Re: Mariupol unter Beschuss, nicht zu fassen
Verfasst: 26 Jan 2015, 14:42
Ich habe keine vernünftige Zweifel an den OSZE-Berichten, dass die Separatisten die Grad- und Uragan-Raketen abgeschossen haben.
Eine klare Schuldzuweisung ist normal sichere Information und die OSZE hat in der Vergangenheit solche klaren Schuldzuweisungen gegen beide Konfliktparteien gerichtet.
Der OSZE-Bericht sagt ganz klar aus, dass die Raketen aus Gebieten kamen, die von Kräften der "Donezker Volksrepublik" kontrolliert wurden.
Der Bericht legt aber auch eine Interpretation nahe, die in westlichen Medien verschwiegen wird.
Die OSZE-Beobachter vor Ort haben nach den Einschlägen im Wohngebiet weitere Raketenwerfersalven beobachtet, die einen nur wenige hundert Meder entfernten Kontrollposten der ukrainischen Streitkräfte getroffen haben.
Der Angriff ist und bleibt ein Verbrechen. Wenn man nicht sicherstellen kann, dass man das Wohngebiet schont, darf man gegnerische Posten nicht mit Raketwerfern angreifen.
Es ist aber doch etwas Anderes als ein absichtlicher Angriff auf ein Wohngebiet.
Und keines der Verbrechen, dass in der Vergangenheit von Kiewer Kräften (nachweislich) gegen Zivilisten verübt wurde, wird dadurch gerechtfertigt,
dass nun die andere Seite ein Verbrechen gegen Zivilisten verübt hat (auch das nicht zum ersten Mal). Wenn man in den OSZE-Berichten weiter zurück geht,
wird man Artillerieeinschläge in Wohnhäusern und Krankenhäusern finden, die eindeutig der Kiewer Seite zugeordnet wurden.
Es gab in der Vergangenheit auch Raketenwerferangriffe der Kiewer Kräfte, die Dörfer getroffen haben.
In diesem Konflikt haben beide Seiten längst jede moralische Legitimität eingebüsst- und der Westen und Russland dazu.
Eine klare Schuldzuweisung ist normal sichere Information und die OSZE hat in der Vergangenheit solche klaren Schuldzuweisungen gegen beide Konfliktparteien gerichtet.
Der OSZE-Bericht sagt ganz klar aus, dass die Raketen aus Gebieten kamen, die von Kräften der "Donezker Volksrepublik" kontrolliert wurden.
Der Bericht legt aber auch eine Interpretation nahe, die in westlichen Medien verschwiegen wird.
Die OSZE-Beobachter vor Ort haben nach den Einschlägen im Wohngebiet weitere Raketenwerfersalven beobachtet, die einen nur wenige hundert Meder entfernten Kontrollposten der ukrainischen Streitkräfte getroffen haben.
Der Angriff ist und bleibt ein Verbrechen. Wenn man nicht sicherstellen kann, dass man das Wohngebiet schont, darf man gegnerische Posten nicht mit Raketwerfern angreifen.
Es ist aber doch etwas Anderes als ein absichtlicher Angriff auf ein Wohngebiet.
Und keines der Verbrechen, dass in der Vergangenheit von Kiewer Kräften (nachweislich) gegen Zivilisten verübt wurde, wird dadurch gerechtfertigt,
dass nun die andere Seite ein Verbrechen gegen Zivilisten verübt hat (auch das nicht zum ersten Mal). Wenn man in den OSZE-Berichten weiter zurück geht,
wird man Artillerieeinschläge in Wohnhäusern und Krankenhäusern finden, die eindeutig der Kiewer Seite zugeordnet wurden.
Es gab in der Vergangenheit auch Raketenwerferangriffe der Kiewer Kräfte, die Dörfer getroffen haben.
In diesem Konflikt haben beide Seiten längst jede moralische Legitimität eingebüsst- und der Westen und Russland dazu.