Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!
Rainer Horstmann
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Rainer Horstmann »

Hallo,

auch wenn einige User hier mich inzwischen als Faschisten betrachten, was immer das heute ist, ich finde einige der Gedanken sehr wichtig.
Was ist es denn bitte, was das Interessante, die Vielfalt der Menschen ausmacht? Doch nicht, wir "fressen" alle bald nur noch bei Mac Doof, sehen dieselben Filme, hören immer gleiche Musik und tragen alle Jeans?
Die Welt MUSS vielfältig bleiben. Eine Russe oder ein Russin die eigene Mentalität pflegen und behalten. Genau wie andere richtige Nationen dieser Welt. Es ist wichtig, den Unterschied zu erhalten. Das macht uns interessant. Auch faszinierend. Das Andere reizt. Nicht das ewig Gleiche.
Leider üben sich die BRD Bürger in der Anpassung an alles Fremde. Halb türkisch, halb amerikanisch. Auch in der Sprache. Reines Deutsch ist fast schon Nazi behaftet. Es sei den, es kommt ein Klinsmann aus Kalifornien. Der formt aus einer Multi Kulti Truppe ein Sommermärchen für Kinder!
Ich würde jede Russin, jede Thailänderin oder andere noch so schöne Frau verachten, wenn sie sich, ihre Heimat, Tradition und Mentalität verleugnet.
Wir leben oder lebten von der Vielfalt. Diese ist das Salz der Suppe.
Die "ONE WORLD" ein öder Konsum Sumpf!

Gruß
Rainer
Man muß, wenn von Freiheit gesprochen wird, immer wohl achtgeben, ob es nicht eigentlich Privatinteressen sind, von denen gesprochen wird." (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)
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Norbert
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Norbert »

Rainer Horstmann hat geschrieben:Es ist wichtig, den Unterschied zu erhalten. Das macht uns interessant. Auch faszinierend. Das Andere reizt. Nicht das ewig Gleiche.
Genau weil das Andere reizt und nicht das ewig Gleiche, sind halt auch internationale Ehen oft erfolgreich. Deswegen würde ich aber nie aus Prinzip den Unterschied erhalten wollen. Meine Kinder werden sich noch genug von anderen unterscheiden, um wiederum einen anderen reizvollen Menschen zu finden.
Naila

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Naila »

Alles gut und schön. Ich leugne auch nicht meine Herkunft. Aber was ist, wenn ich nicht ständig in die Rolle einer Russin gedrängt werden möchte?! Das ist stinke langweilig, wenn ich nur diese Rolle spielen soll. Nervt auch langsam. Ich möchte nicht ständig diejenige sein, die das Multi-Kulti-Klischee aufrecht erhält. Und ich möchte kein Kind mit Migrationshintergrund in die Welt setzen. Ich frage mich langsam, was ist, wenn ein gut verdienender deutscher Bürger türkischer Abstammung ein rein deutschstämmiges deutsches Kind adoptiert (Im Babyalter)? Hat dieses Kind dann auch einen Migrationshintergrund?
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harald63
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von harald63 »

Rein statistisch wohl nicht, da beide Eltern Deutsche sind. Meine Kids sind wohl statistisch gesehen Kinder mit Migrationshintergrund. Meine Ex-Frau hatte aber nie Interesse, denen irgendwas japanisches beizubringen und sie wachsen bei mir auf. Die sind badischer als ich es jemals war. Bei dem groben Raster ist der Begriff echt ein Witz.
Papa Hoth

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Papa Hoth »

"deutscher Bürger türkischer Abstammung"... Also ein Türke mit einem deutschen Paß, oder?

Gruß Papa Hoth!
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CSB_Wolf
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von CSB_Wolf »

Naila hat geschrieben:Ich frage mich langsam, was ist, wenn ein gut verdienender deutscher Bürger türkischer Abstammung ein rein deutschstämmiges deutsches Kind adoptiert (Im Babyalter)? Hat dieses Kind dann auch einen Migrationshintergrund?
Ein deutscher Bürger türkischer Abstammung hat in Deutschland keine Chance ein deutsches Kind zu adoptieren. Der gute Verdienst spielt da überhaupt keine Rolle, sondern die Religion und die hat in Deutschland einen sehr grossen Einfluss. Wenn er allerdings zum Christentum konvertiert bestünde vielleicht eine kleine Chance in einer den nächsten Generationen, aber so nicht.

Gruss
wolf
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GIN
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von GIN »

