Ein Recht auf Leben

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OlgaG.

Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von OlgaG. »

Achim hat geschrieben:филиал ФГУ 9 Лечебно-диагностического центра Министрества обороны РФ
Большая Пироговская ул., 15, м. Фрунзенская
тел (499) 244-5534, (499) 244-5508
http://www.9ldc.ru/contacts.htm

PS: Ok, kein Krankenhaus, sondern eine Polyklinik.
Mit diese Filiale haben wir bis jetzt nicht zu tun gehabt. Vielleicht sind die Ärzte dort wirklich gut und menschlich.
Hier ist eine Geschichte aus meinem Leben.
Wir betreuen die kleine Nastja (6) schon 7 Monaten, sie wurde im Juli 2009 erfolgreich operiert im rechten Oberschenkel eine Endoprothese eingesetzt, durch diese Op konnte ihr Fuß gerettet werden. Die Endoprothese haben wir in Deutschland bestellt und aus Spenden bezahlt. Weil die Eltern von Nastja gar kein Geld für Op und Behandlung hatten, wurden sie von zwei russische fonds unterschtützt. Einen ROO „Oni verjat“, zweiten „Sbor“. Diese zwei fonds haben Garantiebriefe in die Klinikum im. N.N. Bloxina (онкологический научный центр РАМН им. Н. Н. Блохина (метро Каширская) geschickt. ROO „Oni verjat“ für 400 000 Rubel, „Sbor“ für 900 000 Rubel. Die beide haben sich bereit erklärt das Geld nach dem OP auf das Klinikumskonto überweisen. Die Spenden für Nastja haben die beide Fonds auf eigenen Kontos gesammelt. ( übrigens die sammeln die Spenden für Nastja immer noch und kriegen gewaltige Summen) aber keine von beiden hat das Geld auf das Klinikumskonto überwiesen oder dem Eltern abgegeben. Mehrere Anfragen, Anrufen, Briefen haben nichts gebracht. Die Klinikum hat die Schulden auf die Eltern übertragen. Der Staatsanwaltschaft im Moskau unternehmt nichts. Nach Russische Gesetze das ist kein Verbrechen. Vor einem Monat griff Nastjas Krankheit wieder zurück. Notwendige Behandlung kann sie nur im N.N. Blochina bekommen, es gibt Untersuchungen welche nur da gemacht werden können, aber der Klinikumsvorstand hat verboten das Kind zu behandeln so bald die ganze Schulden nicht abbezahlt sind. Wir haben Kostenvoranschlag aus Uniklinikum Kill für 100 000 Euro. Bis jetzt haben ca. 27 000 Euro für Nastja zu Verfügung. Ein Herz für Kinder http://www.einherzfuerkinder.de berichtet auch über Nastjas Schicksal. Bitte lesen Sie Ihre Geschichte vor.
http://www.ein-herz-fuer-kinder.de/EHFK ... arkom.html
Das was ich hier geschrieben habe wurde nicht veröffentlicht, es ist nur zum Thema „Kliniken in Ostländern“.

Wenn Sie Nastja helfen möchten, können die das Geld hier spenden:
Ein Recht auf Leben e.V.
Konto 6200102500
BLZ 47260121 Volksbank Padeborn.
IBAN: DE53472601216200102500
BIC: DGPBDE3MXXX
Paypal: ein-recht-auf-leben@web.de
VWZ: Nastja Evdokimova

Es gibt auch die Möglichkeit das Geld an die Eltern persönlich überweisen.
Адрес для почтовых переводов и для вестерна:

123154, г. Москва, проспект Маршала Жукова, д. 55, кв.2. Евдокимова Олеся Сергеевна


Реквизиты в АКБ "Славянский банк" :
Получатель: Evdochimova Olesea
Расчетный счет в рублях: № 40820810100000001965
В АКБ «СЛАВЯНСКИЙ БАНК» (ЗАО) г. Москва
Кор. счет: № 30101810000000000829 в ОПЕРУ Московского ГТУ Банка России, г. Москва
БИК: 044525829

Yandeks:

