Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Ich habe keine vernünftige Zweifel an den OSZE-Berichten, dass die Separatisten die Grad- und Uragan-Raketen abgeschossen haben.
Eine klare Schuldzuweisung ist normal sichere Information und die OSZE hat in der Vergangenheit solche klaren Schuldzuweisungen gegen beide Konfliktparteien gerichtet.
Der OSZE-Bericht sagt ganz klar aus, dass die Raketen aus Gebieten kamen, die von Kräften der "Donezker Volksrepublik" kontrolliert wurden.
Der Bericht legt aber auch eine Interpretation nahe, die in westlichen Medien verschwiegen wird.
Die OSZE-Beobachter vor Ort haben nach den Einschlägen im Wohngebiet weitere Raketenwerfersalven beobachtet, die einen nur wenige hundert Meder entfernten Kontrollposten der ukrainischen Streitkräfte getroffen haben.
Der Angriff ist und bleibt ein Verbrechen. Wenn man nicht sicherstellen kann, dass man das Wohngebiet schont, darf man gegnerische Posten nicht mit Raketwerfern angreifen.
Es ist aber doch etwas Anderes als ein absichtlicher Angriff auf ein Wohngebiet.
Und keines der Verbrechen, dass in der Vergangenheit von Kiewer Kräften (nachweislich) gegen Zivilisten verübt wurde, wird dadurch gerechtfertigt,
dass nun die andere Seite ein Verbrechen gegen Zivilisten verübt hat (auch das nicht zum ersten Mal). Wenn man in den OSZE-Berichten weiter zurück geht,
wird man Artillerieeinschläge in Wohnhäusern und Krankenhäusern finden, die eindeutig der Kiewer Seite zugeordnet wurden.
Es gab in der Vergangenheit auch Raketenwerferangriffe der Kiewer Kräfte, die Dörfer getroffen haben.
In diesem Konflikt haben beide Seiten längst jede moralische Legitimität eingebüsst- und der Westen und Russland dazu.
Eine klare Schuldzuweisung ist normal sichere Information und die OSZE hat in der Vergangenheit solche klaren Schuldzuweisungen gegen beide Konfliktparteien gerichtet.
Der OSZE-Bericht sagt ganz klar aus, dass die Raketen aus Gebieten kamen, die von Kräften der "Donezker Volksrepublik" kontrolliert wurden.
Der Bericht legt aber auch eine Interpretation nahe, die in westlichen Medien verschwiegen wird.
Die OSZE-Beobachter vor Ort haben nach den Einschlägen im Wohngebiet weitere Raketenwerfersalven beobachtet, die einen nur wenige hundert Meder entfernten Kontrollposten der ukrainischen Streitkräfte getroffen haben.
Der Angriff ist und bleibt ein Verbrechen. Wenn man nicht sicherstellen kann, dass man das Wohngebiet schont, darf man gegnerische Posten nicht mit Raketwerfern angreifen.
Es ist aber doch etwas Anderes als ein absichtlicher Angriff auf ein Wohngebiet.
Und keines der Verbrechen, dass in der Vergangenheit von Kiewer Kräften (nachweislich) gegen Zivilisten verübt wurde, wird dadurch gerechtfertigt,
dass nun die andere Seite ein Verbrechen gegen Zivilisten verübt hat (auch das nicht zum ersten Mal). Wenn man in den OSZE-Berichten weiter zurück geht,
wird man Artillerieeinschläge in Wohnhäusern und Krankenhäusern finden, die eindeutig der Kiewer Seite zugeordnet wurden.
Es gab in der Vergangenheit auch Raketenwerferangriffe der Kiewer Kräfte, die Dörfer getroffen haben.
In diesem Konflikt haben beide Seiten längst jede moralische Legitimität eingebüsst- und der Westen und Russland dazu.
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Diese Banden sind vielleicht stärker als die offizielle Marionetten Regierung..daveg hat geschrieben: Mal gesetzt den Fall das wäre wirklich so (Amis mit Stützpunkten etc., sehr viel Spekulation), wird das die Bevölkerung vor Ort eher weniger interessieren. Die wollen wohl eher ihre Ruhe und mit Sicherheit keinen Krieg und Besetzung durch fragwürdige Banden mit Anführern mit noch fragwürdigeren Namen (Nokia, Samsung, einsamer Wolf etc. ;-)).
