Hallo zusammen,
vielleicht nochmal ein Nachtrag zu meinem letzten Post:
es würden uns vielleicht auch generelle Erfahrungsberichte weiter helfen. Hat das Konsulat bei Euch auch Lebensläufe gefordert? Mußten dann die verschiedenen Lebensstationen alle belegt werden? Was schreibt man, was besser nicht? Welche Punkte im Lebenslauf sollte man besonders betonen?
Danke!
Erich
Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Gegen Einbruch kann man wirklich fast nichts machen. Aber dagegen das man bei einem Umzug wichtige Unterlagen verschlampt
Ehrlich gesagt, würde ich als Konsulatsmitarbeiter hören, dass das Diplom gestohlen wurde und das Arbeitsbuch beim Umzug abhanden bekommen ist, würde ich mich doch schon etwas wundern.Die Häufung des Abhandenkommens wichtiger Dokumente, die einen Lebenslauf in vielen Punkten sehr einfach und ohne Nachforschungen belegen können, ist , naja, zumindest nicht gerade als normal anzusehen. Da würde ich erst recht wühlen, weil ich eine versuchte Verschleierung vermuten müsste.
Ich denke aber nicht, dass Unterlagen vom Konsulat so einfach mit russischen Behörden abgeglichen oder weitergegeben werden.
Auch würde ich mir keine Gedanken machen, wenn eine Firma nicht mehr existiert. Sowas kommt vor und es ist ja nicht die Aufgabe des Antragsstellers gefälligst dafür zu sorgen, dass Referenzfirmen bei Antragstellung noch existieren
Ich denke nicht, dass bei uns damals ein Lebenslauf verlangt wurde. Ist aber auch schon ziemlich her und letztendlich dienen andere Fälle ja nur bedingt als verlässlicher Anhaltspunkt.
Was wäre die Alternative? Zu sagen: "Nö, ihr bekommt keinen Lebenslauf! Bei anderen wolltet ihr denn auch nicht und auf der Webseite steht auch nichts"?

Zu Frage nach dem Betonen: ihr habt doch wohl nicht vor den Lebenslauf in Aufsatzform zu machen??
Ausserdem: da hier wohl niemand genau die Punkte kennt nach denen das Konsulat einen Lebenslauf durchliefst/-sucht, kann man hier auch schlecht was raten
Denkt einfach dran: ihr seid a) nicht die ersten Antragsteller und b) im Konsulat ist man auch nicht auf den Kopf gefallen.
Ehrlich gesagt, würde ich als Konsulatsmitarbeiter hören, dass das Diplom gestohlen wurde und das Arbeitsbuch beim Umzug abhanden bekommen ist, würde ich mich doch schon etwas wundern.Die Häufung des Abhandenkommens wichtiger Dokumente, die einen Lebenslauf in vielen Punkten sehr einfach und ohne Nachforschungen belegen können, ist , naja, zumindest nicht gerade als normal anzusehen. Da würde ich erst recht wühlen, weil ich eine versuchte Verschleierung vermuten müsste.
Ich denke aber nicht, dass Unterlagen vom Konsulat so einfach mit russischen Behörden abgeglichen oder weitergegeben werden.
Auch würde ich mir keine Gedanken machen, wenn eine Firma nicht mehr existiert. Sowas kommt vor und es ist ja nicht die Aufgabe des Antragsstellers gefälligst dafür zu sorgen, dass Referenzfirmen bei Antragstellung noch existieren
Ich denke nicht, dass bei uns damals ein Lebenslauf verlangt wurde. Ist aber auch schon ziemlich her und letztendlich dienen andere Fälle ja nur bedingt als verlässlicher Anhaltspunkt.
Was wäre die Alternative? Zu sagen: "Nö, ihr bekommt keinen Lebenslauf! Bei anderen wolltet ihr denn auch nicht und auf der Webseite steht auch nichts"?
Frage eins wäre: wie soll so ein Lebenslauf diesen Bedarf belegen? Frage zwei: ist ein Lebenslauf nicht ein Lebenslauf und basta. Was gemacht wurde, wurde gemacht Was nicht gemacht wurde und dann dazugedichtet künstlich Bedarf belegen soll, wäre eine Falschangabe und die wollt ihr ja sicher nicht machenember hat geschrieben:Heißt für uns, wir werden darauf achten, daß der Lebenslauf den Bedarf für einen Sprachkurs mit anschließendem Studium belegt.
Zu Frage nach dem Betonen: ihr habt doch wohl nicht vor den Lebenslauf in Aufsatzform zu machen??
Ausserdem: da hier wohl niemand genau die Punkte kennt nach denen das Konsulat einen Lebenslauf durchliefst/-sucht, kann man hier auch schlecht was raten
Denkt einfach dran: ihr seid a) nicht die ersten Antragsteller und b) im Konsulat ist man auch nicht auf den Kopf gefallen.