Rainer Horstmann hat geschrieben:Hallo,

auch wenn einige User hier mich inzwischen als Faschisten betrachten, was immer das heute ist, ich finde einige der Gedanken sehr wichtig.
Was ist es denn bitte, was das Interessante, die Vielfalt der Menschen ausmacht? Doch nicht, wir "fressen" alle bald nur noch bei Mac Doof, sehen dieselben Filme, hören immer gleiche Musik und tragen alle Jeans?
Die Welt MUSS vielfältig bleiben. Eine Russe oder ein Russin die eigene Mentalität pflegen und behalten. Genau wie andere richtige Nationen dieser Welt. Es ist wichtig, den Unterschied zu erhalten. Das macht uns interessant. Auch faszinierend. Das Andere reizt. Nicht das ewig Gleiche.
Leider üben sich die BRD Bürger in der Anpassung an alles Fremde. Halb türkisch, halb amerikanisch. Auch in der Sprache. Reines Deutsch ist fast schon Nazi behaftet. Es sei den, es kommt ein Klinsmann aus Kalifornien. Der formt aus einer Multi Kulti Truppe ein Sommermärchen für Kinder!
Ich würde jede Russin, jede Thailänderin oder andere noch so schöne Frau verachten, wenn sie sich, ihre Heimat, Tradition und Mentalität verleugnet.
Wir leben oder lebten von der Vielfalt. Diese ist das Salz der Suppe.
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Gruß
Rainer
Ich sehe Dich nicht als Nazi....kenne Dich nicht... kann mir also nicht wirklich eine Meinung bilden.. Ich stimme Dir mit Multikulti zu.. ist ein Element einer ideologie von Oben aufgezwungen,,,,,, hat so 1990 angefangen als sie uns das Wort Gastarbeiter abgewoehnt hatten. Genau wie dieser Liberalismus in der Wirtschaft ist fuer mich dieses Multikulti ein staatliches Programm die eigene Bevoelkerung zu verbloeden. Deutschland war aber immer ein Migrationsland und ein Land mit Kontakt. Alfred Rosenberg.. der ideologie der NS Zeit hatte eine russische Geburtsurkunde
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Rosenberg
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GIN
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von GIN »

CSB_Wolf hat geschrieben:
Naila hat geschrieben:Ich frage mich langsam, was ist, wenn ein gut verdienender deutscher Bürger türkischer Abstammung ein rein deutschstämmiges deutsches Kind adoptiert (Im Babyalter)? Hat dieses Kind dann auch einen Migrationshintergrund?
Ein deutscher Bürger türkischer Abstammung hat in Deutschland keine Chance ein deutsches Kind zu adoptieren. Der gute Verdienst spielt da überhaupt keine Rolle, sondern die Religion und die hat in Deutschland einen sehr grossen Einfluss. Wenn er allerdings zum Christentum konvertiert bestünde vielleicht eine kleine Chance in einer den nächsten Generationen, aber so nicht.

Gruss
wolf
3% aller tuerkischen Staatsbuerger in Deutschland sind Christen (Orthodoxe Kirchen)... 18% Alwiten und 2% sind Yesiden. Ich wuerde Vorschlagen nicht den Begriff Christ aber Evangelisch oder Katholisch zu benutzen.. Die Tuerkei ist auch ein Staat mit vielen Nationen und Religionen... Anders als Deutschland ist es aber kein Multikultistaat.. Die bEvoelkerung steht zu grossen Teilen voll hinter ihrem Pass
Zuletzt geändert von GIN am 29 Mai 2009, 00:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von GIN »

Papa Hoth hat geschrieben:"deutscher Bürger türkischer Abstammung"... Also ein Türke mit einem deutschen Paß, oder?

Gruß Papa Hoth!
Solches Gedankengut ist Schei..dreck... die Gene koennen hier nicht das Richtmass sein. Diese Menschen sind ein Teil von Deutschland. Oft koennen die nicht einmal wirklich die Sprache ihrer Eltern
Naila

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Naila »

Als mir die Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth, die Einbürgerungsurkunde persönlich übergab, sagte sie zu mir, daß ich von nun an deutsche Staatsbürgerin sei (und nicht Russin mit einem deutschen Paß). All die Jahre habe ich mich als deutsche Staatsbürgerin russischer Abstammung gefühlt. Für mich ist eine Staatsbürgerschaft vor allen Dingen eine Frage der Loyalität. Das heißt, wenn es Krieg gibt, auf welcher Seite werde ich wohl da sein? Auf deutscher. Wenn es einen Krieg mit Russen geben würde, würde ich mich weigern, die Russen zu töten und zu foltern. Aber ich werde für Deutschland sein. Das ist wie eine Heitrat, in guten und in schlechten Zeiten. Ich habe die Nacht vor der Einbürgerung nicht geschlafen. An jenem großen Tag zog ich meine hessische Tracht an, und eine gute Bekannte, die Floristin war, schenkte mir einen ganz speziellen Strauß. Es war Herbt, und im Strauß waren Zierkürbisse und Herbstblumen drin und das Ganze zierten die Schleifen in deutschen Nationalfarben. Mein Hals schmückte ein goldenes Medaillon, gemacht aus der Gedenkmünze 150 Jahre Paulskirche, 1. deutsches Parlament. Unten stand: "Einigkeit und Recht und Freiheit". Als ich den Kaisersaal erschienen betrat, hörten alle Politiker zu quatschen und schauten mich an. Dann sagte einer: "Wo ist unsere CD mit der Nationalhymne?" Und sie hatten keine! Petra Roth sagte:" Hätten wir gewußt, daß wir solche Deutsche kriegen, hätten wir uns darum rechtzeitig gekümmert". Ich war stolz wie Oskar :D Und Jahre später wollte mir jemand weiß machen, daß ich bloß eine Russin mit deutschem Paß sei. Migranten, die sich nicht integrieren, sind schlecht, aber diejenigen, die es ernst meinen mit ihrem Deutschsein, sind wohl auch nicht besser.
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