ЯК 410 014 639 575 72

ЭТО ЛИЧНЫЙ КОШЕЛЕК ОЛЕСИ

Wir danken Ihnen herzlich.
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Spätzleskosake »

Olga,
ich finde deinen Einsatz für dieses Kind ganz toll und halte dir weiterhin die Daumen, dass es doch noch zu einem guten Ergebnis kommt
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Zejtnot
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Zejtnot »

Ich habe in Russland beides erlebt. Sehr kompetente Ärzte, die mit minimalen Möglichkeiten unter einfachen Bedingungen das maximale machen. Aber auch abgefrackte Krankenhäuser mit dahinvegetierenden Schwerkranken auf dem Sofa im Gang, weil die Betten fehlten - wie 1989 in rumänischen Kinderheimen.

Die Inkompetenz der Ärzte kurz vor der Geburt meines Sohnes - Sturheit, fehlendes Einfühlungsvermögen, Fehlen aktueller Forschungskenntnisse (Wissensstand gefühlt 1980) - lässt mich aktuell wieder stark an Russland zweifeln. Aufgrund dieser wirklich unfähigen Mediziner haben wir uns für Hausgeburt entschieden - mit dem Bewusstsein, dass dies bei Komplikationen sehr gefährlich ist. Aber wir hatten eher den Eindruck, dass in unserem Fall das Krankenhaus Ursache für Komplikationen geworden wäre.
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Spätzleskosake »

Zejtnot hat geschrieben:Ich habe in Russland beides erlebt. Sehr kompetente Ärzte, die mit minimalen Möglichkeiten unter einfachen Bedingungen das maximale machen. Aber auch abgefrackte Krankenhäuser mit dahinvegetierenden Schwerkranken auf dem Sofa im Gang, weil die Betten fehlten - wie 1989 in rumänischen Kinderheimen.

Die Inkompetenz der Ärzte kurz vor der Geburt meines Sohnes - Sturheit, fehlendes Einfühlungsvermögen, Fehlen aktueller Forschungskenntnisse (Wissensstand gefühlt 1980) - lässt mich aktuell wieder stark an Russland zweifeln. Aufgrund dieser wirklich unfähigen Mediziner haben wir uns für Hausgeburt entschieden - mit dem Bewusstsein, dass dies bei Komplikationen sehr gefährlich ist. Aber wir hatten eher den Eindruck, dass in unserem Fall das Krankenhaus Ursache für Komplikationen geworden wäre.
Zejtnot, was kann man bei den Gehältern der Ärzte auch anderes erwarten
OlgaG.

Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von OlgaG. »

Evdokimova Nastja: K. ANNA 20 Euro, M. OLEG 10 Euro, R. TETYANA 10 Euro, A. LYUDMYLA 10 Euro, EKATERINA K. 10 Euro, SERGEI und IRINA H. 5 Euro

Ich danke Allen die nicht weg schauen möchten

ich habe heute die zwischen Summe für Nastja berechnet. es sind ca. 28,500 Euro. Mit einer Einzahlung von 50 000 Euro auf das Klinikumskonto bekommt die Familie eine Einladung nach Deutschland. Die Klein braucht so dringend wie möglich eine aufrechterhaltende Chemotherapi.
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Sibirier
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Sibirier »

OlgaG: Ich muss sagen, dass ich persönlich entschieden habe, nur noch Einrichtungen zu spenden, die in DE (bzw. Westeuropa) UND in der RF registriert sind. Damit stelle ich für mich persönlich sicher, dass hier auch Leute vor Ort tätig sind, die schon vorab klären, ob jemand Hilfe braucht und wer auf der "Rangliste" es am Nötigsten hat. Westeuropäischen Organiisationen, die vielleicht 2-3 Mal nach Russland fliegen und dann diese "Hilferufe" organisieren, sage ich persönlich, die Flugkosten sparen und vor Ort Leute einsetzen, die "sondieren" können....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
OlgaG.

Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von OlgaG. »

Sibirier hat geschrieben:OlgaG: Ich muss sagen, dass ich persönlich entschieden habe, nur noch Einrichtungen zu spenden, die in DE (bzw. Westeuropa) UND in der RF registriert sind. Damit stelle ich für mich persönlich sicher, dass hier auch Leute vor Ort tätig sind, die schon vorab klären, ob jemand Hilfe braucht und wer auf der "Rangliste" es am Nötigsten hat. Westeuropäischen Organiisationen, die vielleicht 2-3 Mal nach Russland fliegen und dann diese "Hilferufe" organisieren, sage ich persönlich, die Flugkosten sparen und vor Ort Leute einsetzen, die "sondieren" können....
Hallo Silibier, Ein Recht auf Leben ist ein registrierter Verein, http://www.ein-recht-auf-leben.de wir haben die Leute vor Ort die alles prüfen und dokumentieren für uns. Es sind keine PROFI ARBEITER, nein, meistens sind das die Frauen deren Kinder auch krank waren oder sind. So haben wir uns am Anfang kennen gelernt. Die besuchen die Familien im Kranhaus und Zuhause. es wird auch der Wohlstand der Familie geprüft, solches sensible Thema wie "Kranke Kindern " darf nicht missbraucht werden. Letzte Zeit helfen wir mit informations- Prüfung auch AWD Stiftung und Ein Herz für Kinder. Wir arbeiten sehr gut zusammen. Das was Sie für sich persönlich entschieden haben, ist auch ganz gut, wir haben Meinungsfreiheit. ich meine helfen kann jeder nach verschiedener Art und Weiser. Nur jemand wer sagt "man kann nicht helfen" hat bestimmt niemals versucht jemandem zu helfen
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Sibirier
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Sibirier »

Ich sehe aber nicht, dass der Verein auch in der RF registriert ist....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von Spätzleskosake »

Sibirier hat geschrieben:Ich sehe aber nicht, dass der Verein auch in der RF registriert ist....
hat jemand im Forum Erfahrung mit der Registrierung ind der RF? Ich habe für meinen Verein das vor, es soll jedoch ein riesiger Papierkram sein.
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Re: Ein Recht auf Leben

Beitrag von bauplan »

Spätzleskosake hat geschrieben:
hat jemand im Forum Erfahrung mit der Registrierung ind der RF? Ich habe für meinen Verein das vor, es soll jedoch ein riesiger Papierkram sein.
Es ist schon einiger Papierkram, lohnt sich aber, weil man in Russland dann offiziell arbeiten kann.
Am wichtigsten ist eine fähige Buchhalterin ( sind in Russland ja meistens Frauen ), die sich mit der Materie auskennt.
Unsere Stiftung ist in Russland registriert und wir haben nur gute Erfahrungen damit gemacht.


Ich persönlich stehe dem Verein „Ein Recht auf Leben“ etwas zwiespältig gegenüber. Bei Krankheiten, die absolut nicht in Russland behandelt werden können, ist es sicher wichtig, die Kinder ins Ausland, ob nun Deutschland oder USA, zu bringen, um sie da zu behandeln.

Es werden ja auch Kinder oder Erwachsene von Deutschland in andere Länder gebracht um sie dort zu behandeln, wenn das Geld vorhanden ist.

Ich selber habe nur gute Erfahrungen in russischen Kliniken gemacht, und erst recht mit russischen Ärzten. ( 2 Operationen, schwerer Allergieschock, Intensivstation ).
Ausstattung gut genug und fachlich gut qualifizierte Ärzte, die immerhin nur für etwa 1 Promille des Lohns, was sie in Deutschland bekämen arbeiten. Jeder Regaleinräumer im Supermarkt verdient in Russland mehr.

Ich fände es viel besser, wenn man Krankenhäuser in Russland suchen würde, die solche Behandlungen vornehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Chemotherapie in Moskau für Geld nicht möglich wäre.

Der Weg in deutsche Hochpreismedizin ist zwar immer der leichteste, wenn man genug Spenden bekommt, aber sinnvoller sollte doch ein Weg in Russland sein. In Russland dürfte das doch für einen Bruchteil möglich sein und würde doppelt helfen, den Kranken und den russischen Medizinern.

Sind solche Möglichkeiten vorher alle ausgelotet worden?
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