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Ich vermisse in diesem Bericht die Stelle, was man machen muss, damit man vom Sozialamt die Wohnung verweigert bekommt.
Das es Leute gibt die - warum auch immer - das Leben in einer vom Amt bezahlten Wohnung verweigern, das mag sein. Die Möglichkeit eines Daches über dem Kopf hat aber jeder. Wer diese nicht nutzt..... selber schuld!
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
Genau, wie es dort steht: "Natürlich versuchen die politisch Verantwortlichen, Obdachlosen zu helfen. Es gibt in allen großen deutschen Städten inzwischen Notunterkünfte, Übergangsheime, Suppenküchen und andere Anlaufstellen. Aber viele der Obdachlosen scheuen sich vor dem gang in solche Einrichtungen, nicht nur aus Angst vor dem Diebstahl dessen, was sie noch besitzen. Die schlechten Bedingungen in Obdachlosenheimen oder Notunterkünften sind hinlänglich bekannt. Eine große Rolle bei der Ablehnung von Hilfe spielt allerdings auch die tiefsitzende Resignation sowie die Hilflosigkeit und Perspektivlosigkeit bei vielen Betroffenen. Sie haben sich nach einem meist viele Jahre andauernden Leben auf der Straße mit ihrer Rolle am Rande der Gesellschaft abgefunden und verfügen oft nicht mehr über die notwendige Kraft, um in ein normales Leben zurückzukehren."
Die Eingangsfrage ist ja gar nicht so verkehrt. Aber warum muss das auf so einen Schlagabtausch von "Gut" und "Böse" hinaus laufen.
Ich denke wir alle hier haben zu beiden Ländern einen Bezug, der nicht rein zufällig bzw. gar unfreiwillig wäre.
Daher muss es ja wohl auch an beiden Ländern positive und weniger schöne soziokulturelle Phänomene geben. Sonst würde man es ja wohl kaum aushalten können.
"Typisch" dürften ergo kaum ausschließlich negative noch positive Merkmale sein.
Aber ich würde meine Einschätzung mal so treffen wollen: In RUS geht es in so ziemlich Jeder Hinsicht deutlich ruppiger, aber gleichsam auch oft leidenschaftlicher zu, als hier in D.
In D hingegen ist es in vieler Hinsicht zivilisierter und transparenter, aber auch subtiler, gleichgültiger, individualisierter etc.
Das soziologische Problem an solchen Vergleichen ist eben, dass es für jedes Beispiel auch immer Gegenbeispiele gibt, was Verallgemeinerungen halt so schwer macht.
Z.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Auch typisch Deutsch, vor dem Tanken 20 Kilometer weiterfahre an eine andere Tankstelle nur weil das Benzin dort 2 Cent weniger kostet fast am schlimmsten ist in Deutschland die Geiz ist Geil Mentalität geworden
CSB_Wolf hat geschrieben:Auch typisch Deutsch, vor dem Tanken 20 Kilometer weiterfahre an eine andere Tankstelle nur weil das Benzin dort 2 Cent weniger kostet fast am schlimmsten ist in Deutschland die Geiz ist Geil Mentalität geworden
Gruss
wolf
Genau deswegen bleibt dem Deutschen aber noch Geld zum Monatsende. Bei den Russen ist noch viel Monat am Ende des Geldes. Es hat schon seinen Grund, warum in Russland das Gehalt zweimal im Monat ausgezahlt wird. Bei Einmalzahlung wäre zum 15. ja schon Schicht im Schacht. Zweimal Gehalt im Monat-typisch russisch.
Der Wohlstand der Deutschen rührt ja nicht daher, dass alle 100000Euro im Monat verdienen, sondern, dass Deutsche in der Regel mit Geld gut haushalten können.
Dietrich hat geschrieben:
Ich vermisse in diesem Bericht die Stelle, was man machen muss, damit man vom Sozialamt die Wohnung verweigert bekommt.
Das es Leute gibt die - warum auch immer - das Leben in einer vom Amt bezahlten Wohnung verweigern, das mag sein. Die Möglichkeit eines Daches über dem Kopf hat aber jeder. Wer diese nicht nutzt..... selber schuld!
Ein Obdachloser, der keinen festen Wohnsitz nachweisen kann bekommt keine Unterstützung (Harz4) und somit auch keine Wohnung vom Amt, ist zwar paradox aber leider Realität in Deutschland
Sibirier hat geschrieben:Typisch deutsch: Frühe Arbeitszeiten
Das ist aber schon ziemlich lange her - für den Großteil der Beschäftigten.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)