Moin Moin,
Lieber paramecium,
Nein, der endgültige Beweis ist (noch) nicht erbracht.
Eben! Die Wissenschaft hat absolut keine Erkenntnisse, dass Homosexualität veranlagt sei und demnach erübrigen sich alle Behauptungen diesbzgl., denn etwas, was nicht gegeben (es gibt keine genetischen und/oder anatomischen Merkmale einer homosexuellen Veranlagung) ist, kann nicht als sichere Erkenntnis herangeführt werden, wie es im Diskussionsverlauf als Argumentation herangeführt wird.
Stand ist, dass man nicht weiß, wodurch Homosexualität verursacht wird. Die bisherigen Erkenntnisse sprechen aber für genetische sowie pränatale Faktoren.
Die bisherigen Erkenntnisse sprechen eher dafür, dass das soziale Umfeld dafür verantwortlich ist.
http://familieslg.org/_comun/bibliograf ... y_2001.pdf
Irgendwelche Erkenntnisse, dass vorgeburtliche Merkmale vorliegen gibt es nicht (Ich dachte, dass Wir schon so weit waren!?)
Die meistdiskutierte ist die Verwandtenselektion. Daher die Stärkung der Gruppe durch Kinderlosigkeit, während durch das homosexuelle Individuum dennoch Schutz sowie Ressourcen für in der Gruppe vorhandene Kinder (familiärer Genpool) bereitgestellt werden.
Quelle?
Ansonsten sehe Ich wirklich absolut keinen Nutzen von Homosexuellen.
Für die Existenz sind sie absolut nicht vonnöten (eher das Gegenteil).
Wäre es demnach ein vollkommen natürliches Verhalten, wenn Menschen (öffentlich) Exkremente verspeisen würden, denn schließlich tuen Tiere es doch auch?
Es steht jedem frei außerhalb der Öffentlichkeit ...Koprophagie zu praktizieren
Warum außerhalb der Öffentlichkeit?
Wenn eine solche sexuelle Hinneigung ebenfalls nach den Maßstab von
Berlino10 eine "natürliche" Veranlagung ist, so gibt es dann keinen Grund dessen Ausübung zu verbieten. Gleiches Recht für alle oder?
und eher mit Gefahren verbunden ist.
Ist Homosexualität auch (erhöhte Infektionsrate von HIV, Hepatitis...psychische Erkrankungen, wie Suizid, Depressionen, usw.)
wäre aber ein weiterer Grund dies nicht zu tun schlichtweg Ekel, der übrigens nicht angeboren ist, sondern durch Sozialisation erworben wird.
Eben! Ekel ist etwas, was subjektiv zu bewerten ist. Der eine findet Homosexualität als ekelig, der andere eben nicht.
Selbstverständlich teile Ich mit Dir die Ansicht bzgl. Koprophagie. Das tut aber nichts zu Sache, weil es eben unsere individuellen und nicht objektive Ansichten sind. Menschen, die diese sexuelle Neigungen haben sollten, werden sicherlich eine andere Auffassung von Ekel haben.
Auch bin Ich sicherlich nicht der einzige, bei dem Ekel i.V.m. Homosexualität hervorgerufen wird. Wäre das dann nicht derselbe berechtigte Grund, den Du auch nennst?
tierische Verhaltensweisen lassen sich nun mal nicht auf den Menschen übertragen, da die einen instinktiv handeln, während die anderen gedankliches Bewusstsein haben.
Mal abgesehen davon, dass auch andere Primaten ein Bewusstsein haben
Ich habe mal kenntlich gemacht von welcher Art des Bewusstseins Ich sprach, denn gedankliches Bewusstsein ist ein hohes Gut, das Ich keinem Menschen absprechen möchte.
Primaten haben ein solches hohes Bewusstsein nicht.
Das gedankliche Bewusstsein ist eines der elementaren Dinge überhaupt, dass uns von den Tieren unterscheidet.
Ich bezweifele das.
Das ist Dein persönliches Bier!
Werde Ich Dir zwar nicht aussprechen. Impliziert aber nicht, dass es eine Tatsache ist.
Kindstötung wurde nachgewiesenermaßen von Menschen noch bis in die Jungsteinzeit praktiziert. Danach gab es - wie bei vielen anderen Verhaltensweisen auch die uns heute ekelhaft oder grausam erscheinen - soziale Gründe dies nicht mehr zu tun.
Also auch wieder eine vollkommen natürliche Sache, die genauso, wie Homosexualität auf den Menschen übertragbar sei?
Ekelhaft, grausam, etc. bleibt immer noch subjektiv.
Analverkehr ist auch ekelhaft (ja, ja, Ich weiss...subjektiv). Ein sozialer Grund, um Homosexualität zu verurteilen?
Lieber berlino10,
Tust Du es denn?
