Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

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CSB_Wolf
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von CSB_Wolf »

Frankreich kann es sich gar nicht leisten das Schiff nicht an Russland auszuliefern, es wurden Verträge gemacht und bezahlt, das währe für Frankreich sehr, sehr teuer. Die Franzosen haben schon immer ihre eigene Suppe gekocht und was die Amis oder die Engländer dazu sagen interessiert sie gar nicht :D Die Amis und Engländer sind in Frankreich genauso beliebt wie in Russland, nämlich gar nicht :lol:
Warum Russland allerdings nicht selbst solche Träger baut ist mit schon ein Rätsel.

Gruss
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kamensky
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von kamensky »

CSB_Wolf hat geschrieben:Frankreich kann es sich gar nicht leisten das Schiff nicht an Russland auszuliefern, es wurden Verträge gemacht und bezahlt, das währe für Frankreich sehr, sehr teuer. Die Franzosen haben schon immer ihre eigene Suppe gekocht und was die Amis oder die Engländer dazu sagen interessiert sie gar nicht :D Die Amis und Engländer sind in Frankreich genauso beliebt wie in Russland, nämlich gar nicht :lol:
Warum Russland allerdings nicht selbst solche Träger baut ist mit schon ein Rätsel.

Gruss
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Infolge mangelnder Ingenieure a la @Haya ;)
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daveg

Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von daveg »

Norbert hat geschrieben:
Haya hat geschrieben:Warum eigentlich nicht?
Weil es dumm ist, seinem Gegner bei der Bewaffnung zu helfen. Diesen Fehler begehen NATO-Staaten natürlich regelmäßig, keine Frage.

Ob es sinnvoll ist, Russland als Gegner zu sehen, dass ist eine andere Frage. Ich finde dies nicht gut.

Damit ist alles gesagt!
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Axel Henrich
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von Axel Henrich »

CSB_Wolf hat geschrieben:Die Franzosen haben schon immer ihre eigene Suppe gekocht und was die Amis oder die Engländer dazu sagen interessiert sie gar nicht
Es waere ja zu wuenschen, aber Sie haben ja gestern schon wieder einen halben Rueckzieher gemacht ..., vermutlich auch aus der Erfahrung heraus mit der 9 Millarden Dollar Strafe an die Amis wegen Sanktionsverstoß (Sudan/Iran/Kuba) + 1 Jahr Verbot bestimmter Abwicklungsgeschaefte (Gas,Oel) in Dollar ... :shock:

Meine Rede, raus aus dem Dollar ...

-ah-
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GIN
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von GIN »

Neuste Statistik in unserem Bereich.
Werkzeugmaschineneinfuhr im 3/4 2014 zu 82% nicht aus der EU, USA etc... 3/4 2013 waren es 49% die nicht aus diesen verfeindeten Ländern gekommen sind.
Einfuhr ist um fast 1/3 abgesackt. Rubelverfall der Hauptgrund, gefolgt von politischer Unsicherheit. Wie bei der letzten Messe ein Russe mir sagte "Wir wissen nicht was mit unserer Anzahlung passiert wenn eine Sanktion plötzlich auftaucht".
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von kamensky »

Eine Übergabe der Mistral Kriegsschiffe ist angeblich noch nicht beschlossen, weil sich ein Projektleiter wohl über seine Kompetenzen hinaussetzte.

http://de.ria.ru/world/20141101/269917415.html
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Axel Henrich
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von Axel Henrich »

Ich mach mal die Ingrid.
Axel Henrich hat geschrieben:Es waere ja zu wuenschen, aber Sie haben ja gestern schon wieder einen halben Rueckzieher gemacht ...
... und diesen auch noch bestaetigt: Mistral-Kriegsschiffe für Russland: DCNS feuert Projektleiter
Der französische Industriekonzern DCNS, der zwei Mistral-Hubschrauberträger für Russland baut, hat den für dieses Projekt zuständigen Mitarbeiter Yves Destefanis entlassen.
[...]
Nach Angaben der französischen Zeitung Echos hatte Destefanis im Namen des Konzerns russische Verantwortliche zur Übergabe des ersten der beiden Kriegsschiffe am 14. November im französischen Hafen Saint-Nazaire eingeladen. Einen Tag später bestritt Paris eine entsprechende Einigung. Aus der französischen Hauptstadt hieß es, dass die Lieferung wegen der aktuellen politischen Bedingungen derzeit nicht möglich sei.
[...]
Zur Begründung hieß es, dass Destefanis Schritte unternommen habe, die „negative Konsequenzen für das Unternehmen“ haben könnten.
Tja nun wird morgen im Donbass gewaehlt und die Waffenruhe ist mehr als bruechig, so dass die "aktuellen politischen Bedingungen" eine puenktliche Lieferung unmoeglich machen, ergo Strafzahlungen in 3 stelliger Millionenhoehe ... erstmal ...

