Im Großen und Ganzen ein lesenswerter Artikel. Er beschreibt den jetzt ausgebrochenen Streit um den Markennamen „Krim-Sekt“ zwischen Russland und der Ukraine. Neben dem Ort Nowy Swet auf der Krim ist auch die Rede von der Stadt Artjomowsk, die unweit der Stadt Debalzewo liegt und seit Anfang Juli 2014 nach einigem Hin und Her erneut von der Ukraine kontrolliert wird...
Aber zurück zum Krim-Sekt, hergestellt auf der Krim:
Die EU im Verbund mit den USA verbot bereits alle Importe von der Krim in ihr Territorium. Die Ukraine verhängte eine Verkehrs- und Wirtschaftsblockade gegen die Krim mit dem Ziel, die Bewohner der Halbinsel zu bestrafen und Russland zu schwächen...Dass es den ukrainischen Markt nicht mehr gibt für die Edelmarke, fällt offenbar kaum ins Gewicht – in Anbetracht des gewaltigen Konsums in Russland...
Es ist anzunehmen, dass alle Mitarbeiter im vergangenen Jahr am Krim-Referendum teilnahmen und entsprechend abstimmten. Solche Zahlen würde ich mir von allen Wirtschaftszweigen auf der Krim in deutschen Medien wünschen, einschließlich Tourismus. Der negativ geprägte Begriff „Annexion“ wäre schnell hinfällig......habe keiner der rund 220 Mitarbeiter die Krim verlassen nach dem Beitritt zu Russland, sagt die stellvertretende Verkaufschefin. Die Löhne seien um 25 Prozent gestiegen. Trotz der Umbrüche vor einem Jahr und einem zeitweiligen Absatzeinbruch habe das Unternehmen wieder Plus gemacht.
Auf was die „Krimbewohner“ alles so hoffen. Ein Weg zurück zur Ukraine ist scheinbar nicht eingeplant...Da die Halbinsel durch die Grenze praktisch abgeschnitten ist vom ukrainischen Festland, geht jetzt der Verkehr per Luft oder über die Fähre von Kertsch nach Russland. Die Krimbewohner hoffen deshalb auf die geplante Kertsch-Brücke, eine Landverbindung nach Russland, die 2018, 2019 stehen soll
Und doch schmerzen die Sanktionen des „Westens“
Wer es doch einmal schaffen sollte auf die Krim. Empfehlenswert ist die Teilnahme an einer Sektverkostung in Nowy Swet auf der Ost-Krim auf jeden Fall. Im Sommer schon lustig, wenn die Kühle des Weinkellers plötzlich durch die Hitze der Straße abgelöst wird.Was sich geändert hat seit dem Beitritt zu Russland? „Wir haben vorher an internationalen Wettbewerben, Ausstellungen teilgenommen. Bei der Grünen Woche in Berlin waren wir. Das ist jetzt vorbei...