Учись, студент! Кто не работает - тот ест
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Na, dann soll sie sich eins auf dem Markt gegenüber kaufen!wolk0815 hat geschrieben:Gegen Einbruch kann man wirklich fast nichts machen. Aber dagegen das man bei einem Umzug wichtige Unterlagen verschlamptEhrlich gesagt, würde ich als Konsulatsmitarbeiter hören, dass das Diplom gestohlen wurde und das Arbeitsbuch beim Umzug abhanden bekommen ist, würde ich mich doch schon etwas wundern.
Also Erich, fang doch erstmal Schritt für Schritt an. Organisier nach Möglichkeit Informationen über das Diplom und dann seht ihr weiter. Wo hat sie denn studiert, wenn ich fragen darf? Moskau?
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ember
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Hallo wolk0815,
bevor der Fokus noch länger auf die "verschlampten Unterlagen" gelegt wird, muß ich wohl doch etwas präziser werden: ihre Tante hat nach ihrem Umzug das Arbeitsbuch zur Post gebracht. Im Verlauf dieser Aktion ist das Buch verloren gegangen. Wahrscheinlich bei der Post verschlampt worden.
Das diese Situation nicht ideal ist und bei den Mitarbeitern des Konsulats sicher auf Mißtrauen stoßen wird, ist mir auch klar. Wenn das nicht so wäre, hätte ich mich ja nicht an dieses Forum gewendet. Aber was sollen wir machen? Schlampige Post und Kriminelle die in Wohnungen einbrechen und Dokumente mitnehmen... ist halt nicht Deutschland...
Es ist nun mal so, daß wir aufgrund der Faktenlage fast keine Station des Lebenslaufs belegen können. Da kann man wohl nichts machen.
Mir ging es nur darum, allgemein Erfahrungsberichte von Euch zu sammeln, in welchen Fällen Lebensläufe eingefordert werden und was die Zielsetzung dahinter ist, sowie weitere wertvolle Tips und Hinweise zu bekommen. Vielleicht stand ja schon mal Jemand hier vor einer vergleichbaren Situation...
Was die Formulierung des Lebenslauf anbelangt: wir haben einen tabellarischen Lebenslauf erstellt. Auch ein tabellarischer Lebenslauf kann gewisse Aspekte betonen. Das wendet man ja auch an, wenn man sich für einen speziellen Beruf bewirbt. Dann kann man gewisse Lebensstationen herausstellen und andere vielleicht ein wenig knapper beschreiben. Das hat ja nichts mit künstlichem Hinzufügen zu tun, sondern einfach mit "sich auf denjenigen einstellen, der den Lebenslauf liest". Das ist doch durchaus legitim.
Ich habe aufgrund der Rückmeldungen hier jedenfalls einen Punkt mit aufgenommen, in dem ich darlege, was meine Freundin mit dem Sprachkurs bezweckt, nämlich einen speziellen Studiengang hier in Deutschland zu belegen.
Danke für den Hinweis, aber mir ist auch klar, daß wir nicht die ersten Antragsteller sind und im Konsulat keiner auf den Kopf gefallen ist ;-)
Grüße,
Erich
bevor der Fokus noch länger auf die "verschlampten Unterlagen" gelegt wird, muß ich wohl doch etwas präziser werden: ihre Tante hat nach ihrem Umzug das Arbeitsbuch zur Post gebracht. Im Verlauf dieser Aktion ist das Buch verloren gegangen. Wahrscheinlich bei der Post verschlampt worden.
Das diese Situation nicht ideal ist und bei den Mitarbeitern des Konsulats sicher auf Mißtrauen stoßen wird, ist mir auch klar. Wenn das nicht so wäre, hätte ich mich ja nicht an dieses Forum gewendet. Aber was sollen wir machen? Schlampige Post und Kriminelle die in Wohnungen einbrechen und Dokumente mitnehmen... ist halt nicht Deutschland...
Es ist nun mal so, daß wir aufgrund der Faktenlage fast keine Station des Lebenslaufs belegen können. Da kann man wohl nichts machen.
Mir ging es nur darum, allgemein Erfahrungsberichte von Euch zu sammeln, in welchen Fällen Lebensläufe eingefordert werden und was die Zielsetzung dahinter ist, sowie weitere wertvolle Tips und Hinweise zu bekommen. Vielleicht stand ja schon mal Jemand hier vor einer vergleichbaren Situation...
Was die Formulierung des Lebenslauf anbelangt: wir haben einen tabellarischen Lebenslauf erstellt. Auch ein tabellarischer Lebenslauf kann gewisse Aspekte betonen. Das wendet man ja auch an, wenn man sich für einen speziellen Beruf bewirbt. Dann kann man gewisse Lebensstationen herausstellen und andere vielleicht ein wenig knapper beschreiben. Das hat ja nichts mit künstlichem Hinzufügen zu tun, sondern einfach mit "sich auf denjenigen einstellen, der den Lebenslauf liest". Das ist doch durchaus legitim.
