ich hoffe, ich kann von diesen "Beziehungen" profitieren. Jedenfalls werde ich jetzt versuchen, auf diese Art und Weise, alles anzupacken.
An dieser Stelle, ein bisschen über den Gastronomiemarkt, zum besseren Verständnis.
(Wenn das Folgende hier falsch sein sollte, verschiebe es doch bitte in das richtige Forum.)
In den Gastronomiemarkt, in der RF, bin ich noch nicht so tief eingedrungen. Ja, ich weiss – dann wird es aber jetzt Zeit!
Mein Wissen bezieht sich mehr auf Deutschland und Anrainerstaaten. Nur warum soll man in der RF nicht auch von diesen Markt lernen.
Ich würde nicht sagen – dass der Gastronomiemarkt korrupt ist. Na jedenfalls nicht mehr, als in anderen Branchen und vielleicht auch ein bisschen weniger. Er ist verdammt schwer. Leider verkennen dieses viele, die sich im Gastronomiemarkt selbstständig machen wollen und leider haben auch viele sogenannte „alteingesessenen Gastronomen“, die Zeichen der Zeit verschlafen, bzw. sie wollen und können es nicht anders.
Dieses hat aber weniger mit Korruption zutun, viel mehr mit ...... (sage ich lieber nicht, vielleicht fühlt sich wer auf den Schlips getreten).
Global kann man sagen, die aktuelle Lage ist zufrieden stellend, der Blick in die Zukunft fällt jedoch skeptisch aus. Dieses ist begründet in folgendem
·Systemgastronomie gewinnt immer mehr zu Lasten der Individualgastronomie
·Qualifizierte Betreiber zu finden ist immer schwerer
·zunehmende Fluktuation in den Objekten
·Zahlungsschwierigkeiten und -ausfälle werden größer
Die Gastronomie ist kein Low Risk-Bereich und längst keine Einsteigerbranche mehr. Wer heute erfolgreich sein will, ist es nur noch mit einem professionellen und gut durchgeplanten Konzept und ausreichend Kapitaldeckung. Es wird eine professionelle Herangehensweise verlangt. Der Markt hat sich in den letzten Jahren verdichtet. Langfristig werden sich nur betriebswirtschaftlich gut durchdachte und professionell geplante Konzepte durchsetzen können. Um einer drohenden Kostenfalle zu entrinnen, muss durch Kostenmanagement und Controlling gezielt gegengesteuert werden.
Leider werden viele hausgemachte Fehler gemacht, besonders von sogenannten „alteingesessenen Gastronomen“. Womit diese Gastronomen sich selber, in eine manchmal ausweglose Situation begeben.
Zu den am meist verbreiteten Fehlern, die in der Gastronomie begangen werden, zählen:
·Sparen am falschen Platz
·Unmotiviertes Personal
·Mangelhafte unternehmerische Entscheidungsgrundlagen
·Ineffiziente Personalplanung
·Verfehlte Reaktion auf Umsatzrückgang
·Falsches Marketing und Produktkonzept
·Falsche Produkt-/Preispolitik und
·Emmentaler (löchrige) Organisation.
Dieses hat aber alles nichts mit Korruption zutun.
Gegensteuern könne man unter anderem, indem betriebswirtschaftliche Ziele zeitgerecht definiert werden und innovative Controlling-Werkzeuge zum Einsatz kommen: Ein professionelles Finanz- und Rechnungswesen sollte in keinem Gastronomiebetrieb fehlen.
Auch ein Maßnahmenpaket zur Motivations- und Effizienzsteigerung des Personals wäre sehr anratenswert.
Über Wohl und Wehe eines Gastronomiebetriebes kann aber auch entscheiden, ob es gelingt, „löchrige“ Organisationen zu vermeiden – andernfalls drohen Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge etwa durch Schwund im Rohstoff- und Cashbereich.
Vom Start weg gilt es, auf die wichtigsten Punkte zu achten: Von der richtigen Standortwahl über den fundierten Businessplan bis zu optimaler Finanzierung samt optimalem Controlling.
:idea:
Liebe Grüße aus Berlin, von Harald

