...über Russland und die Wahrnehmung Russlands von aussen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29444/1.html
Interessanter Artikel...
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Zeppelin
- Zar/iza

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- Registriert: 25 Jun 2006, 14:12
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Re: Interessanter Artikel...
Ja, schon.
Aber irgendwie nichts Neues.
Und außerdem die Diktion eines sich intellektuell gebenden Autors, dem eine Reihe von Populismen und Pauschalierungen unterlaufen.
So halte ich es für absolut unrichtig, dass Russland der internationale Respekt abgesprochen würde.Siehe nur G8, UN Sicherheitsrat, Präsenz bei der EU u.v.a.m.
Ebenso ist unrichtig,
Da sein nur an die Unterstützung bei der Rückführung der sowjetischen Truppen, an massive Wirtschaftshilfen, an Hilfen bei der Sicherung maroder Atomtechnik u.v.a.m. erinnert.
Und dann sind da auch noch so kleine faux pas drin, wie sich einerseits auf Niklas Luhmann zu berufen und andererseits so ein Unwort wie "Liberalismus" zu verwenden.
Der Terminus ist zwar gängig, aber in sich paradox, da liberal und -ismus sich gegenseitig ausschließen bzw. ad absurdum führen. Kosequenter weise müsste man dann auch "Demokratismus" schreiben - aber lassen wir das. Das würde ich nicht kritisieren, wenn der Autor nicht so einen hohen Anspruch erheben würde und so täte, alles besser im Überblick zu haben, als alle, die Russland persönlich kennen.
Hast Du Dir die Kommentare zu dem Artikel mal angeschaut?
Da wird der Typ ja so richtig auseinander genommen. 
Aber irgendwie nichts Neues.
Und außerdem die Diktion eines sich intellektuell gebenden Autors, dem eine Reihe von Populismen und Pauschalierungen unterlaufen.
So halte ich es für absolut unrichtig, dass Russland der internationale Respekt abgesprochen würde.Siehe nur G8, UN Sicherheitsrat, Präsenz bei der EU u.v.a.m.
Ebenso ist unrichtig,
denn zum Einen gibt es "den Westen" nicht; schon gar nicht als homolites Gebilde und zum Andren gabes noch eine Reihe weiterer Zusagen, welche der Autor nicht aufführt, die sehr wohl eingehalten wurden.Hinzu kommt, dass der Westen all seine Zusagen gebrochen hat, die er post 1989 Russland gegeben hatte.
Da sein nur an die Unterstützung bei der Rückführung der sowjetischen Truppen, an massive Wirtschaftshilfen, an Hilfen bei der Sicherung maroder Atomtechnik u.v.a.m. erinnert.
Und dann sind da auch noch so kleine faux pas drin, wie sich einerseits auf Niklas Luhmann zu berufen und andererseits so ein Unwort wie "Liberalismus" zu verwenden.
Der Terminus ist zwar gängig, aber in sich paradox, da liberal und -ismus sich gegenseitig ausschließen bzw. ad absurdum führen. Kosequenter weise müsste man dann auch "Demokratismus" schreiben - aber lassen wir das. Das würde ich nicht kritisieren, wenn der Autor nicht so einen hohen Anspruch erheben würde und so täte, alles besser im Überblick zu haben, als alle, die Russland persönlich kennen.
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"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Re: Interessanter Artikel...
Interessant, Harald, danke.
Da sieht man wieder mal, wie ein Philosoph, Soziologe (?) und Publizist das sicher richtige Prinzip "versuch, Dich in den anderen hineinzuversetzen" kompliziert entwickeln kann. So ein Denkansatz ist sicher schwer zu akzeptieren, wenn man an die absolute Wahrheit glaubt... (und ihr konsequenterweise selbst folgen will.)
Eine Trennung von eingefrorenen Denkschemata, beim Beispiel Russland passiert ja vieles fast auf Instinktebene, waere sowohl in der grossen Politik, als auch im taeglichen Leben sicherlich produktiv.
Mir scheint schon, dass sich Rudolf Maresch mit Russland intensiv beschaeftigt hat...
Da sieht man wieder mal, wie ein Philosoph, Soziologe (?) und Publizist das sicher richtige Prinzip "versuch, Dich in den anderen hineinzuversetzen" kompliziert entwickeln kann. So ein Denkansatz ist sicher schwer zu akzeptieren, wenn man an die absolute Wahrheit glaubt... (und ihr konsequenterweise selbst folgen will.)
Eine Trennung von eingefrorenen Denkschemata, beim Beispiel Russland passiert ja vieles fast auf Instinktebene, waere sowohl in der grossen Politik, als auch im taeglichen Leben sicherlich produktiv.
Mir scheint schon, dass sich Rudolf Maresch mit Russland intensiv beschaeftigt hat...