Ich habe aufgrund der Rückmeldungen hier jedenfalls einen Punkt mit aufgenommen, in dem ich darlege, was meine Freundin mit dem Sprachkurs bezweckt, nämlich einen speziellen Studiengang hier in Deutschland zu belegen.
Danke für den Hinweis, aber mir ist auch klar, daß wir nicht die ersten Antragsteller sind und im Konsulat keiner auf den Kopf gefallen ist ;-)
Grüße,
Erich
-
ember
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Hallo Schwabe!
Am Markt gegenüber hat sie schon gefragt, die hatten aber keines im Angebot ;-)
Keine Angst, wir machen das Schritt für Schritt. Wir haben schon alles in die Wege geleitet, was wir bezügl. Diplom machen können.
Leider hat sie nicht in Moskau studiert, sonst wären wir schon längst bei der Uni vorstellig geworden und hätten uns eine Kopie des Diploms besorgt.
Sie hat im Osten der Ukraine studiert. Wie genau diese Schule heißt, weiß ich nicht. Habe versucht, eine Webseite zu recherchieren, aber eine solche scheint nicht zu existieren. Habe lediglich Hinweise in russischen Lebensläufen gefunden, die auch dort studiert zu haben scheinen.
Grüße,
Erich
Am Markt gegenüber hat sie schon gefragt, die hatten aber keines im Angebot ;-)
Keine Angst, wir machen das Schritt für Schritt. Wir haben schon alles in die Wege geleitet, was wir bezügl. Diplom machen können.
Leider hat sie nicht in Moskau studiert, sonst wären wir schon längst bei der Uni vorstellig geworden und hätten uns eine Kopie des Diploms besorgt.
Sie hat im Osten der Ukraine studiert. Wie genau diese Schule heißt, weiß ich nicht. Habe versucht, eine Webseite zu recherchieren, aber eine solche scheint nicht zu existieren. Habe lediglich Hinweise in russischen Lebensläufen gefunden, die auch dort studiert zu haben scheinen.
Grüße,
Erich
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
In der Großstadt Charkov vielleicht? Umso besser, da kannst du dich mit ihr ohne Visum treffen (sie braucht auch keines) und ihr könnt gemeinsam der Sache auf den Grund gehen. Die Uni lässt sich doch wohl rausfinden, oder?
Zum Thema Lebenslauf: Ich würde auch einen schreiben, der gewisse Aspekte gleich auf der ersten Seite betont: Uni, die verschiedenen Arbeiten, Zugehörigkeit zu Vereinen (Sportvereinen, .... ). Das hilft denke ich. Es entscheidet sich beim Lebenslauf immer an der ersten Seite.
Zum Thema Lebenslauf: Ich würde auch einen schreiben, der gewisse Aspekte gleich auf der ersten Seite betont: Uni, die verschiedenen Arbeiten, Zugehörigkeit zu Vereinen (Sportvereinen, .... ). Das hilft denke ich. Es entscheidet sich beim Lebenslauf immer an der ersten Seite.
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Magic Touch
Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
naja, manchmal werden von den Konsulatsmitarbeitern auch einige Begriffe verwendet die auf andere Unterlagen wie z.B. einen Lebenslauf deuten, aber z.B. ein Arbeitsbuch meinen.
Ein Arbeitsbuch wurde bisher immer verlangt vorzulegen, ebenso so wie eine Verdienstbescheinigung des derzeitigen Arbeitgebers. Das war das letztemal das Problem bei uns, weil sich der Konsulatsmitarbeiter so missverständlich ausgedrückt hat, das wir einigemale rückrufen mußten was er denn eigentlich haben wollte.
Ansonsten schließe ich mich den anderen an. Aber vielleicht hilft auch ein Anruf und eine konkrete Frage was Sie denn eigentlich haben wollen, das hilft ab und zu mal.
Gruß
Olli
Ein Arbeitsbuch wurde bisher immer verlangt vorzulegen, ebenso so wie eine Verdienstbescheinigung des derzeitigen Arbeitgebers. Das war das letztemal das Problem bei uns, weil sich der Konsulatsmitarbeiter so missverständlich ausgedrückt hat, das wir einigemale rückrufen mußten was er denn eigentlich haben wollte.
Ansonsten schließe ich mich den anderen an. Aber vielleicht hilft auch ein Anruf und eine konkrete Frage was Sie denn eigentlich haben wollen, das hilft ab und zu mal.
Gruß
Olli
- Zejtnot
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Re: Lebenslauf: Schwierigkeit Angaben zu belegen
Ich würde auch einfach mal einen normalen tabellarischen Lebenslauf abgeben und eine Kopie des aktuellen Arbeitsbuches (sie muss ja ein neues haben) beilegen. Wenn dann Fragen kommen, kann man es ja erläutern. Die werden ja nicht jeden Arbeitgeber prüfen ... die haben anderes zu tun!

