Jenenser hat geschrieben:Auch hier im Forum ist einmal die Frage aufgeworfen worden, ob es sich beim Beitritt der DDR zur Bundesrepublik um eine Annexion handelte. Als Kabarettist würde ich jetzt zum Beispiel „Wladimir“ gegen „Bayreuth“ oder „Hof“ austauschen und „Krim“ mit „Fünfneuebundesländer, den Rubelbetrag dagegen in DM ausweisen.
Ich gehöre auch zu denen, die den Tag der Volksabstimmung total verpennt haben. Entweder ich hatte gerade Urlaub oder ich war krank, aber an das erhebende Ereignis kann ich mich absolut nicht mal erinnern. Ich weiß nicht mal, ob die Wahlzettel manipuliert waren und die Wahlurnen aus Glas und ob die NVA oder die Bundeswehr in den Wahllokalen für Ordnung gesorgt hat.
Annexion? Auf jeden Fall! Ich glaube, die Annexiosbehörde hieß "Treuhand". Mein Gott, das war die größte Ausplünderung seit Alex dem Großen.
Locker 600 Milliarden haben die verbraten (direkt und indirekt durch Unterlassung). Davon könnte man die gesamte Krim vergolden!
Gesehen habe ich hier sofort nach der Einheit Investitionen in den Straßenbau und der Nahverkehr bekam neue Busse...
Haha, damals wussten die dämlichen DDRsche noch nicht, dass man wegen jeder Straßenumlegung und Ausbau erst mal Einspruch erheben muss. Die waren selbst Schuld, dass sie von lauter neuen Straßen "überrollt" wurden. Heutzutage wird da erst mal protestiert, der Bürgerwille befragt und die Anwälte werden reich. OK, die Busse sind ein Segen, aber die Fahrpläne wurden auf PKW-Verkehr optimiert.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.