Subjektiv betrachtet, JA, denn Ich versuche, im Gegensatz zu Dir, auf jede Deine Argumentation einzugehen und Dich selbst mit den eigenen Argumenten zu konfrontieren, indem Ich Dir dazu Fragen stelle, wie bspw. ob dieselben Argumente dann woanders ebenfalls Anwendung finden.
Leider ignorierst Du entweder diese oder Du magst einfach nicht auf meine Beiträge eingehen, wo Ich Stellungnahme zu Deinen Argumenten liefere.
Wenn es etwas an meinen Argumenten auszusetzen gab oder Ich fälschlicher Weise doch nicht mit demselben Maßstab gemessen habe, wie Du es getan hast, so bleibt es Dir natürlich, wie Ich es bei Dir getan habe, frei sich dazu zu äußern.
Der Tiervergleich zeigt lediglich, dass HS nicht widernatürlich ist
ergänze: "bei Tieren", dann passt's, denn sonst kannst Du tierische Verhaltensweisen, wie schon zig Mal gesagt wurde, nicht auf den Menschen übertragen, weil du es sonst bei anderen Verhaltensweisen ebenfalls tun musst.
Öffentliche SM-Exzesse zur Charakterisierung und Verunglimpfung von HS sind bewusst verfälschend
Was heißt denn verfälschend? Das sind Menschen, die sich öffentlich als Homosexuelle bekennen und dieses Handlungen vollkommen freiwillig vornehmen. Es sind alles erwachsene Menschen. Die Bilder sind weder gefälscht, noch wurden sie sonst wie bearbeitet.
Du willst Hetero-SM-Bsp?? google mal Femdom
Ja, aber schau bitte, was Ich
genau geschrieben habe =
"Kennst Du etwa vergleichbare Bspe., wo Menschen (nicht Homosexuelle) SM-Praktiken in ähnlicher oder gleicher Weise öffentlich zur Schau stellen, so dass man davon ausgehen kann, dass diese Art der Präsentation kein Alleinstellungsmerkmal der Homosexuellen ist?"
Nach dem Terminus
"Femdom" zu googlen, ergibt nur die Erkenntnis, dass es ein Fetisch aus der SM-Szene ist und
nicht das, was Ich in meinem eigenen Zitat kenntlich gemacht habe.
Erkennst Du Deinen Fehler?
Ich darf SM-Exzesse in der Öffentlichkeit als sexuellen Exhibitionismus, Belästigung, Kindergefährdung, ... ablehnen ...
Absolut darfst Du es. Meiner Ansicht nach solltest Du es auch. Nur ergibt mir nicht der Grund warum Du es tun solltest, denn ist es nicht nach Deiner eigener Argumentation so, dass sich diese Menschen nur natürlich verhalten, da schließlich ihre Handlungen ebenfalls in der Tierwelt zu finden sind?
ich kämpfe bspw. nicht für die Homo-Ehe,
Ich auch nicht und sehe auch keinen Grund warum man es tuen sollte.
Lieber Norbert,
Dabei gibt es natürlich gesellschaftlich definierte Grenzen, die jedoch jede Gesellschaft für sich selbst definieren muss.
Ich würde ungern das Thema wieder aufwirbeln, da Wir beide schon in den Genuss kamen, aber diese "Definition" von Grenzen ist leider in der Gesellschaft nicht gegeben, da eine Beurteilung von Subkulturen, wie Du es angedeutet hast, subjektiv und willkürlich stattfindet.
Das sieht man auch im Diskussionsverlauf.
Jede Argumentation zur Befürwortung von Homosexuellen wurde uneingeschränkt auf andere Randgruppen übertragen. Andere Randgruppen, die man sonst, aus vollkommen unerklärlichen Gründen, verurteilen würde.
Diese Grenze wird sich immer bewegen
und das könnte sich zum Nachteil auswirken, denn das, was Wir heute verurteilen, könnte schon morgen als der neue Trend angesehen werden.
Tran-Gender ala Miss Wurst lassen grüßen.
Die eigenen sexuellen Vorlieben gehören ins Private, egal ob homo oder hetero. Ich halte weder etwas von sexuell gefärbten CSD-Paraden wie auf den Fotos, noch von heterosexuellen SM-Lautsprechern. Auch nackte Brüste auf der Love-Parade finde ich grenzwertig. (Wobei ich nichts gegen einen FKK-Strand habe, da dort das Sexuelle nicht im Vordergrund steht.)
Zustimm!
Wozu es in Köln Gay-Games geben muss, ist mir bis heute ein Rätsel. Will man nun Integration oder Separation? Machen Schwule anders Sport?
Na-na! Gilt auch für andere Städte in der BRD. Da sind "Wir" nicht die einzigen ^^
Übrigens, wer Homosexualität im Tierreich sehen möchte
Sicherlich auch eine sexuelle Vorliebe: sich daran erregen, wie Tiere miteinander treiben.
Gibt es dazu vielleicht einen Fachausdruck?
(Keine Unterstellung, sondern reines Interesse halber)
Gruß
Haya