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daveg
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Mit genügend Support durch den großen Bruder (von weiter östlich) ist das auch sicher keine Kunst.Alex KA hat geschrieben:Diese Banden sind vielleicht stärker als die offizielle Marionetten Regierung..daveg hat geschrieben: Mal gesetzt den Fall das wäre wirklich so (Amis mit Stützpunkten etc., sehr viel Spekulation), wird das die Bevölkerung vor Ort eher weniger interessieren. Die wollen wohl eher ihre Ruhe und mit Sicherheit keinen Krieg und Besetzung durch fragwürdige Banden mit Anführern mit noch fragwürdigeren Namen (Nokia, Samsung, einsamer Wolf etc. ;-)).
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kamensky
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Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Sehe ich auch so im Anbetracht des doch eher angespannten russischen Staatshaushalt und dies wiederum lässt Putin den Konflikt langsam aber stetig auf kleiner Flamme weiter garen.daveg hat geschrieben:http://www.fontanka.ru/2015/01/25/002/
Damit wären dann auf dem Landverbindung zur Krim nur noch kleinere Städte im Weg. Ist wohl deutlich billiger wie eine Brücke zu bauen.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Ich glaube nicht dass Putin die Zivilbevölkerung bombardieren lässt, zu geschmacklos und dumm.. Er hatte auch in Tschechien nicht so vorgegangen, wie Jelzin, er hatte eine politische Lösung gefunden. Hier gibt es noch keine politische Lösung, und Jemand das Moment nutzt und die Städte langsam plattmacht, möglicherweise weil dort befinden sich die Werke die ein Teil der russische militärische Industrie sind, und auch die Menschen die für diese Industrie arbeiten. Das wollten die Amis vermutlich sowieso plattmachen, egal ob es ein Teil der Ukraine oder nicht. Putin wollte eigentlich die Geschäfte mit Donezk machen- es sind jetzt keine Geschäfte möglich.. Und er soll das mit eigenen Händen angerichtet haben?
Und noch die Nachrichten von Heute - Stadt Stachanov unter Beschuss http://www.youtube.com/watch?v=eFdxs6-QUbE
Jemand hatte "Uragan" eingesetzt mit verbotenen Kassettenbomben gegen Zivilbevölkerung.
War das auch etwa Putin?
Und noch die Nachrichten von Heute - Stadt Stachanov unter Beschuss http://www.youtube.com/watch?v=eFdxs6-QUbE
Jemand hatte "Uragan" eingesetzt mit verbotenen Kassettenbomben gegen Zivilbevölkerung.
War das auch etwa Putin?
- Kultgrieche
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Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Tschechien oder Tschetschenien? Slowakei oder Slowenien? Ach egal, Hauptsache MailandAlex KA hat geschrieben:Er hatte auch in Tschechien nicht so vorgegangen, wie Jelzin, er hatte eine politische Lösung gefunden.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Tschetschenien natürlich, war ein TippfehlerKultgrieche hat geschrieben:Tschechien oder Tschetschenien? Slowakei oder Slowenien? Ach egal, Hauptsache MailandAlex KA hat geschrieben:Er hatte auch in Tschechien nicht so vorgegangen, wie Jelzin, er hatte eine politische Lösung gefunden.
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daveg
Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Ich sage nur Landweg zur Krim!! Dafür ist jedes Mittel recht, da deutlich günstiger wie der Brückenbau (welcher aktuell ja auch gestoppt, bzw. die Planungsphase dafür - wieso wohl?).
- Admix
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Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Wird gefährlich, wenn die Betonköpfe die Realität einholt. Mir schwant böses ...
- Wladimir30
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Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Tja, diese Logik hat was für sich. Die Folgen, die sich daraus ergeben? Dafür braucht man nicht sehr viel Phantasie.daveg hat geschrieben:Ich sage nur Landweg zur Krim!! Dafür ist jedes Mittel recht
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee