Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
http://www.karriere.de/bildung/verstehe ... land-9083/
Meines Erachtens ist der Artikel fernab der Realität geschrieben, aber so werden Illusionen geweckt. Ich kenne vier Leute (davon 2 Expats), die seit bis zu einem Jahr hier vergeblich nach einen Job suchen. Sie haben beste Referenzen und theoretisch eine gefragte Ausbildung und Praxiserfahrung.
Meines Erachtens ist der Artikel fernab der Realität geschrieben, aber so werden Illusionen geweckt. Ich kenne vier Leute (davon 2 Expats), die seit bis zu einem Jahr hier vergeblich nach einen Job suchen. Sie haben beste Referenzen und theoretisch eine gefragte Ausbildung und Praxiserfahrung.
- Sibirier
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Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Vor allen Dingen hat der Verfasser sich gut erkundigt, wie leicht zur Zeit Ausländerquoten zu bekommen sind. 
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
- Apollo
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Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Warum ist die gute Frau wohl so erfolgreich ? Weil Sie Russisch spricht oder auf ein Netzwerk zurückgreifen kann ?
M.E. nach ist wesentlich mehr als Sprachkentnnis notwendig um in diesem Land erfolgreich zu arbeiten.
M.E. nach ist wesentlich mehr als Sprachkentnnis notwendig um in diesem Land erfolgreich zu arbeiten.
- Zejtnot
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Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Gute Ausländer werden schon gesucht ... aber keiner weiß so recht, wo. Also die Verbindung zwischen suchenden Arbeitnehmern und -gebern ist extrem schwierig. Dazu kommt, dass die Suchenden meist nicht die Gesuchten sind. Es suchen verliebte Studienabgänger, aber es werden langjährige Experten gesucht. Dort ist das Problem.
Ansonsten finde ich es schon grundsätzlich richtig, dass man mit 30 eine ganz schöne Karriere in Russland hinlegen kann - besser als in der Heimat.
Die Arbeitsgenehmigungen haben sie natürlich im Artikel voll vergessen. Ach ja, und Diplomaten lernen auch am Russikum kein Russisch vorm Einsatz - allenfalls die Konsule und Botschafter ein wenig.
Ansonsten finde ich es schon grundsätzlich richtig, dass man mit 30 eine ganz schöne Karriere in Russland hinlegen kann - besser als in der Heimat.
Die Arbeitsgenehmigungen haben sie natürlich im Artikel voll vergessen. Ach ja, und Diplomaten lernen auch am Russikum kein Russisch vorm Einsatz - allenfalls die Konsule und Botschafter ein wenig.
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Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Ohne Beziehungen läuft doch gar nichts. Zumindest wenn man direkt vor Ort einsteigen will. Ich habe mich durch den ganzen Bankensektor in Moskau beworben aber keinen Erfolg gehabt. Jetzt gehe ich für das gleiche Geld nach Baku und schleiche mich über Dagestan ein ;-)Zejtnot hat geschrieben:Gute Ausländer werden schon gesucht ... aber keiner weiß so recht, wo. Also die Verbindung zwischen suchenden Arbeitnehmern und -gebern ist extrem schwierig.
Und was die Quoten angeht, wer eingestellt werden soll, weil wichtig, der bekommt seine Quote.
- Sibirier
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Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Was ich damals bei meiner Arbeitsplatzsuche erlebt habe, war, dass die Bewerbung z. B. bei deutschen Firmen an den deutschen Chef gehen muss. Wenn die so einfach geschrieben wird, geht die Bewerbung in das Personalbüro. Die schauen drauf, ohje ein Ausländer. Nee lieber nicht wegen Migration, Registrierung, dann müssen wir noch bei der Wohnungssuche behilflich sein usw. und die Bewerbung wird gar nicht den Abteilungsleitern bzw. Chef's vorgelegt.....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Mein Leserkommentar unter dem Artikel:
Vse v schokolade?! Das täuscht aber gewaltig. Dieser Artikel beschreibt eine Arbeitsmarktsituation in Russland, explizit in Moskau, die vielleicht in Ansätzen vor der Krise mit der Realität übereinstimmte, heute jedoch keinesfalls zutrifft.
Die Krise hat den Arbeitsmarkt mit jobsuchenden Fachleuten (Russen und auch Expats) überspült. Die Gehälter sind gefallen.
