Tierschutz in Russland

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Sibirier
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Sibirier »

Vielleicht leben die schon zu lange mit Kampfhunden zusammen.... :lol: :lol:

Es heißt ja oft, das Hundebesitzer und Hund sehr oft sich ähneln.....

Naja, ich kann jedenfalls nur den Kopf schütteln. In DE ist selbst das Problem nicht gelöst (denn sonst hätten wir nicht so viele Tierheime, die zum Teil von der Allgemeinheit mitfinanziert werden) und dann werden schon nach Möglichkeit aus der ganzen Welt noch Hunde importiert..... Nur weil man irgendwo im Urlaub war und einen bedauernswerten Hund gesehen hat.
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Marlies1

Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Marlies1 »

@Sibirer: nein, umsonst macht es Air Berlin natürlich nicht. Damit meinte ich, dass der Flugpate keine Kosten hat.
_____

Aber was ich nie verstehen werde - und auch nicht will! - warum muss immer aufeinander eingehauen werden?
Es gibt nur Pro oder Contra, dazwischen......................... NICHTS!

Ja, ich bezeichne mich als Tierschützer, aber genauso versuche ich Menschen zu helfen, egal wo.

Es wird in Foren fast nie etwas bei jemandem hinterfragt, sondern immer gleich um sich geschlagen und die eigene Meinung vehement vertreten. Tja, fast wie im "wirklichen" Leben, oder?
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Sibirier
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Sibirier »

Vielleicht kommt es aber auch daher, dass wir hier in Russland leben und so manche Oma hier sehen, die mit rd. 100 EUR Rente einen Monat überstehen muss.....

Daher ist für uns -die in Russland leben- der Tierschutz zweitrangig und wir glauben das es erstmal wichtiger ist, den Menschen als den Tieren und wenn es nur 1 EUR ist, zu geben....

Und von DE hört man ja schon viel über "Kinderarmut".....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Spätzleskosake
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Spätzleskosake »

ein typisches Bild, ein Rentner durchsucht den Müll nach leeren Flaschen um sie gegen ein paar Rubel einzulösen........
Kaya

Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Kaya »

Leute, Leute - warum nur immer aufeinander einhauen.

Na klar gibt es arme Menschen... überall auf der Welt ... aber da sind Fehler im System ... im System der Menschen ... es wäre doch genug für alle da ... aber nein ... ein paar wenige haben ganz viel, und ganz viele haben ganz wenig - dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, kann man sich an einer Hand ausrechnen.

Und wenn sich jetzt jemand den noch schwächeren annimmt (in diesem Fall den Tieren) dann ist das eine großartige Tat - selbstlos und von Liebe geprägt! Was ist denn daran falsch? Dabei spielt es doch keine Rolle, ob hier Menschen oder Tieren geholfen wird, sondern die Tat zählt. Hätten mehr Menschen einen solchen Charakter wie "Paulinchen" hätten wir auf unserem Planeten weniger Probleme ...

Und hat der Mensch dem Hund gegenüber eine besondere Verantwortung? Meiner Meinung nach ja. Denn er hat ihn aus dem Wolf heraus erschaffen - und -täglich retten x Hunde viele Menschenleben und sind den Menschen zu diensten (Blindenhunde, Rettungshunde, Lawinenhunde, Spürhunde etc.) - sie behüten Haus und Hof, spielen mit unseren Kindern, leisten älteren oft einsamen Menschen Gesellschaft - des Menschen bester Freund halt!

"Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst Du - oh Mensch, sei Sünde.
der Hund blieb mir im Sturme treu - der Mensch nicht mal im Winde"
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Spätzleskosake
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Spätzleskosake »

ich habe mich heute mit einer Heilpraktikerin, die sich mit Hunden beschäftigt über das Thema unterhalten. Sie hält den Tiertourismus für falsch. Die betroffenen Hunde haben sich sehr oft zu Rudeltieren entwickelt. Wenn solch ein Hund in eine Familie kommt, kann es sein, dass er durchdreht.
Zuletzt geändert von Spätzleskosake am 29 Sep 2009, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Sibirier
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Sibirier »

Kaya, ich kann Dich verstehen. Aber wenn selbst das Hundeproblem in DE nicht gelöst ist, warum dann schon Hunde aus dem Ausland holen? Ich habe kein Problem, wenn wir Hunde importieren, wenn unsere Tierheime und die anderen Vereine "Hunde in Not" so gut wie leer wären....

