Paulchen hat geschrieben:Ich finde diese Debatte hier ganz schön an den Haaren herbeigezogen.
So wie dein Beispiel.
Paulchen hat geschrieben:Ein ehemaliger thüringer Ministerpräsident brettert eine Skipiste so schnell runter, dass er nicht bremsen kann und deshalb die Piste auf der anderen Seite wieder hochrast und dabei eine Frau tötet.
War er schneller unterwegs als auf der Piste erlaubt? War er betrunken?
Paulchen hat geschrieben:Hier in diesem Thread geht es nun um einen Porschfahrer der eine vergleichbare Unfallsituation erlebt hat.
Mit einem 2,5t Wagen bei Bodenfrost unter vollständiger Missachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung u.U. betrunken 2 Leute auf einem Fußgängerüberweg überfahren ist "vergleichbar" mit einem Unfall bei dem jemand auf einer Skipiste die Kontrolle verliert und jemanden umfährt?
Paulchen hat geschrieben: Und wenn er es nicht vorsätzlich sondern "nur" fahrlässig getan hat.....
Dann sollte es doch ein großer Unterschied sein, wie fahrlässig man gehandelt hat.
Fährt man auf einer Skipiste zu schnell, so gefährdet man in erster Linie sich selbst. Allerdings ist hier der Unterschied zwischen "schnell" und "zu schnell" sehr schwer zu treffen und außerdem sehr subjektiv von der Person abhängig.
Auf der Straße gibt es dafür klare Regeln an die man sich zu halten hat. Und gerade wenn man zu den stärksten Verkehrsteilnehmern gehört, muss man besondere Vorsicht walten lassen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)