Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat
Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat
Heute abend, 22.15, ZDF
37°
Einmal hin und zurück
Von der Rückkehr in die Heimat
Zum Abschied bekommt sie kleine Geschenke von ihren Klassenkameraden ihrer Neu-Ulmer Grundschule: Für Vlada ist heute letzter Schultag. Eigentlich wollten ihre Eltern in Deutschland alt werden, als sie mit Vlada vor fünf Jahren aus Sibirien hierher kamen. Doch der Traum ist vorbei. Desillusioniert macht sich Familie Pavlov auf den Weg zurück in die "alte" Heimat.
http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0, ... 75,00.html
Die 37°-Reportagen sind meistens recht gut.
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Einmal hin und zurück
Von der Rückkehr in die Heimat
Zum Abschied bekommt sie kleine Geschenke von ihren Klassenkameraden ihrer Neu-Ulmer Grundschule: Für Vlada ist heute letzter Schultag. Eigentlich wollten ihre Eltern in Deutschland alt werden, als sie mit Vlada vor fünf Jahren aus Sibirien hierher kamen. Doch der Traum ist vorbei. Desillusioniert macht sich Familie Pavlov auf den Weg zurück in die "alte" Heimat.
http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0, ... 75,00.html
Die 37°-Reportagen sind meistens recht gut.
Re: Tele-Tipp
Danke,
mal aufnehmen.
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Re: Tele-Tipp
Aber so wie es aussieht, wird es irgendwie wieder so aussehen, als das die Schuld beim boesen Deutschland liegt, welches den Leuten ja gar keine Chance gegeben hat.
Oekonom ist ja schoen und gut... aber ohne entsprechende Deutschkenntnisse wuerde ihm auch eine Anerkennung des Diploms nichts nuetzen. Und auch die Frau hat nur "bescheidende Deutschkenntnisse".
Was erwarten die Leute denn? Das man ihnen, ohne Sprachkenntnisse gleich tolle Jobs anbietet? Wie waere es mit erst in Sibirien einigermassen gutes Deutsch zu lernen und DANN erst ueberzusiedeln?
Oder eben in Deutschland die ersten Jahre hart an sich arbeiten und wenig Ansprueche stellen. Das sollte dann auch mit einem Job als Paketfahrer klappen.
Manchmal verstehe ich manche Leute nicht.... was da so erwartet wird. Man sollte auch mal realistisch bleiben.
Oekonom ist ja schoen und gut... aber ohne entsprechende Deutschkenntnisse wuerde ihm auch eine Anerkennung des Diploms nichts nuetzen. Und auch die Frau hat nur "bescheidende Deutschkenntnisse".
Was erwarten die Leute denn? Das man ihnen, ohne Sprachkenntnisse gleich tolle Jobs anbietet? Wie waere es mit erst in Sibirien einigermassen gutes Deutsch zu lernen und DANN erst ueberzusiedeln?
Oder eben in Deutschland die ersten Jahre hart an sich arbeiten und wenig Ansprueche stellen. Das sollte dann auch mit einem Job als Paketfahrer klappen.
Manchmal verstehe ich manche Leute nicht.... was da so erwartet wird. Man sollte auch mal realistisch bleiben.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: Tele-Tipp
Die Armen....besonders schade um die Tochter. Sie haette in DE bessere Perspektiven als in Sibirien
7punkt
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"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
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Zeppelin
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Re: Tele-Tipp
Ich denke eher dass es darum geht - mit einiger Verspätung - gewisse Illusionen mit der Realität zu konfrontieren.Dietrich hat geschrieben:Aber so wie es aussieht, wird es irgendwie wieder so aussehen, als das die Schuld beim boesen Deutschland liegt, welches den Leuten ja gar keine Chance gegeben hat.
In der Tat ist es ja so, dass viele Zuwanderer nicht darauf vorbereitet sind, welches Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative hier erwartet werden. Das betrifft auch die Anerkennung bzw. Nichtanerkennung von Bildungsabschlüssen, die Fähigkeit sich korrekt zu bewerben u.v.a.m.
Inzwischen nennt sich ja fast jede höhere Bildungsanstalt in der Russischen Föderation "Universität" - und dann kommt ganz schnell die Ernüchterung, weil deren Abschlüsse hier nicht allzu viel zählen.
Ragnar schrieb doch vorhin etwas über die entsprechend besseren Studienmöglichkeiten seiner Gattin in RUS, weil ihr hier der HS-Zugang nicht möglich gewesen wäre (Abi...)
Aber es gibt auch positive Gegenbeispiele in Dietrichs Sinne: Ein waschechter Russe wird hier demnächst allein aufgrund seiner Kompetenz und seiner Eigenanstrengungen eine sehr verantwortungsvolle Position bei einer der größten dt. Airlines übernehmen.
Könnte man das Thema evtl. in eine dauerhafte Rubrik verschieben?
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Re: Tele-Tipp
Aber gerade diese Leute, die so eine Konfrontation mit der Realität nötig hätten, sind sicher nicht das Zielpublikum... bzw. die gucken das kaum - weil sie noch in RUS sitzen oder lieber über Sat ihre russischen Programme gucken und die deutschen Programme nicht verstehen...Zeppelin hat geschrieben:Ich denke eher dass es darum geht - mit einiger Verspätung - gewisse Illusionen mit der Realität zu konfrontieren.
