Fortsetzung des angerissenen gespraechs ueber Gehaelter
Fortsetzung des angerissenen gespraechs ueber Gehaelter
Hallo liebe Leute,
da ich heute nacht noch das (ueberfluessige?) Beduerfnis verspuert habe, einen Kommentar zu der angerissenen Diskussion anlaesslich eines Arbeitsangebotes der dt. Botschaft abzugeben, aber den Thread nicht weiter umlenken woltte, hab ich hier einen neuen eroeffnet.
da ich heute nacht noch das (ueberfluessige?) Beduerfnis verspuert habe, einen Kommentar zu der angerissenen Diskussion anlaesslich eines Arbeitsangebotes der dt. Botschaft abzugeben, aber den Thread nicht weiter umlenken woltte, hab ich hier einen neuen eroeffnet.
Nein, Bephep, ist leider kein Witz. Das ist der freie Markt.1 600 Brutto vor Steuern ist ein Witz,abzueglich Krankenversicherung und Rente bleiben da 800 EURO uebrig.Da kommt man in Deutschland mit Sozialhilfe besser weg.Ohne zu arbeiten.
Der ist wie der Hausmeister: Regelt alles, und kann ziemlich unangenehm werden.
Klar erzeugt es Wut, wenn man hilflos dem Markt ausgeliefert ist. Aber wenn nur wenige brauchen, was viele anbieten, dann muss das Produkt (sprich: Deine Kompetenz) eben weit ueberdurchschnittlich gut sein; oder Du sehr billig. So ist eben der Lauf der globalisierten Welt. Mit allen Vor- und Nachteilen.
Was glaubst Du, wieviele Leute ich kenne, die im Endeffekt fuer mehrmonatige Praktika schon draufgelegt haben? Mit Gehaeltern von 0,00 Euro? Und dabei noch ohne zu maulen 50-60 Stunden in der Woche arbeiten? Alles nur aus Konkurrenzdruck.
Das wird auch gnadenlos weitergehen, und zwar so lange, bis wir das gleiche „Preisniveau“ fuer alle Marktteilnehmer des globalisierten Marktes erreicht haben, bei vergleichbarer Kompetenz natuerlich.
Kurz gesagt: Es wird sich ganz sicher jemand finden, der den Uebersetzerjob fuer 1600 uebernimmt. Da gehe ich jede Wette ein. Irgendwer ist immer hungriger als man selbst.
Wenn man diese Dinge aendern will, muesste man schon die Welt auf den Kopf stellen! Und das kannst Du vergessen. Oder Du brauchst eine globale Gewerkschaft, die sich solidarisch fuer die Rechte aller Arbeitnehmer einsetzt (privet, NGO-Gesetz!). Wobei es die uebrigens gibt, nur hat sie nichts zu sagen (heisst ILO). Und das ganze auch noch unabhaengig von nationalen Interessen. Im nationalen Rahmen geht da doch gar nicht mehr, es sei denn, man ist die OeTV.
Frustrierend zu sehen, dass die von Dir erwaehnten au-pair-Maedchen auch nicht viel schlechter dastehet als man selber, aber wenn der Markt es so regelt, dann ist es eben so. Und die Sozialhilfesaetze werden sicher auch noch gekuerzt, verlass Dich drauf…
Ich nehme es Dir uebrigens nicht uebel, Magdeburg-Moskva, dass Du mich verpruegeln willst. Aber jeder muss schauen, wo er bleibt. Die Welt verbessern kann ich auch nicht alleine, solange es noch nationalstaatliche Grenzen gibt, die fuer Personen gelten, aber nicht fuer unsere Arbeitgeber. Da kann man naemlich die Leute wunderbar gegeneinander ausspielen. Sonst koennten wir denen sicher ordentlich in den Arsch treten.
So, jetzt langts aber mit dem Fatalismus, ich geh besser pennen...
Schoenen Gruss!
Waldmeister
Edit zur Anonymisierung. Sorry. Waldmeister
Zuletzt geändert von Xottabych am 24 Dez 2007, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Magdeburg-Moskva
- Zar/iza

- Beiträge: 1612
- Registriert: 30 Aug 2004, 00:30
Einzig durch Weigerung solche Praktika auszuführen könnte man etwas erreichen. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Stell dir vor, es wird ein Praktikum ausgeschrieben und keiner macht mit. Nur leider ist das Wunschdenken.waldmeister hat geschrieben: Was glaubst Du, wieviele Leute ich kenne, die im Endeffekt fuer mehrmonatige Praktika schon draufgelegt haben? Mit Gehaeltern von 0,00 Euro? Und dabei noch ohne zu maulen 50-60 Stunden in der Woche arbeiten? Alles nur aus Konkurrenzdruck.