Nun befinden sich die Arbeitgeber meistens in der glücklicheren Lage und nicht wie früher die Arbeitnehmer, ausgenommen sind absolute Spezialisten (Finance, Controlling, usw.).
Für einen Arbeitgeber, der einen Ausländer einstellen will, gilt es erst einmal die Hürde der Arbeitserlaubnis zu nehmen. Die Erlaubnis muss im Rahmen eines komplexen Verfahrens beantragt werden. Dies beinhaltet die Beantragung einer Quote (ein Jahr im voraus), die auf Geschlecht und nationale Herkunft festgelegt ist.
Dazu kommt, daß dem Ausländer ein sogenanntes Expat-Paket anzubieten ist (Übernahme eines Teils der Miete, Pension, Heimreise, internationale KV, Gehalt in EUR). Mieten sind zwei-dreimal so hoch wie München. Der Rubel hat im letzten halben Jahr über 35% abgewertet, ein EUR-Gehalt wird für den Arbeitgeber entsprechend teuer.
Warum sollte ein Arbeitgeber sich diese Hürden auflasten, wenn er die Stelle adäquat mit einem Russen besetzen kann?
Für die meisten Expats gibt es im Moment gemäß der Aussage von Immobilienmaklern und Spediteuren derzeit nur eine Richtung - raus aus Russland!
Vse v schokolade?! Das täuscht aber gewaltig. Dieser Artikel beschreibt eine Arbeitsmarktsituation in Russland, explizit in Moskau, die vielleicht in Ansätzen vor der Krise mit der Realität übereinstimmte, heute jedoch keinesfalls zutrifft.
Die Krise hat den Arbeitsmarkt mit jobsuchenden Fachleuten (Russen und auch Expats) überspült. Die Gehälter sind gefallen.
Nun befinden sich die Arbeitgeber meistens in der glücklicheren Lage und nicht wie früher die Arbeitnehmer, ausgenommen sind absolute Spezialisten (Finance, Controlling, usw.).
Für einen Arbeitgeber, der einen Ausländer einstellen will, gilt es erst einmal die Hürde der Arbeitserlaubnis zu nehmen. Die Erlaubnis muss im Rahmen eines komplexen Verfahrens beantragt werden. Dies beinhaltet die Beantragung einer Quote (ein Jahr im voraus), die auf Geschlecht und nationale Herkunft festgelegt ist.
Dazu kommt, daß dem Ausländer ein sogenanntes Expat-Paket anzubieten ist (Übernahme eines Teils der Miete, Pension, Heimreise, internationale KV, Gehalt in EUR). Mieten sind zwei-dreimal so hoch wie München. Der Rubel hat im letzten halben Jahr über 35% abgewertet, ein EUR-Gehalt wird für den Arbeitgeber entsprechend teuer.
Warum sollte ein Arbeitgeber sich diese Hürden auflasten, wenn er die Stelle adäquat mit einem Russen besetzen kann?
Für die meisten Expats gibt es im Moment gemäß der Aussage von Immobilienmaklern und Spediteuren derzeit nur eine Richtung - raus aus Russland!
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Russlandfan70
Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Schön geschrieben. Und nun? Erwartest du jetzt eine Lobhudelei auf dein Kommentar oder was wolltest du damit bezwecken? Dein Kommentar kann doch jeder auf der Page lesen.Simone hat geschrieben:Mein Leserkommentar unter dem Artikel:
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m1009
Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Ich denke Simone erwartet gar nix.
Warum soll sie also ihren Artikel nicht einstellen?
Warum soll sie also ihren Artikel nicht einstellen?
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daveg
Re: Artikel über den Arbeitsmarkt in Russland
Ein paar gute Beziehungen, zur rechten Zeit am rechten Ort und dann noch die russische Sprache - dann kann es vielleicht klappen. Aber ansonsten ist es bis für wenige Spezialisten nicht besser oder einfacher als anderswo, ganz im Gegenteil die bürokratischen Hürden, welche in Ru bei der Einstellung eines Ausländers zu nehmen sind schrecken eher ab. Bei rein russ. Firmen kenne ich keinen einzigen Ausländer, nur bei Tochterfirmen von westeuropäischen Unternehmen. Und auch die überlegen genau, ob es nicht auch ein Russe täte. Die sind zwar auch kaum nch viel billiger als gute Leute in D, aber das von Simone erwähnte Expatpaket fällt weg - und eben die Bürokratie.