Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

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Axel Henrich
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Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Axel Henrich »

bella_b33 hat geschrieben:Ich denk' Die ist nur besoffen über eine rote Ampel gefahren. Kein Schaden...
Ui, ui, ui Bella, das Einzige "nur" was ich sehe, ist, dass Sie nur eine rote Ampel "uebersehen" hat ... zum Glueck. Vlt. war es ja auch absichtlich, also im Sinne von: "das pack ich noch", also mehr eine Fehlentscheidung. Das kann sicher passieren, mit Alkohol ist die Wahrscheinlichkeit aber um einiges hoeher. Das sollte man, auch verbal, nicht aufweichen. Es sind durch Alkohol viele, meist Unbeteiligte und unschuldig zu Schaden gekommen ...
Ich will hier gar nicht die Moralkeule auspacken, wir sind alle alt genug und wissen wie schnell man in eine brenzlige Situation rein geraet. Aber Schaden laesst sich eben nicht nur materiell beziffern und Sie hatte gerade erst ihr Unverstaendniss ueber Jugendliche + Drogen- und Alkoholmissbrauch geaeussert ...
Da entsteht schnell ein Schaden fuer uns als Erwachsene gegenueber den Jungendlichen, fuer das Amt und die Institution fuer die Sie einsteht.
Aber Sie hat gut und auch wieder verantwortlich reagiert, fuer sich, Ihre Familie und auch das Amt. Insofern hast du schon Recht, auch das sollte man akzeptieren und respektieren, dass kann heuer nicht jeder.

-ah-
willi

Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von willi »

Ist schon interessant zu sehen dass in allen Foren die Leute überweigen die nach einem Glas Wein auf Mineralwasser umsteigen und dann das Taxi rufen ...
Habe vor 25 Jahren meine Führerschein mit 1,66 Promille für 10 Monate abgegeben.
Einfache Geschichte: Harter Arbeitstag in der Giesserei, ohne Mittagessen, eine Kollege hat seinen Ausstand gegeben, dass Essen hat sich verspätet. Erinnere mich noch an 2 kleine Pils und daran das ich später sturzbetrunken den Schlafsack im Auto ausgerollt habe um darin zu schlafen, bin 30 km später an der Laterne wieder zu mir gekommen. Weiss nicht wie sich das bei Alkoholikern auswirkt aber "normale" L;eute sind mit dem Alkoholspiegel schlichtweg unzurechnungsfähig und daher kann man ihnen keinen Vorwurf machen wenn sie dann noch fahren. Geht hier nicht um die Frage "was wäre wenn da was passiert wäre". Die damalige Rechtsprechung hatte max 12 Monate Führerscheinentzug ab 1,6 Promille vorgesehen und min 12 Monate für weniger als 1,6.
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bella_b33
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Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von bella_b33 »

Axel Henrich hat geschrieben:
bella_b33 hat geschrieben:Ich denk' Die ist nur besoffen über eine rote Ampel gefahren. Kein Schaden...
Ui, ui, ui Bella, das Einzige "nur" was ich sehe, ist, dass Sie nur eine rote Ampel "uebersehen" hat ... zum Glueck.
Naja....ich meinte mit dem "nur" eigentlich eher, daß Sie Glück gehabt hat und KEIN SCHADEN entstanden ist und damit die Aussage von weiter oben widerlegen. Das betrunkene Autofahren will ich damit auf keinen Fall verharmlosen. Ich hab meine 1 Bier/2 Diesel Grenze(nicht versuchen russisches Lemon Bier als Radler oder ähnliches zu zählen, das hat nämlich auch "4,9 Volt", welche ich immer strikt einhalte.....ansonsten muss ich die Witterungsbedingungen abwägen und meine Frau für die Heimfahrt einplanen ;)
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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Sibirier
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Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Sibirier »

manuchka hat geschrieben:Häh?

Ich habe nur von meiner Erfahrung mit an mir gemessenen Promillewerten gesprochen, von sonst nix. Da war weder ein Werturteil, noch sonstwas.