Leider hast du Recht.waldmeister hat geschrieben:Kurz gesagt: Es wird sich ganz sicher jemand finden, der den Uebersetzerjob fuer 1600 uebernimmt. Da gehe ich jede Wette ein. Irgendwer ist immer hungriger als man selbst.
Nur symbolisch.waldmeister hat geschrieben:Ich nehme es Dir uebrigens nicht uebel, Magdeburg-Moskva, dass Du mich verpruegeln willst.
Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Egozentrismus statt gewerkschaftlichem Gemeinsinn. Ehe du dich für einen 0-Lohn oder Hungerlohn bei hochqualifizierter Arbeit ausbeuten lässt, kannst du doch auch Stütze abgreifen (in DE) oder eine andere Arbeit ausführen, die zwar weniger Kohle bringt, aber auch weniger Anforderungen hat.waldmeister hat geschrieben:Aber jeder muss schauen, wo er bleibt.
Solche Arbeitgeber müssen erst gehörig auf die Schnauze fallen (durch Inkompetenz bei der Auslagerung von Geschäftsbereichen nach Indien), bzw. merken, dass keiner solche Ausbeutung mehr mitmachen will.
Ach ja, wir hatten schonmal eine derbe Gehälterdiskussion fällt mir gerade ein, daran waren u. a. Dave und meine Wenigkeit beteiligt.
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Bephep
Magdeburg-Moskva
Deiner Meinung kann ich zustimmen bis auf>>Egozentrismus statt gewerkschaftlichem Gemeinsinn.<<
Ueberall wo die Gewerkschaft sehr stark war/ist hat sie teilweise Utopische Loehne erstreikt.Beispiel Automobil Industrie.
Aber der Rest ist auf der Strecke geblieben, Mindestlohn gibt es nicht,das die Botschaft und damit der Staat ein solchen Lohn anbietet ist der Skandal.
Bei solchen Loehnen soll sich die Botschaft nicht wundern wenn der Mitarbeit nebenbei fuer den FSB arbeitet um ueber die Runden zu kommen.
Deiner Meinung kann ich zustimmen bis auf>>Egozentrismus statt gewerkschaftlichem Gemeinsinn.<<
Ueberall wo die Gewerkschaft sehr stark war/ist hat sie teilweise Utopische Loehne erstreikt.Beispiel Automobil Industrie.
Aber der Rest ist auf der Strecke geblieben, Mindestlohn gibt es nicht,das die Botschaft und damit der Staat ein solchen Lohn anbietet ist der Skandal.
Bei solchen Loehnen soll sich die Botschaft nicht wundern wenn der Mitarbeit nebenbei fuer den FSB arbeitet um ueber die Runden zu kommen.
Hallo nochmals!
Erst mal danke fuer den hinweis auf die vereits gefuehrte Diskussion, M-M. Du meintest sicher die hier?
http://aktuell.ru/forum/viewtopic.php?t ... geh%E4lter
Ja, das wird die Problematik eigentlich schon ganz anschaulich dargestellt. Dazu habe ich nichts hinzuzufuegen, was nicht schon gesagt worden waere. Wobei ich diese Diskusion uebrigens nicht derb fand, sondern schon eher relativ sachlich und ziemlich interessant.
Aber zum thema Solidaritaet:
Zudem ist da auch ein psychologisches Moment. Stell Dir vor, Du schliesst Deine Ausbildung ab, nach einigen Jahren vieler Muehen und mit extrem wenig Geld - und dann stehst Du ohne Job da, weil Du auf dem Arbeitsmarkt nicht gebraucht wirst. Dann auf die Sozialhilfe ausweichen muessen? Das kommt dem Eingestaendnis einer schweren persoenlichen Niederlage gleich. Das wuerde ich nicht unterschaetzen!
Aber Du hast natuerlich recht, dass man sich dann auch nach einer anderen fachfremden Arbeit umschauen kann. Machen ja auch viele. Aber da hast Du auch wieder diese Kapitulation vor sich selbst. Und schliesslich geht es nicht nur um Geld, sondern um den Beruf im Sinne vom "Berufung".
gut, jetzt kommt der Ruf nach Solidaritaet. Da kann ich im Gegenzug aber auch fragen: Wo ist denn die Solidaritaet der Erwerbstaetigen mit ihren arbeitslosen Berufskollegen? Wenn Du erst mal vom Zug geflogen bist, dann hilft Dir die Gewerkschaft auch nur in sehr engen Grenzen.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir als Arbeitnehmer im Wettbewerb mit den Arbeitnehmern in Laendern mit niedrigerem Lohnniveau stehen. Auf gut deutsch: Der deutsche Uebersetzer steht doch im Wettbewerb mit seinen russischen kollegen. Sehe ich das richtig? Magdeburg-Moskva, wie willst Du denn Deinen russischen kollegen dazu ueberreden, sich mit Dir solidarisch zu erklaeren und in seinem eigenen Land ein Gehalt einfordern, dass einem deutschen salaer entspricht?
