zimdriver hat geschrieben:Vielleicht werden nachher ein paar Träumer wach, die schon bei der Auslieferung Deutschlands an die russischen Gaspipelines an das Gute geglaubt haben ...
Also wenn Opel so gut klappen würde, wie die Gasversorgung Deutschlands und die Vertragstreue Russlands in dem Gasgeschäft, dann würden Opel goldene Zeiten bevorstehen.
Seit Anfang der 70er Jahre bekommt Deutschland Gas aus Russland/UdSSR und das ohne Probleme. Die Probleme fingen erst an, als sich die Ukraine als unsicheres Transitland herausstellte und illegal Gas abzweigte und die Rechnungen an Russland nicht bezahlt hat.
Die Leitungen die nicht durch die Ukraine gingen wurden ganz normal beliefert und da gab es auch keine Probleme. Also kann man bei der Gasversorgung Deutschlands durch Russland wirklich an das Gute glauben.
zimdriver hat geschrieben:Es gab eine Alternative mit Fiat ......
Das und Alternative? Das war jetzt Satire, oder?
Eigentlich schon mal aufgefallen, dass nach dem Opelplan GM immer noch 35% behält und die Opel Belegschaft 10% Magna 20% und der Rest an GAZ/Sberbank. Die sind also alle so unfähig, dass sie nicht sehen wie "gefährlich" die Russen sind.
Das ist nichts andres als populistische Meinungsmache gegen Russland.
Persönlich bin ich übrigens der Meinung, dass man Opel auf dem freien Markt hätte anbieten sollen, ohne Staatshilfe und wenn dann keiner den Laden haben will, dann eben in den Konkurs.
Während viele Staaten in Europa ( von Schweden bis Holland ) ihre Strukturkrisen in den 80er-90er Jahren einigermaßen auf die Reihe bekommen haben, hat unser ewiger Kanzler durch einen irrealen Kaufkraftschub durch die neuen Bundesländer benebelt alle Reformen ausgesessen. Als der dann endlich weg war, waren schon alle Kinder in den Brunnen gefallen.
Und seit 4 Jahren wird in der großen Koalition Mikado gespielt. Wer sich als erster bewegt, der hat verloren. Mit einer satten Bundestags- und Bundesratsmehrheit angetreten, hat es diese Regierung wirklich geschafft, nach kohlscher Manier, abzuwarten und bloß nichts zu machen, was einen Wähler vergraulen könnte.