nun will ich doch noch einmal auf zwei märchen reagieren, bevor wir uns wieder der normalen arbeit zuwenden.
die konzeption wurde von mir damals für die mdz entwickelt und erst nachdem es mit denen nicht ging in zusammenarbeit mit rufo gemacht
diese aussage hat bei uns in der redaktionsstube in moskau herzliches lachen ausgelöst. besonders bei denen, die sich noch an die anfangszeiten von moskau.ru (bzw rufo-service.de) erinnern.
der versuch gunnars, in unserem auftrag, mit unserem geld, mit unseren mitarbeitern und zum teil in unserer redaktionsstube einen online-stadtführer zu machen, führte sehr schnell zu solchen absolut unprofessionellen peinlichkeiten im internet (optisch und inhaltlich), dass ihm die projektleitung für das stadtjournal moskau.ru (so hiess es am anfang) entzogen werden musste. erst danach wurde die konzeption der vollformatigen internetzeitung entwickelt und zügig realisiert.
diese konzeption entwickelte sich dank der arbeit eines grossen teams (siehe oben) im laufe einiger jahre. aus MOSKAU.ru - das Stadtjournal wurden schliesslich die Internetzeitung russland.RU, moskau.RU und sanktpetersburg.RU.
ein ständiges hindernis für die entwicklung war dabei eine gewisse fachliche unterqualifizierung gunnars.
die mdz (moskauer deutsche zeitung), für deren internetauftritt gunnar anfangs auch noch parallel arbeitete, obwohl er von mir mehrfach gebeten wurde, diese parallelität zu beenden, zog recht schnell die konsequenzen. mdz-chef heinrich martens kündigte gunnar im herbst 2000 und beauftragte ein moskauer design-büro damit, den internet-auftritt der mdz ganz neu zu gestalten.
die ständige neugestaltung und neupositionierung von moskau.ru war eine enorme teamleistung im laufe von 3 jahren.
das unverwechselbare markenzeichen von moskau.ru und heute aktuell.ru waren und sind - dank der intensiven arbeit des rufo-teams - aktualität und originalität. bei uns schreiben deutsche journalisten und autoren.
zu unserer konzeption gehört auch die herausgabe von regionalen internetzeitungen. sanktpetersburg.ru und das petersburger team tragen zu unserem erfolg bei.
du hast während meines urlaubes entgegen aller agrements of understandig. das letzte vom 8.5.2003, versucht mich auszuhebeln. mit bestechungsgeldern (2000.-- $) versucht an die domain russland.ru zu kommen und mir dann obigen vorschlag gemacht. erst danach kam mein angebot mit den 300 euro. nur der unbestechlichkeit meiner mitarbeiter habe ich es zu verdanken weitermachen zu können.
die domain russland.ru ist in meinem auftrag für unser projekt mit unseren geldern registriert worden. sie wurde von michail sacharow aus tarusa unter dem kürzel RUFO angemeldet (so bis heute nachzulesen auf den einschlägigen domain-check-seiten). michail sacharow wie auch einige andere bewohner tarusas wurden für ihre arbeit für rufo ebenso bezahlt, wie gunnar. sie wurden nicht von gunnar bezahlt, der die mittel dazu gar nicht hat, sondern natürlich von rufo. auch daran und an gunnars honorarforderungen können sich viele aus unserem team noch gut erinnern.
im herbst 2002 drohte gunnar erstmals damit, die adresse russland.RU selbst zu nutzen.
mein angebot, für die übertragung der adresse auf mich, d.h. den auftrag-und geldgeber, 2000.- usd zu zahlen, hat mit bestechung überhaupt nichts zu tun. das angebot galt sowohl für michail sacharow als auch für gunnar juette. gunnar juette verlangte für die nutzung unserer domain eine leibrente von 300 usd monatlich. das war nicht akzeptabel.
nachdem die adresse russland.RU, in deren popularisierung wir viel arbeit und geld gesteckt haben, auf eine andere homepage umgeleitet wurde, wird sie leider sehr schnell entwertet. leider. obwohl gegenwärtig dort alle die elemente eingesetzt werden, die in jahrelanger arbeit von unserem team entwickelt wurden.
... und damit wende ich mich der normalen arbeit wieder zu, unsere internetzeitungen weiterzuentwickeln.
und auch dieses wunderschöne forum hier hat sicher interessantere themen als die internen querelen bei rufo, die - dem himmel sei dank ! - heute schon keine internen querelen mehr sind.
wie schön, dass wir arbeiten können.
gisbert mrozek