Oder wie wollt Ihr den kuenftigen tschechischen Angestellten von AEG Elektrolux erklaeren, dass sie sich dafuer einsetzen sollen, dass das Werk vor ihrer Haustuere bitte nicht gebaut werden soll? Oder dass sie sich dafuer einsetzen sollen, dass wir im Westen bei gleicher Qualifikation ein vielfaches von dem verdienen sollen, was sie (die tschechen) selber bekommen?
Da hat man ein echtes Argumentationsproblem, findet Ihr nicht?
Wenn sich ein betrieb dazu entschliesst, dass wir zu teuer sind, und er fortgehen kann, dann hilft auch alles Streiken und alle Solidaritaet nichts! Friss oder stirb ist die devise.
Alles in allem: Solidaritaet ist ein schoenen Wort und laesst sich prima fordern. Aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sitzen die Global Player am laengeren hebel. das kann man drehen und wenden, wie man will. Wir sind leider erpressbar.
Dass unsere Gehalter fallen, ist m.E. auf die Dauer unaufhaltsam. Das einzige was bleibt ist, das beste draus zu machen.
Erst mal danke fuer den hinweis auf die vereits gefuehrte Diskussion, M-M. Du meintest sicher die hier?
http://aktuell.ru/forum/viewtopic.php?t ... geh%E4lter
Ja, das wird die Problematik eigentlich schon ganz anschaulich dargestellt. Dazu habe ich nichts hinzuzufuegen, was nicht schon gesagt worden waere. Wobei ich diese Diskusion uebrigens nicht derb fand, sondern schon eher relativ sachlich und ziemlich interessant.
Aber zum thema Solidaritaet:
Das moechte ich so nicht stehen lassen. Hier gehts schliesslich nicht um Karrierismus, sondern darum, eben nicht nach 5-6 jahren Hochschulbildung mit dem gleichen lebensstandard dazustehen wie das genannt au-pair-Maedchen. Mittel- bis langfristig, wohlgemerkt.waldmeister hat Folgendes geschrieben:
Aber jeder muss schauen, wo er bleibt.
Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Egozentrismus statt gewerkschaftlichem Gemeinsinn. Ehe du dich für einen 0-Lohn oder Hungerlohn bei hochqualifizierter Arbeit ausbeuten lässt, kannst du doch auch Stütze abgreifen (in DE) oder eine andere Arbeit ausführen, die zwar weniger Kohle bringt, aber auch weniger Anforderungen hat.
Zudem ist da auch ein psychologisches Moment. Stell Dir vor, Du schliesst Deine Ausbildung ab, nach einigen Jahren vieler Muehen und mit extrem wenig Geld - und dann stehst Du ohne Job da, weil Du auf dem Arbeitsmarkt nicht gebraucht wirst. Dann auf die Sozialhilfe ausweichen muessen? Das kommt dem Eingestaendnis einer schweren persoenlichen Niederlage gleich. Das wuerde ich nicht unterschaetzen!
Aber Du hast natuerlich recht, dass man sich dann auch nach einer anderen fachfremden Arbeit umschauen kann. Machen ja auch viele. Aber da hast Du auch wieder diese Kapitulation vor sich selbst. Und schliesslich geht es nicht nur um Geld, sondern um den Beruf im Sinne vom "Berufung".
gut, jetzt kommt der Ruf nach Solidaritaet. Da kann ich im Gegenzug aber auch fragen: Wo ist denn die Solidaritaet der Erwerbstaetigen mit ihren arbeitslosen Berufskollegen? Wenn Du erst mal vom Zug geflogen bist, dann hilft Dir die Gewerkschaft auch nur in sehr engen Grenzen.
Wir sollten nicht vergessen, dass wir als Arbeitnehmer im Wettbewerb mit den Arbeitnehmern in Laendern mit niedrigerem Lohnniveau stehen. Auf gut deutsch: Der deutsche Uebersetzer steht doch im Wettbewerb mit seinen russischen kollegen. Sehe ich das richtig? Magdeburg-Moskva, wie willst Du denn Deinen russischen kollegen dazu ueberreden, sich mit Dir solidarisch zu erklaeren und in seinem eigenen Land ein Gehalt einfordern, dass einem deutschen salaer entspricht?
