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Bephep hat geschrieben:doch Harald es war Star Wars das haben russische Politiker gesagt,das fuehrte zu dem Ende der SU.
Nein Bephep. Es ist maximal der zweit wichtigste Grund. Der tiefer liegende und eigentliche Grund für das Scheitern der SU war das unfähige, totalitäre, diktatorische bürokratische System, dass die Menschen unterdrückte, ihnen eine dauerhafte Perspektive verwehrte und die Kluft zum Westen immer größer werden ließ.
Die Tagespresse ist doch irgendwie voller Scheindebatten.
Möglich und wahrscheinlich, dass Gasprom versucht, den Markt zu beherrschen. Okay, das wünscht sich jedes große Unternehmen. Aber selbst, wenn der Konzern damit Erfolg hätte und die Preise in die Höhe treiben würde - was wäre die Folge? Ein paar Jahre lang müssten die Europäer sicher blechen, andererseits würden so aber auch andere Energieträger im Verhältnis billiger. Je teurer das Gas wird, umso eher rentieren sich Offshore-Windkraft oder Photovoltaik. Gerade in Deutschland wird seit Jahren relativ ernstgemacht mit regenerativen Energiequellen (sieht man schön an der Verspargelung der Landschaft) und Einsparungen beim Verbrauch. Kurz gesagt: Lange würde das Kartell nicht funktionieren, umso mehr, da die Atomkraft sich in den meisten Ländern Europas wieder (oder immernoch) großer Beliebtheit erfreut. Vielleicht würden solche Schocks die Europäer einmal wirklich wachrütteln, damit sich wirklich etwas bewegt im Energiesektor, wer weiß...? Na, wahrscheinlich eher nicht.
Davon abgesehen: Für mich macht es keinen Unterschied, ob wir von Vattenfall und co., oder von Gasprom abgezockt werden.
Bephep hat geschrieben:Es hat sich der jährliche Energiebedarf deutscher Rechenzentren zwischen 2000 und 2006 mehr als verdoppelt: Er liegt nun bei rund 8,7 Milliarden Kilowattstunden (kWh) und entspreche damit der Jahresstromproduktion dreier mittelgroßer Kohlekraftwerke.
Tja. Da muss man die Betreiber dieser Rechenzentren fragen, warum die massenhafte Abwärme aus den Kühlsystemen nicht mit Wärmepumpen aufgefangen wird.
Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird diese Abwärme einfach in die Atmosphäre geblasen.
Angesichts der Klimasituation wäre hier mal der Gesetzgeber gefragt.
PS: Anfang des Jahres gab es in der PC-Welt mal einen längeren Artikel dazu. Aber leider habe ich das genaue Heft nicht zur Hand.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Das wird von alleine kommen, wenn die merken, dass man damit richtig Geld machen kann. Scheint sich noch nicht zu lohnen. Kann das aber nicht beurteilen
Das wird von alleine kommen, wenn die merken, dass man damit richtig Geld machen kann. Scheint sich noch nicht zu lohnen. Kann das aber nicht beurteilen
Marco hat geschrieben:Scheint sich noch nicht zu lohnen.
Da stimme ich mal eher Bephep zu. Es würde sich durchaus lohnen.
Nur bedeutet die Investition in entsprechende Anlagen eine strategische Bau- und Investitionsplanung sowie eine vollständige Umstellung der Infrastruktur.
Bislang zahlen die Kunden der Provider dieses Manko und freuen sich auch noch über "Flat"-Rates unter 30,- € im Monat. Mind. 50% gehen dabei (grob geschätzt) für die Energiekosten und damit verbundene Steuern drauf.
Mit Letzerem sind alle froh, die daran verdienen.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Bephep, genau Dein Artikel ist ein gutes Beispiel, wie uns die AKW-Betreiber um die Finger wickeln wollen: "Trotz der massiven Nutzung von regenerativen Energien und der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen steht ab 2012 nicht mehr genügend gesicherte Kraftwerksleistung zur Verfügung, um die Jahreshöchstlast effizient zu decken."
Erstens "effizient", zweitens "Jahreshöchstlast". Also den Moment, wo es die höchste Last des Jahres geben wird. Dafür haben wir einen europaweiten Stromverbund, damit so etwas mal abgepuffert werden kann.
Die malen ja den Teufel an die Wand ... ohne Atomkraftwerke kommt morgen kein Saft mehr aus der Dose. So ein Müll. In Deutschland stehen seit einem Jahr zwei AKWs still und dennoch exportieren wir den Strom von zwei weiteren Kraftwerken. Aber wenn wir wegen dem Atomausstieg in den nächsten zwei Jahren drei AKWs endgültig stilllegen - dann gibt es keinen Strom mehr. Eigenartig!
Eines muss man natürlich eingestehen: Nicht vom Gasprom abhängen, Kohle vermeiden und AKWs stilllegen - alles drei geht nicht! Also mit zwei Technologien muss man vorerst arbeiten. Aber die Atomenergie ist definitiv die teuerste und unberechenbarste (Müll muss Jahrtausende gelagert und neuerdings auch noch bewacht werden).
Zejtnot hat geschrieben:Aber die Atomenergie ist definitiv die teuerste und unberechenbarste (Müll muss Jahrtausende gelagert und neuerdings auch noch bewacht werden).
Aber selbst dann bliebe ein Grossteil des Geldes doch in Deutschland haengen und wuerde nicht irgendwelchen Oligarchen die Xte Yacht finanzieren. Lieber deutschen Firmen und damit deutschen Arbeitnehmern das Geld fuer den Bau, Betrieb und die Entsorgung der KKWs geben.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
Aber die Gaskraftwerke bauen genauso wie die Atomkraftwerke deutsche Firmen. Und das Uran kommt genauso wie das Gas aus Russland. Sehe da keinen Unterschied.
Außerdem wird die Yacht doch hoffentlich aus Deutschland importiert ... 8)
Der "Verbrauch" von Uran in einem KKW ist aber gegenueber dem Gasverbrauch eines Gaskraftwerks eher zu vernachlaessigen.
Ich habe in den letzten 5 Jahren einfach eine derartige Allergie gegen russische (Neu)Reiche entwickelt, da moechte ich den Gashahn lieber heute als morgen zugedreht sehen....
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W. Churchill (1940)