Du trittst manchmal ziemlich daneben, lieber Sibirier. Gelbe Karte für heute von mir (nicht als Mod., sondern privat).
Es las sich meinerseits von mir als Werturteil. Ich hab's auch nochmal durchgelesen und würde es wieder so verstehen. Sorry!
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Gaz-Gerd

Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Gaz-Gerd »

willi hat geschrieben:Ist schon interessant zu sehen dass in allen Foren die Leute überweigen die nach einem Glas Wein auf Mineralwasser umsteigen und dann das Taxi rufen ...
Ja, genau so. Solche Leute gibt es tatsächlich. :shock:

Ich brauche meinen FS auch beruflich, es wäre tödlich für mich, ihn wegen Alk zu verlieren. Vom Jobrisiko und der Schmach gegenüber den Kollegen ganz zu schweigen. Für mich persönlich ist der FS heiliger als die Bibel. Im Freundes-und bekanntenkreis haben soe inige ihren Lappen wegen Suff oder Drogen verloren. Alles erfahrene Lenker, waren auch beruflich abhängig vom FS. Für mich immer ein abschreckendes Beispiel.

Du kennst doch den Spruch: 99mal gehts gut, beim 100.mal haben sie dich. Und dann das ganze Theater: Geldstrafe, Punkte, MPU, FS-Entzug, Rennereien...

Und das alles, weil man 50Euro für ein Taxi gespart hat.

Muss jeder selbst wissen. Aber hinterher ist das Geheule immer groß.

Im Übrigen bringt auch eine Null-Promillegrenze nichts. Die DDR war das beste Beispeil. Gab ganz schreckliche Unfälle, vor allem häufige.
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bella_b33
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Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von bella_b33 »

ich bin ein Kerl....stehe also auch auf Autos, Alkohol hat da nicht viel Platz ;). Bei mir würde auch der Job zum Teil mit dran hängen, von daher trink ich mein 2. Bierchen dann lieber nach der Party daheim vorm Fernseher zum Einschlafen ;) oder lass mich eben kutschieren ;)
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Gaz-Gerd

Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Gaz-Gerd »

willi hat geschrieben:Weiss nicht wie sich das bei Alkoholikern auswirkt aber "normale" L;eute sind mit dem Alkoholspiegel schlichtweg unzurechnungsfähig und daher kann man ihnen keinen Vorwurf machen wenn sie dann noch fahren.
Die Aussage kann nicht dein Ernst sein, oder? "Normale" Leute, wie du schreibst, wären mit 1,66 Promille überhaupt nicht mehr in der Lage, mit dem Schlüssel das Fahrzeug zu öffnen, geschweige denn zu starten und loszufahren.

Wer mit 1,66 Promille in der Lage ist loszufahren, ist nicht unzurechnungfähig, sondern ein gewohnheitsmäßiger Trinker und handelt somit vorsätzlich und fahrlässig. Ab 1,6 Promille ist immer Vorsatz!


Sorry für die beiden Beiträge, das Update kam vorhin dazwischen.
achim

Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von achim »

bella_b33 hat geschrieben:ich bin ein Kerl....stehe also auch auf Autos, Alkohol hat da nicht viel Platz ;). Bei mir würde auch der Job zum Teil mit dran hängen, von daher trink ich mein 2. Bierchen dann lieber nach der Party daheim vorm Fernseher zum Einschlafen ;) oder lass mich eben kutschieren ;)
Das erste Bierchen würde ich an Deiner Stelle (wenn Du den Führerschein benötigst) dann aber auch weglassen. Im Falle eines Unfalls kann sich dieses nämlich auch negativ auf das Strafmaß auswirken.
Gaz-Gerd

Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Gaz-Gerd »

Wie siehts aktuell in Russland aus, wenn man blau erwischt wird? Habe gehört, dass sich die Miliz jetzt unter keinen Umständen schmieren lässt, egal mit welcher Summe. Ist da was dran?
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Sibirier
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Re: Trunkenheit am Steuer - typisch deutsch oder russisch?

Beitrag von Sibirier »

Nein, die Miliz lässt sich hier doch nicht schmieren. Nur, wenn sie Dich anhalten und bei den Fahrzeugpapieren 5.000 Rubel finden, ist der Alkoholtest negativ, also unter der Promillegrenze.... :lol:
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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