte VE von Deiner Schwester - da ist doch rein gar nichts plausibel und vertrauenerweckend.
Falls Deine Schwester mit ihrem Anruf durchkommt, kann sie womöglich noch die Kurve kriegen, wenn sie die Karten auf den Tisch legt und erklärt, dass sie die VE aufgrund ihrer wirtschaftlich (vermutlich) besseren Situation, sowie in vollem Vertrauen in Dich und Deine Freundin abgegeben hat (was übrigens völlig legal und legitim ist.)
Und da ihr ja eh schon die Absicht habt zu heiraten, nur eben gemäß der dafür vorgeschriebenen Regeln, braucht man auch daraus keinen Hehl zu machen.
Die Leute im Konsulat sind ja schließlich nicht mit dem Klammerbeutel gepudert worden (wie man hier in Preußen so sagt.)
Es gibt aus meiner Sicht nicht den geringsten Grund, irgend welche Märchen zu erzählen.
Sich in der Verlobungsphase zu besuchen und dabei womöglich auch bzgl. vorbereitender Schritte für die Heirat bei den hiesigen Behörden persönlich vorstellig zu werden, ist sowohl plausibel, als auch erlaubt.
Nur ehrlich sollte man eben sein, und nicht auf Latri***parolen hören. Ansonsten gerät man halt in eine Situation, wie Ihr sie jetzt habt.
Und aus den genannten Gründen würde ich auch keinen neuen Visaantrag - auf nunmehr 30 Tage reduziert - stellen, sondern an dem ursprünglichen Antrag festhalten, und mich vor allem auf die Darlegung der Rückkehrbereitschaft konzentrieren, welche ja schon allein aufgrund des ansonsten gefährdeten Studienabschlusses sonnenklar ist. Aber dass muss man natürlich von sich aus ansprechen und vertreten können.
Dazu kommt dann noch die Betonung, dass man sehr wohl weiß, wie das Procedere mit Eheschließung in D bzw. Familienzusammenführung abzulaufen hat, und dass man sich eben genau daran zu halten gedenkt. bla bla
Naja. Viel Glück. Vllt. könnt ihr ja doch noch den ganzen vorehelichen Sommer mit dem Segen unserer Behörden verbringen.
Gruß,
Z.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)