Oder wie wollt Ihr den kuenftigen tschechischen Angestellten von AEG Elektrolux erklaeren, dass sie sich dafuer einsetzen sollen, dass das Werk vor ihrer Haustuere bitte nicht gebaut werden soll? Oder dass sie sich dafuer einsetzen sollen, dass wir im Westen bei gleicher Qualifikation ein vielfaches von dem verdienen sollen, was sie (die tschechen) selber bekommen?
Da hat man ein echtes Argumentationsproblem, findet Ihr nicht?
Wenn sich ein betrieb dazu entschliesst, dass wir zu teuer sind, und er fortgehen kann, dann hilft auch alles Streiken und alle Solidaritaet nichts! Friss oder stirb ist die devise.
Alles in allem: Solidaritaet ist ein schoenen Wort und laesst sich prima fordern. Aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sitzen die Global Player am laengeren hebel. das kann man drehen und wenden, wie man will. Wir sind leider erpressbar.
Dass unsere Gehalter fallen, ist m.E. auf die Dauer unaufhaltsam. Das einzige was bleibt ist, das beste draus zu machen.
- Kultgrieche
- Zar/iza

- Beiträge: 1292
- Registriert: 14 Jan 2005, 09:29
- Wohnort: Wiesbaden
-
Sportsfreund
nichts für ungut...
Der Angfang der Diskusion liegt im April 2005.
Es sind schon 11 Motaten vergangen.
Ist die Stelle schon besetzt? Oder immer noch frei?
Wenn die Stell noch frei, ist es ein Zeichen, dass der Abreitgeber sich überlegen soll- was da falsch geplannt ist...
Wenn die Stelle schon besetzt ist, würde es mich interessieren-
wer sie genommen hat und warum?
Der Angfang der Diskusion liegt im April 2005.
Es sind schon 11 Motaten vergangen.
Ist die Stelle schon besetzt? Oder immer noch frei?
Wenn die Stell noch frei, ist es ein Zeichen, dass der Abreitgeber sich überlegen soll- was da falsch geplannt ist...
Wenn die Stelle schon besetzt ist, würde es mich interessieren-
wer sie genommen hat und warum?
Das stimmt; aber der Verlust wird damit nur teilweise kompensiert. Denn es purzeln ja nicht die Loehne von allen Menschen, sondern nur die von einigen. Fuer andere, die Gewinner der freien Wirtschaft, steigen sie ja, womit die Preise gestuetz werden.Wenn die Gehaelter purzeln, dann auch die Preise, denn die Global-Player koennen schwerlich in einem Land mit kasachischem Lohnniveau zu norwegischen Preisen verkaufen.
Dass der freie Markt nicht dazu in der Lage ist, fuer alle Menschen die Dinge zum Guten zu regeln, selbst wenn sie noch so buckeln – das ist doch ein alter Hut. Ich meine, was gerade passiert ist genau der gleiche Mist wie schon vor 150 Jahren (Vermoegen wird zunehmend ungleich verteilt etc…), nur ist mit der Globalisierung eine Variable dazugekommen, und das ist m.E. die Erpressbarkeit der Nationalstaaten, die sich nun gegenseitig mit ihren Sozialstandards unterbieten muessen. Und das ist natuerlich besonders dumm fuer die reichen Staaten wie Deutschland, denn sie sie koennen ja nur verlieren…
Es gibt ja Ansaetze, die Globalisierung zu baendigen, das erfordert jedoch auch eine Solidaritaet der Staaten, und nicht nur der Arbeitnehmer. Aber das bei dem krassen Unterschied der allgemeinen Lebensstandards zwischen den Laendern? Und bei der Bevoelkerungsexpolsion in vielen aermeren Staaten? Da sehe ich schwarz. Ich glaube, das wird sich alles schoen nach den Gesetzen des Marktes ausnivellieren.
BTW Sportsfreund: Das der Anschluss an diese Diskussion (wobei es natuerlich im Grossen und ganzen ums selbe geht!).
http://aktuell.ru/forum/viewtopic.php?t=3317
Die Antwort auf Deine Frage wuerde mich jedoch auch interessieren.
Hallo Waldmeister,
ist es Zufall, dass Du genau am Tag der Gehaltszahlung diese Diskussion anstösst?!
Aber mal ernsthaft. Was das Gehalt anbetrifft, darf ich mal die russische Orientierung zu diesem Thema ansprechen.