In der Tat ist es ja so, dass viele Zuwanderer nicht darauf vorbereitet sind, welches Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative hier erwartet werden. Das betrifft auch die Anerkennung bzw. Nichtanerkennung von Bildungsabschlüssen, die Fähigkeit sich korrekt zu bewerben u.v.a.m.
Verschieben kann ich das Thema übrigens, ich würde es dann wohl auch umbenennen, damit man später gleich sieht, worum es geht. Ich hoffe, das ist in Ordnung.
Du erntest, was du säst.
Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat
Wohin? Veranstaltungstips?
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Zeppelin
- Zar/iza

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Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat
Wie wäre es mit z.B. "Inside Germany"? Immerhin geht es um Prozesse, die sich hier abspielen.Dietrich hat geschrieben:Wohin? Veranstaltungstips?
Der "Kulturschock" geht ja auch wesentlich weiter:
Mülltrennung?
Hunde- und Katzendreck im Treppenhaus als Kündigungsgrund für eine Wohnung?
Ölwechsel am Auto nur in einer zugelassenen Werkstatt?
Rechtsbehelfsbelehrung und Fristen in einem amtlichen Schreiben ?
Verkehrsregeln?
Energiepreise
Umgang mit Wasser und Abwasser sowie Kosten dafür
etc. pp bla bla bla...
Ich schrieb kürzlich an anderer Stelle, dass es auch etwas an uns (Einheimischen) liegt, Zuwanderern dbzgl. Brücken zu bauen
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- Zejtnot
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Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat
Habe es verschoben.
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Zeppelin
- Zar/iza

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Re: Tele-Tipp
Thx @Zejtnot
Ich habe mir die Sendung eben angeschaut.
Der Tenor des Problems wurde IMHO recht gut getroffen, wobei ich aber Dietrich zustimmen muss: Es ging vorrangig um die beachtlichen Eigenbemühungen der Zuwanderer, welche an der hiesigen "Bürokratie" scheiterten...
@Manu: Es mag wohl sein, dass die Sendung an der "Zielgruppe" aus den von Dir genannten Gründen vorbei ging.
Bemerkenswert fand ich aber die Geschichte der Familie Ott aus Kasachstan, der sich der Beitrag sehr plastisch widmete.
Auch aus eigener Erfahrung in meinem Umfeld kann ich bestätigen, dass es für Männer deutlich schwieriger ist, hier den Anschluss zu finden - da mögen sie sich auch noch so sehr bemühen.
Es wurde zwar in der Sendung vorrangig die nicht (vergleichbare) Anerkennung von Bildungsabschlüssen hierzulande kritisiert, aber es bestehen halt nun einmal gewisse Differenzen zwischen jenen und den hiesigen Anforderungen.
Bestes Beispiel war der diplomierte Ökonom, der hier keinen Job fand und nunmehr für die LKW-Inspektion in einer russischen Spedition verantwortlich ist.
Man rate, woher die Trucks mit den defekten Bremsen stammen, welche hier so oft aus dem Verkehr gezogen werden...
Ansonsten kam mir die ganze Sendung etwa so vor wie eine Ausladung nach dem Motto: "Zuhause hättet Ihr es doch viel schöner..."
Ich habe mir die Sendung eben angeschaut.
Der Tenor des Problems wurde IMHO recht gut getroffen, wobei ich aber Dietrich zustimmen muss: Es ging vorrangig um die beachtlichen Eigenbemühungen der Zuwanderer, welche an der hiesigen "Bürokratie" scheiterten...
Das glaube ich nicht so ganz. Immerhin hat das Kind einiges erlebt und gemeistert. Daher verfügt die kleine Vlada über ein soziales Kapital, welches ihr - egal wo - mit Sicherheit sehr nützlich sein wird.7punkt hat geschrieben:Die Armen....besonders schade um die Tochter. Sie haette in DE bessere Perspektiven als in Sibirien![]()
@Manu: Es mag wohl sein, dass die Sendung an der "Zielgruppe" aus den von Dir genannten Gründen vorbei ging.
Bemerkenswert fand ich aber die Geschichte der Familie Ott aus Kasachstan, der sich der Beitrag sehr plastisch widmete.
Auch aus eigener Erfahrung in meinem Umfeld kann ich bestätigen, dass es für Männer deutlich schwieriger ist, hier den Anschluss zu finden - da mögen sie sich auch noch so sehr bemühen.
Es wurde zwar in der Sendung vorrangig die nicht (vergleichbare) Anerkennung von Bildungsabschlüssen hierzulande kritisiert, aber es bestehen halt nun einmal gewisse Differenzen zwischen jenen und den hiesigen Anforderungen.
Bestes Beispiel war der diplomierte Ökonom, der hier keinen Job fand und nunmehr für die LKW-Inspektion in einer russischen Spedition verantwortlich ist.
Man rate, woher die Trucks mit den defekten Bremsen stammen, welche hier so oft aus dem Verkehr gezogen werden...
Ansonsten kam mir die ganze Sendung etwa so vor wie eine Ausladung nach dem Motto: "Zuhause hättet Ihr es doch viel schöner..."
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)


