Norbert hat geschrieben:Erstens will die DKB ständige Geldbewegungen auf dem Konto - und nicht nur ab und zu mal 100 oder 200 Euro. (Man soll das Konto als Lohnkonto verwenden.) Das ist in diesem Fall nicht gegeben. Zweitens kann man bei der DKB-Karte kein flexibles Limit festlegen - jeden Monat kann damit der volle Kreditrahmen (1000 bis 3000 Euro) abgehoben werden. Bei einer EC-Karte hingegen kann man festlegen: wenn nichts auf dem Konto ist, kann man nichts abheben - demzufolge legt man über den Kontostand jederzeit flexibel fest, wieviel Geld man der Tante in Russland geben möchte.
Die DKB-Karte habe ich schon seit ca. einem Jahr und es stehen noch keine DKB-Fritzen vor der Tür Ich habe es auch nirgendwo gelesen, dass das Konto unbedingt als Lohnkonto verwenden werden muss... naja, auf jeden Fall, die Geldbewegungen kann man sehr leicht organiesieren (zwei Daueruberweisungsaufrtäge würde reichen )
Bei der Eröffnung eines Kontos gibg DKB 500 Euro Dispolimit, den kann man aber bis auf 0 kürzen, bei einer EC-Karte kann es auch einen Dispolimit sein (vor ein Paar Monate hatte ich 8.800Euro Dispolimit).
OK, wenn man den Kreditrahmen auch bei der DKB kürzen kann, dann prima. (Vor einigen Monaten hat irgendwer aus dem Forum mal bei der DKB angerufen und nachgefragt, da war dies wohl nicht möglich.)
Super, vielen Dank an alle. Werde nun mal sehen, wie das mit einem Visum über ein Reisebüro ist. Das wäre natürlich die Überraschung überhapt, wenn ich bei T. Sina vor der Tür stehen würde. Dann könnten wir das alles vor Ort klären und bestimmt eine Lösung finden. Gebe Euch dann natürlich Bescheid wenn es losgehen sollte.
Gruß Pittiplatsch
Grundsätzlich gibt es diese Büros wie Sand am Meer. Den genannten Link habe ich auch schon oft genutzt, ich ziehe aber ansonsten ein Büro um die Ecke vor - gebe meinen Pass lieber persönlich ab als per Briefumschlag bei der Post.
Hallo zusammen
Nachdem ich diesen Thread vor unserer Reise gestartet habe, hier noch ein wenig Feedback. Wir wohnten im Hotelkomplex Ismailovski Park in Moskau. Zuerst wollten wir mit dem Zug ab Bahnhof Yaroslav nach Monino zu fahren, als wir aber am Bahnhof endlich den Ticketschalter für diesen Vorortzug gefunden hatten, wurde uns in sehr unfreunlichem Ton mitgeteilt, dass dieser Zug von 10 bis 14 Uhr Pause hätte (!). Also ab in die Metro bis zur Endstation Schtschjolkowskaja, von dort fahren die Marschrutkis bis nach Monino. Angenehme Fahrt übers Land, ca. 40 Minuten. Dann aussteigen am Eingang der Militärakademie Monino. Hier ist man aber noch lange nicht am Ziel. Wir nahmen dann nochmal ein Taxi dass uns zum Eingang des Museums gefahren hat, Fahrzeit durch diesen extrem verwirrenden Komplex ca. 10 Min. Ich denke zu Fuss hätte ich das heute noch nicht gefunden. An der Kasse angekommen bezahlten wir sehr moderate Preise 150 RUB für meine Frau, 300 RUB für mich (Ausländer!) und 200 RUB zum fotografieren. Das Museum selber ist fantastisch, sicherlich auch interessant für Nicht-Aviatik-Fans. Wir hatten einen alten Kampfpiloten als Begleiter (Konstantinowitch) der uns allerhand Geschichten aus dem kalten Krieg erzählte und meine Frau aufs beste unterhalten hat. In dieser Zeit konnte ich (auch hinter den Absperrungen fotografieren!). Hinter der Kasse befinden sich die administrativen Gebäude des Museums mit einigen sehr interessanten Objekten (Raketen, Triebwerke, Propeller, Schleudersitze usw.). Als ich dort neugierig meine Nase reinsteckte, lernten wir den Direktor des Museums Viktor Kazashvili kennen. Sehr netter Mann. Er hat mir dann noch den neuen Prospekt vom Museum signiert. Danach habe ich spontan 200 USD für das Museum gespendet, finde das ist ein gute Sache und sollte erhalten bleiben. Medvedew, Putin, Gazprom und Co. könnten ruhig auch mal eine grössere Summe dorthin überweisen. Der Direktor hat uns dann mit seinem alten Lada bis zur Haltestelle der Marschrutkis gefahren. Alles in allem ein gelungener Ausflug.
Hallo pittiplatsch_55, bist Du noch dran an deinem "Fall"? Auch ich bin in Monino in die Schule gegangen, allerdings ein paar Jahre später. Für 2016 ist eine Reisegruppe geplant, die nach Monino fliegt/fährt. Wir, das sind die Kinder der Absolventen, die Anfang der 70iger in Monino studiert haben. Diese sind auch regelmäßig in Monino zu Flugshows oder im Museum etc. Wir sind wenige, die den Kontakt noch untereinander halten und daran interessiert, ein Stück Kindheit zu besuchen und weitere "Ehemalige" zu finden, die gern mitkommen möchten.
Also schreib mal, wir würden uns freuen.