Das Phänomen des "Jobhopping", selbst wenn es nur um 50 USD mehr Gehalt geht, ist in Moskau dermaßen ausgeprägt. Attribute wie Fortbildung, Betriebsklima, Sozialpaket, Entwicklungschancen spielen bei vielen, meist jungen Leuten eine untergeordnete Rolle. Der Lohndruck vom Markt ist dermaßen hoch, dass man nicht umhin kommt in zweistelligen Prozentraten p.a. aufzustocken, und das bei einer beachtlichen Ausgangsbasis. Und auch das reicht nicht mehr.
Angebot und Nachfrage - diesen Mechanismus nutzen viele aus und das z.T. sehr unverschämt. Bleibt zu fragen, ob ein neuer Finanzcrash nicht manchmal wünschenswert wäre, um die Leute wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
(Wohlgemerkt, daß Phänomen betrifft die in Moskau "angesagten" Jobs, wie Vertriebsingenieure, Controller, Logistikmanager, etc., deshalb bitte keine Grundsatzdiskussion.)
ist es Zufall, dass Du genau am Tag der Gehaltszahlung diese Diskussion anstösst?!
Aber mal ernsthaft. Was das Gehalt anbetrifft, darf ich mal die russische Orientierung zu diesem Thema ansprechen.
Das Phänomen des "Jobhopping", selbst wenn es nur um 50 USD mehr Gehalt geht, ist in Moskau dermaßen ausgeprägt. Attribute wie Fortbildung, Betriebsklima, Sozialpaket, Entwicklungschancen spielen bei vielen, meist jungen Leuten eine untergeordnete Rolle. Der Lohndruck vom Markt ist dermaßen hoch, dass man nicht umhin kommt in zweistelligen Prozentraten p.a. aufzustocken, und das bei einer beachtlichen Ausgangsbasis. Und auch das reicht nicht mehr.
Angebot und Nachfrage - diesen Mechanismus nutzen viele aus und das z.T. sehr unverschämt. Bleibt zu fragen, ob ein neuer Finanzcrash nicht manchmal wünschenswert wäre, um die Leute wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
(Wohlgemerkt, daß Phänomen betrifft die in Moskau "angesagten" Jobs, wie Vertriebsingenieure, Controller, Logistikmanager, etc., deshalb bitte keine Grundsatzdiskussion.)
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Bephep
waldmeister
Beruf und Berufung gibt es heute nicht mehr es gibt nur noch Jobs.
Was man gelernt hat spielt keine Rolle man bekommt und macht den Job wenn man dafuer qualifiziert ist und das muss nicht der erlernte Beruf sein.
Wer seinen Wunschberuf erlernt der kann nicht erwartet das er nachher in dem Beruf arbeiten kann und ein Wunschgehalt bekommt.
Zut Zeit streikt der Oeffentliche Dienst weil sie anstatt 38,5 40 Stunden arbeiten sollen.Viele Betriebe arbeiten schon 40 Stunden bei gleichem Lohn.Aber es sind nicht die hohen Lohnkosten fuer die Unternehmen wichtig, dazu kommen die Standortkosten wie Steuern und Abgaben Auflagen Energie..usw
Durch die Globalisierung ist vieles billiger geworden,Schuhe Kleidung.Aber trotzdem steigen die Lebenhaltungskosten weiter.
Der Lebensstandart wird sinken das steht fuer mich fest.Die anderen Laender haben dazu gelernt koennen dasselbe wie wir und produzieren billiger.
Beruf und Berufung gibt es heute nicht mehr es gibt nur noch Jobs.
Was man gelernt hat spielt keine Rolle man bekommt und macht den Job wenn man dafuer qualifiziert ist und das muss nicht der erlernte Beruf sein.
Wer seinen Wunschberuf erlernt der kann nicht erwartet das er nachher in dem Beruf arbeiten kann und ein Wunschgehalt bekommt.
Zut Zeit streikt der Oeffentliche Dienst weil sie anstatt 38,5 40 Stunden arbeiten sollen.Viele Betriebe arbeiten schon 40 Stunden bei gleichem Lohn.Aber es sind nicht die hohen Lohnkosten fuer die Unternehmen wichtig, dazu kommen die Standortkosten wie Steuern und Abgaben Auflagen Energie..usw
Durch die Globalisierung ist vieles billiger geworden,Schuhe Kleidung.Aber trotzdem steigen die Lebenhaltungskosten weiter.
Der Lebensstandart wird sinken das steht fuer mich fest.Die anderen Laender haben dazu gelernt koennen dasselbe wie wir und produzieren billiger.