was Du beschreibst, ist ein wirklich interessantes Paenomen, von dem ich in Deutschland noch nie etwas mitbekommen habe (ausser bei unqualifizierter Arbeit). Irgendwie finde ich dieses Jobhobbing eine zeitgemaesse Anpassung an die Umstaende (ich sage das nicht wertend!!).
@Bephep
Grundsaetzlich hast Du damit sicher recht. Mittel- bis langfristig kann man nicht darauf hoffen. Aber die Chance besteht zunaechst schon! Man muss eben nur gut genug, oder billig sein. Klingt vielleicht naiv, aber die Flinte ins Korn werfen kaeme fuer mich nicht so schnell in Frage.Beruf und Berufung gibt es heute nicht mehr es gibt nur noch Jobs.
Was man gelernt hat spielt keine Rolle man bekommt und macht den Job wenn man dafuer qualifiziert ist und das muss nicht der erlernte Beruf sein.
Wer seinen Wunschberuf erlernt der kann nicht erwartet das er nachher in dem Beruf arbeiten kann und ein Wunschgehalt bekommt.
Allgemein hat mich uebrigens Magdeburg-Moskva in den letzten Tagen schon etwas ins Nachdenken gebracht ueber die Moeglichkeiten, wie man die Ausbeuter-Praktika boykottieren koennte. Muesste eigentlich doch machbar sein... Sobald sich ein Zeitfenster auftut, werde ich mich da genauer mit ein paar Leuten unterhalten, die ja offiziell dafuer zustaendig sind, die Interessen der Betroffenen zu vertreten.
