EinBerliner hat geschrieben:Mit meiner Mail, war ich erfolglos. Als Antwort auf die Frage wieso, hieß es: Wir dürfen keine Informationen an dritte weitergeben
Das Problem ist da halt, dass Du offenbar nicht offiziell als der eigentliche Einlader aufgertreten bist.
Hat jemand Erfahrung mit solchen Fällen?
Ja! Sonst hätte ich in diesem Forum nicht so viel über das Thema geschrieben.
Insbesondere bei - auf den ersten Blick - weniger durchsichtigen Konstellationen, empfahl ich ja erst recht, die VE durch ein persönliches Schreiben zu ergänzen, aus welchem das Konsulat entnehmen
kann, was Sache ist.
Und damit habe nicht nur ich beste Erfahrungen gemacht. Doch nach einer Ablehnung hilft nur ein neuer Antrag. (Mit den entsprechenden Ergänzungen)
Wie kann man den genauen Grund erfahren und was kann man dagegen machen?
Eine Remonstration schreiben macht wenig Sinn, wenn man nicht weiß, was man Begründen soll.
Ohne Remo wird aber niemand diese Gründe erfahren.
Das ist doch auch nicht schwer. Da reicht doch ein knapper Brief. Darin fasst man die Fakten zusammen und bittet um (fordert) eine Erklärung für die Ursache des Misstrauens.
Ich habe hier gelesen, dass die einladende Person einfach bei der Botschaft angerufen und alles aufgeklärt hat.
1. Warst aber nicht Du die einladende Person (wenn ich richtig) gelesen habe und
2. braucht man etwas 'Geduld und Spucke' um jemanden bei den Konsulaten 'an die Strippe' zu bekommen, der/die sich des Anliegens annimmt.
Ich habe mich bei den wenigen nötigen Telefonaten aus Berlin zum dt. Konsulat in Moskau jedoch stehts auf meine Integrität, meine Staatsangehörigkeit und mein Verständnis für die Situation bei denen vor Ort berufen.
Damit bekam ich bisher stehts eine umstandslose Lösung von Visaproblemen (bei denen ich Einlader war)
Man sollte sich stets in die Lage der Konsularmitarbeiter vor Ort versetzen. (Damit meine ich nicht das Personal an den Empfangsschaltern!!!) versetzen, die ein nach Aktenlage über Visa zu entscheiden haben und die Antragsteller nur selten persönlich zu Gesicht bekommen.
Im Zweifel müssen die halt ablehnen, wenn sie nicht ihren Job riskieren wollen.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)