und damit ja keine Ruhe reinkommt, werden die Drecksamis gleichmal noch in Ungarn ungeowehnlich aktiv, denn die USA fürchten Energie-Schulterschluss zwischen Ungarn und Russland
Die Regierung in Washington fürchtet demnach, dass der ungarische Energiekonzern MOL seinen Anteil an dem kroatischen Branchenführer INA an ein russisches Unternehmen verkaufen könnte. Widerstand in Washington löse vor allem eine mögliche Übernahme der Firma im EU-Land Kroatien durch Gazprom aus, weil der staatliche Gas-Monopolist damit innerhalb der Gemeinschaft Fuß fassen würde.
[...]
US-Regierungskreisen zufolge haben die USA nun eine diplomatische Offensive auf mehreren Ebenen gestartet, um das Geschäft zu verhindern.
[...]
Die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban ist in jüngster Zeit immer wieder mit der EU aneinandergeraten und hat sich verstärkt Russland zugewandt.
Klar koennen die Drecksamis hier in Europa schoen Bambule machen, denn
Die USA haben im Übrigen aufgrund minimaler Wirtschaftsbeziehungen zu Russland keine nennenswerten Folgen zu fürchten.
Auch dass die Sanktionen Europa härter treffen als Russland muss die Amis nicht interessieren, weil die US Hampelmaenner in der EU ihnen trotz inzwischen heftiger Verluste noch hoerig sind.
Die Handels- und Kapitalmarktbeschränkungen in einzelnen Industriezweigen wie der Rüstungs-, Agrar- und Ölindustrie wurden bereits verhängt und schwächten die Wirtschaft Russlands und der EU, wobei die EU-Unternehmen bisher stärkere Verluste in Kauf nehmen mussten als die russischen.
[...]
Insbesondere der russische Bankensektor, dessen Zugang zu den westlichen Kapitalmärkten eingeschränkt wurde, wird demnach mit den Herausforderungen besser zurechtkommen, als es dem Westen lieb sein kann
[...]
Ähnliches gilt für den Industriesektor [...]
-ah-
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GIN
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von GIN »

übrigens in Frankreich kann man einen Angestellten nicht sofort Kündigen. Höchstens eine Freistellung machen per Sofort mit Einladungsgespräch.
Um jemanden sofort zu kündigen muss man ihm beweisbar 5 Arbeitstage vorher eine Einladung zum Gespräch senden, in dem Schreiben muss klar der Wunsch der sofortigen Kündigung stehen. Sollten die Franzosen das nicht gemacht haben, denke ich das formal die Kündigung nicht greift. Ein Gericht wird ihn wieder in Anstellung bringen, respektive ihm eine Abfindung von Minimum 6 Monatslöhnen zusprechen falls nach Ansicht des Richters eine Rückkehr zum Arbeitsplatz unzumutbar sei für die Parteien. Sollte er länger als 2 Jahre dort gearbeitet haben wird die Entschädigung wohl noch um einiger mehr sein und Richtung 8 bis 9 Monatslöhne gehen sowie sehr guten Arbeitszeugnis und volle Kündigungfrist.
Eben halt nicht Russland [welcome]
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Norbert
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Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von Norbert »

GIN hat geschrieben:Eben halt nicht Russland [welcome]
Ist in Russland ähnlich. Für eine Kündigung muss eine Arbeitskomission die Vergehen feststellen und zwei offizielle Ermahnungen abschicken, etc. In aller Regel überzeugt man daher Mitarbeiter, freiwillig zu kündigen. Wenn sich aber ein Mitarbeiter dagegen sträubt und am nächsten Tag mit Krankenschein auftaucht - dann kann man sich da ebenso massiv in die Nesseln setzen.
daveg

Re: Sanktionen US / EU - RU und Gegensanktionen

Beitrag von daveg »

Norbert hat geschrieben:
GIN hat geschrieben:Eben halt nicht Russland [welcome]
Ist in Russland ähnlich. Für eine Kündigung muss eine Arbeitskomission die Vergehen feststellen und zwei offizielle Ermahnungen abschicken, etc. In aller Regel überzeugt man daher Mitarbeiter, freiwillig zu kündigen. Wenn sich aber ein Mitarbeiter dagegen sträubt und am nächsten Tag mit Krankenschein auftaucht - dann kann man sich da ebenso massiv in die Nesseln setzen.
Ist korrekt.

Wobei es für die Firma erst einmal nicht schlecht ist, wenn er tatsächlich mit Krankenschein auftaucht, da dann ja die KV (bzw irgendein Fonds) zahlt und nicht der Arbeitgeber. 6 Wochen Lohnfortzahlung gibt es nur in D.
Und dann kommt es darauf an, wie lange derjenige durchhält, denn das was da gezahlt wird ist lächerlich.
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