Zejtnot hat geschrieben:Fester hat geschrieben:Vor allem muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Medizien in Deutschand in so einem schlechten Zustand, dass man nach Moskau fahren muss um sich behandeln zu lassen.
Das war ernst gemeint?
Ja klar. Wie gesagt, ich hatte zu viel negatieve Erfahrung mit der Deutschen Medizien :( Und es sind sehr viele Leute, die mit der deutschen Medizien nicht zufrieden.
Zejtnot hat geschrieben:Also ich kenne mehrere Ausländer, die hier erkrankt sind, mit schweren aber nicht ungewöhnlichen Sachen (Knöchel gebrochen, Lungenbläschen zusammengefallen, ...) - stets wurde denen geraten, schnell nach Deutschland zu fliegen, weil in Russland die Behandlungsmethoden fehlten. (Beispiel Knochenbruch: "Ich weiss, meine Kollegen in Deutschland operieren. Ich kann es nur eingipsen und 8 Wochen warten. Wenn es schief zusammenwächst, dann muss ich es noch einmal brechen und dann warten wir weitere 8 Wochen.")
Es kann schon Möglich sein, dass manche Operationen werden in Deutschaln gemacht und in Russland nicht. Es kann auch umgekehrt sein.
Noch ein Beispiel mir meiner Frau

Sie hatte mal Magenschrezen... ich habe sie ins Klinikum gebracht (in Nürnberg). Dort haben die Ärzte eine infusion Nadel angelegt. Am 3. Tag hat meine Frau Venenentzündung bekommen. "Ärzte" haben nur die Nadel ausgewächselt (rausziehen wolten die nicht). Nach 5 Tage Aufenhalt im Klinikum wurde das Problem nicht gelöst, es wurde auch keine Diagnose gestellt... (nur eine Vermutung auf Khron Syndrom) und drei Tage später sind wir zum zweiten Mal in dem selben Klinikum gelandet wegen des Tromboflibitis. Die "Ärzte" haben zum Zweiten eine infusion Nadel angelert und durch die Nadel hat meine Frau 3 Mal täglich Penezilin bekommen. Ich wurde versichert, dass es wegen der Penezilininfusionen keine Entzündung sein kann... Am 2. Tag bekommt meine Frau dieselbe Entzündung, aber an dem anderen Hand.
Ergebniss des war 1) Keine Diagnose wegen der Magenschrerzen und 2) Tromboflibitis anuf den beiden Händen und als 3) keine Behandlung von Tromboflibitis (laut dem "Arzt" gibt es keine Physiotherapie nur eine Salbe).
Dann ist meine Frau nach Moskau gefahren und es wurde eine ziemlich harmlose Diagnose wegen der Magenschmerzen gestellt und erfolgreich behandelt. Und es wurde auch Tromboflibitis erfolgreich behandelt (mit eine Salbe und Physiotherapie).
Es kann ja sein, dass die Ärzte von sich gar nicht so schlech... und dass es nur das System dran schuld ist... ich weiss es nicht. Ich wess nur, dass die behandlung in Russland schon mehr Mals effektiver war als in Deutschland.
Zejtnot hat geschrieben:Von den Behandlungsmöglichkeiten in gynäkologischen Krankenhäusern Russlands kann ich folgendes berichten: Man geht dort nicht nach medizinischen Bedürfnissen, sondern stur nach Regeln.
Ist es in Deutschland anders?

Die Regeln kommen bloss von den Krankenkassen...
Zejtnot hat geschrieben:Ich sage immer: Warum hört man in Russland viel seltener von Krebsfällen? Weil alle vorher sterben!

ein Onkolog hat meine Mutter gesagt "Es geht Ihnen gut. Kommen Sie wieder, wenn Sie Fieber haben"

Na ja, MRT hat meine Mutter in Moskau bezahlt... Gott sei dank war alles OK.