Hinzu kommt, dass die russischen Hunde eine andere Sprache "gelernt" haben. Sage ich zu meinen Hunden "Platz", gucken die mich mit "treudoofen" Augen an und denken ne ponimayu (nix verstehen). Sage ich aber leschat, legen sie sich schön brav hin. Ausser "fass" sind die Hundekommandos komplett unterschiedlich.

Ich bin dafür, dass Leute ehrenamtliche Arbeit machen. Aber trotzdem sollte die Arbeit auch überlegt sein... Ich kann keine "Tierarmut" importieren, wenn ich die "Tierarmut" noch selber Zuhause habe....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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lixil
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von lixil »

Spätzleskosake hat geschrieben: Die betroffenen Hunde haben sich sehr oft zu Rudeltieren entwickelt. Wenn solch ein Hund in eine Familie kommt, kann es sein, dass er durchdreht.
Als potentieller und unerfahrener Hundebesitzer sollte ich also Tierheime die "Rudel-Hunde" aufnehmen dan vielleicht doch meiden.
Na das ist doch ein klassisches Eigentor.
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Spätzleskosake
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Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Spätzleskosake »

lixil hat geschrieben:
Spätzleskosake hat geschrieben: Die betroffenen Hunde haben sich sehr oft zu Rudeltieren entwickelt. Wenn solch ein Hund in eine Familie kommt, kann es sein, dass er durchdreht.
Als potentieller und unerfahrener Hundebesitzer sollte ich also Tierheime die "Rudel-Hunde" aufnehmen dan vielleicht doch meiden.
Na das ist doch ein klassisches Eigentor.
tut mir leid, aber wenn selbst die Fachleute abraten. Aber es steht Dir ja frei solch einen Hund aufzunehmen. Du kannst ihn ja wieder wenn Probleme macht aussetzen.............
Kaya

Re: Tierschutz in Russland

Beitrag von Kaya »

Hallo nochmal,

also ich habe Anfang Juli 09 eine 3beinige Hündin aus Moskau adoptiert und sie hat gaaaaanz fix die neue Sprache gelernt. Sie hat sich so schnell und so gut in den Alltag hier eingefügt! Sie ist freundlich zu allen Menschen (auch zu kleinen Kindern, die oft sehr laut und grob sein können), zu Hunden und Katzen (hab selber 2 Zuhause) und begeistert alle durch ihre freundliche und fröhliche Art. Wie oft hab ich auf Spaziergängen mit ihr schon gehört "Die hätte ich auch genommen".

Ich denke, dass Problem mit den Tieren in den Tierheimen ist der Mensch - egal wo auf der Welt.

Der Mensch ist leider oft einfach verantwortungslos. Wie oft schon wurde (auch in Deutschland) ein Welpe beim Züchter gekauft ... für die Kinder .. zu Weihnachten ... zum Spielen ... und dann kommen die Somemrferien? Wohin mit dem Hund jetzt (der ist auch so furchtbar groß geworden und ständig dieses Gassigehen bei Wind und Wetter) ... also wird so ein Tier mal schnell an einer Autobahn oder sonst wo angebunden ... wenn ihn einer findet hat er Glück und kommt ins Tierheim .. wenn nicht .. krepiert er elendig ...

Ein anderes Problem ist ... auch aus der Unvernunft der Menschen ... Hunde vom Züchter zu beziehen ... besonders die Modehunde .. Jack Russel, Ridgeback, Golden Redriver, Labrador etc. pp ... da wird gezüchtet was das Zeug hält ... ein seriöser Züchter verdient so gut wie kein Geld mit den Welpen .. aber seriöse Züchter sind selten ... hinzu kommt dann ne Menge Inzucht und der gleichen ... ein (Straßen-) Hund aus dem Ausland ist mir da allemal lieber, weil ein Straßenhund in der Regel viel sozialer ist, als ein überzüchteter Hund ... würden hier nicht OHNE ENDE Hunde gezüchtet, dann hätten wir auch nicht so volle Tierheime hier in DE

Hier, wo ich wohne, sitzen übrigens fast zu 99% sogenannte Kampfhunde in den Tierheimen .... 3x dürft ihr raten warum ....
und wer daran schuld trägt ...
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