Ja, meine liebe Freunde, ihr seid aber lustig

. Typisch deutsch: Selbstkritik? Fehlanzeige! Dass ICE-Zuege ein Haufen Probleme hatten und haben, ist euch nicht bekannt so wie es aussieht. Eine der groessten Eisenbahnkatastrophen weltweit passierte in Eschede als ein
Radreifen zusammenbrach. Keiner wollte zugeben, dass die Ursache der Katastrophe die gummigefederte Radreifen waren.
Spaeter hat man die alten Monobloc-Raeder wieder eingesetzt, doch Probleme traten immer wieder auf.
Die naechste Generation von ICE 3 war ein Desaster: Kaputte WC's, deffekte Klimaanlagen und natuerlich immer wieder Radprobleme. Chronik der Geschichte:
Am 9. Juli 2008 entgleiste ein ICE 3 (Tz310 Wolfsburg), der als ICE 518 von München nach Dortmund unterwegs war, kurz nach 16 Uhr unmittelbar bei der Ausfahrt aus dem Kölner Hauptbahnhof vor der Hohenzollernbrücke. Als Ursache gilt eine gebrochene Radsatzwelle. Der Zug wurde durch eine Notbremsung zum Stillstand gebracht nachdem der Radsatz über Schwellen rumpelte. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, die Fahrgäste konnten über Türen am Ende der beiden Zugteile auf den Bahnsteig zurückkehren. Nach Angaben von Fahrgästen waren bereits vor Köln in einem Wagen Geräusche zu hören; nach Abfahrt in Köln sei einer der beiden Triebzüge zwischen zwei Wagen auseinander gerissen.
Aufgrund von Gefahr im Verzug ordnete das Eisenbahn-Bundesamt am 10. Juli 2008 per Bescheid an, alle ICE-3-Züge nach Beendigung der Fahrt an diesem Tag außer Betrieb zu nehmen, bei denen die Ultraschall-Prüfung der Radsatzwellen mehr als 60.000 Kilometer zurücklag. Die regelmäßigen Intervalle für Ultraschalluntersuchungen der Radsatzwellen aus dem Werkstoff 34CrNiMo6 wurden ebenfalls durch EBA-Anordnung von 300.000 auf 60.000 km verkürzt. Betroffen waren zunächst 61 von 67 Triebzügen. Dadurch fielen in den folgenden Tagen mehrere hundert Züge ganz oder in Teilabschnitten aus oder wurden durch Ersatzzüge ersetzt.
Als wahrscheinliche Ursache für den Bruch der Radsatzwelle gilt nach einem Gutachten der Bundesanstalt für Materialforschung von 2009 eine Materialverunreinigung.