Arbeiten in DE

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HaJoVa
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Arbeiten in DE

Beitrag von HaJoVa »

Hallo Admins,

ich fände es gut, wenn es einen Thread mit dem Thema "Arbeiten in DE" gäbe, in dem man z. B. Erfahrungen mit der Anerkennung von Berufsabschlüssen in RU in DE o. ä. austauschen kann.

Bisher ist es so, dass sich dies über alle möglichen Threads verteilt.

Mein aktuelles Problem ist, dass in NRW die Ausbildung als "Feldscher" nicht als "Exam. Krankenpfleger" anerkannt wird.
Ist das in anderen Bundesländern genauso?

Vielen Dank für eure Antworten

HaJoVa
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von Romflens »

Ich habe mal in einen Belarusforum gelesen, dass ein Belarusse Probleme hat diese Ausbildung anerkennen zu lassen. Sie wollten damals das Prüfverfahren in Niedersachsen abwarten beim dortigen Kultusministerium.
Zeppelin
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von Zeppelin »

Bin zwar kein Admin,

aber es gibt eben eine Reihe von Berufsgruppen (Ärzte, Kankenpfleger, Lehrer, Juristen, Förster, Schornsteinfeger und was weiß ich noch alles), die ein staatliches Abschlussexamen voraussetzen, um diese Berufe ausüben zu können. Das hat juristische Gründe.

Auch Handwerksmeister benötigen hier eine Anerkennung per Prüfung durch die zuständigen Kammern.
Da scheint D als relativ altmodisch, aber es gehört zur Qualitätssicherungsstrategie der hiesigen Wirtschaft.

Die Admin sollte das Thema ggf. in die Rubrik Spezialthemen verschieben.

Z.
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von bella_b33 »

Ist mMn nicht soooo verkehrt....oder weisst Du, was ein Krankenpfleger in Zimbabwe(z.B.) gelernt hat? Er könnte z.B. nen Regentanz aufführen bevor er Dir eine Infusion legt um die Götter friedlich zu stimmen ;)
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von Romflens »

Nach der Definiton laut Wikipedia ist ein Feldscher ein Arzthelfer mit zusätzlichen Aufgaben, die bei uns in den Bereich des Arztes gehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Feldscher

Etwa mit dem Heilpraktiker zu vergleichen. Aber es stimmt, die Ausbildung sollte anerkannt bzw. überprüft werden.
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von GastroService »

Zeppelin hat geschrieben:
Da scheint D als relativ altmodisch, aber es gehört zur Qualitätssicherungsstrategie der hiesigen Wirtschaft.
Z.
.. so wie fuer die Gastronomie, dass ein 4-stuendiges Seminar ausreicht, um ein Restaurant zu eröffnen :lol: und man Speisen zubereiten darf, ohne den Beruf des Kochs nachweisen zu muessen [frust]
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von HaJoVa »

@zeppelin
das ist eben in NRW das Problem. Es ist nicht möglich aufgrund des Diploms als Feldscher eine verkürzte Ausbildung (1 Jahr) mit einem staatlichen Abschluss zu machen. Und das obwohl das Arbeitsbuch eindeutig beweist, das man über 20 Jahr nur als Krankenschwester bzw. Stationsschwester gearbeitet hat.
Die Begründung hierfür lautet, dass die Ausbildung zum Feldscher höherwertig ist, als die Ausbildung zur exam. Krankenpflegerin in DE. Man kann aber aufgrund des Diploms eine verkürzte Ausbildung (1 Jahr) zur exam. Altenpflegerin machen. In meine Augen ist das Paradox.

@bella_b33
Du willst doch RU nicht mit Zimbabwe vergleichen!

Eine Ungerechtigkeit sehe ich hier auch in der Behandlung von EU-Bürgern und Non EU-Bürgern. Wer sagt mir denn, dass die Ausbildung in Polen, Estland etc. genauso gut wie die in DE ist? Als EU-Bürger wird meine Ausbildung nämlich anerkannt.

VG

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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von bella_b33 »

HaJoVa hat geschrieben: @bella_b33
Du willst doch RU nicht mit Zimbabwe vergleichen!
Natürlich nicht! Sollte nur ein Extrembeispiel sein ;)

Das andere EU-Länder da einfach akzeptiert werden, war mir bisher auch nicht bewusst.

Gruß
Silvio
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von GastroService »

wenn der Beruf in einem anderen EU-Land anerkannt ist, so wuerde ich bei der EU um "Gleichstellung" in Deutschland anfragen.
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Re: Arbeiten in DE

Beitrag von bella_b33 »

oder einfach die Prüfung in Deutschland wiederholen ;)
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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